Anfang der Neunziger war HipHop in Deutschland ja recht einfach gestrickt: Entweder, du standest auf Fanta-4-Pop-Rap und warst Sellout, oder du hattest den Alte-Schule-Schriftzug ins Hirn tätowiert und hast "Toy Terminator" mitgegrölt. Dazwischen gab es nicht wirklich viele Positionen, die man einnehmen konnte. (Die Reimachse war vielleicht ein Versuch in diese Richtung, wurde weitgehend genauso als Pop einsortiert und hat nicht besonders viel Respekt von der Oldschool bekommen.)
Erst 1993 kam dann jemand um die Ecke und zeigte eine ganz neue Perspektive, indem konsequent alle vorhandenen Lager und Ideologien gleich behandet wurden. Nämlich gleich scheiße. So erschien, wir erinnern uns, das Rödelheim Hartreim Projekt aus dem Nichts auf der Bildfläche, und disste auf dem ersten Album die Fantas genauso wie Advanced Chemistry.
Heute wirkt das natürlich völlig handzahm, aber wenn man mal zurückschaut, finde ich das, was Pelham und sein Sidekick Hoffman damals mit 3p gemacht haben, ziemlich weit vorne und irgendwie auf der gleichen Linie, mit der viele Jahre später Aggro Berlin durch die Decke gegangen ist. Eine deftig provokante fickt-euch-alle-Mentalität, Produktionen und Videos auf extrem hohem Niveau (das muss man ihnen wirklich lassen) und eine Labelmaschine im Hintergrund, die sich nach US-Vorbild schlau den eigenen Nachwuchs züchtet. (Wie das dann mit Setlur und Naidoo später gelaufen ist, lasse ich mal außen vor, aber ihr wisst schon.)
Und eigentlich schreibe ich das auch nur auf, weil ich gestern über das unglaublich slicke "Türkisch" vom zweiten RHP-Album gestolpert bin, und nicht einfach nur das Video posten wollte. Also:
Mittwoch, 27. Mai 2009
Dienstag, 26. Mai 2009
So What'cha Want
Wenig überraschend, dass man mit den Roots als Hausband einiges erleben kann:
(via)
Zum Vergleich, so sah das 1992 aus, da kamen immerhin Cypress Hill vorbei, und auch DJ Hurricane steppt ans Mic:
(via)
Zum Vergleich, so sah das 1992 aus, da kamen immerhin Cypress Hill vorbei, und auch DJ Hurricane steppt ans Mic:
Samstag, 23. Mai 2009
Freitag, 22. Mai 2009
Schräge auf den Hinterkopf (Download)
Wo wir gerade dabei sind: Ich habe gestern zufällig noch eine Stunde Geschrammel jenseits der 130-BPM-Grenze aufgenommen, Funk, Breakbeat, ein bisschen Dubstep und auch Reggae-eskes. Also wieso nicht raus damit?
Download 130+ Vatertagsmix (1 Std., 83 MB, MP3 vbr): zshare, Sharebee
(Leider gibt es zwei doof-digitale Audioaussetzer, nicht erschrecken. Oder doch. Tracklist in den Kommentaren.)
Download 130+ Vatertagsmix (1 Std., 83 MB, MP3 vbr): zshare, Sharebee
(Leider gibt es zwei doof-digitale Audioaussetzer, nicht erschrecken. Oder doch. Tracklist in den Kommentaren.)
Dienstag, 19. Mai 2009
Noch niemals in New York
Kein Sinn, null Konzept, schief gemixt, seltsam gescratcht und viel zu viel Echo. Aber die Musik ist ganz gut und ich will es nicht nochmal aufnehmen.

(Und ganz so schlimm ist es auch gar nicht.)
Also bitte:
Download "Noch niemals in New York", 58 min., MP3 (vbr): zshare, Sharebee

(Und ganz so schlimm ist es auch gar nicht.)
Also bitte:
Download "Noch niemals in New York", 58 min., MP3 (vbr): zshare, Sharebee
Underwater Boogie
"Vielleicht der weltweit unwiderstehlichste Duft". Wonach riecht es bitte in der Tiefsee?

Nach Fisch, oder?

Nach Fisch, oder?
Montag, 18. Mai 2009
Like a puppet on a string
Nur mal so, weil Skar es neulich wieder gespielt hat, es immer schon dope war und jetzt gerade im iTunes-Shuffle vorbeischaut: Puppet Master.
Freitag, 15. Mai 2009
Spinbad in den Neunzigern
In unserer schnelllebigen Welt ist das zwar schon old news, aber trotzdem muss ich es hier noch erwähnen: Nachdem die 80s-Mixe des irren DJ Spinbad mich ein wenig genervt haben und ich die Musik einfach nicht ertragen konnte, hat er sich jetzt endlich in den 90ern ausgetobt, in denen sich auch meine musikalische Sozialisation abgespielt hat.
Und so viel Mumpitz auch dabei sein mag: Das hier ist mein Shit. Alleine Chris Isaak vs. Chubb Rock macht mich schon bekloppt, und zum Gesamtwerk könnte ich zwei, dreimal die Woche eine Flasche billigen Prosecco trinken und durch die Wohnung feiern. Der Rest, irgendwo zwischen "Suck My Kiss" und "MMMBop": Halligalli.
(via)
Und so viel Mumpitz auch dabei sein mag: Das hier ist mein Shit. Alleine Chris Isaak vs. Chubb Rock macht mich schon bekloppt, und zum Gesamtwerk könnte ich zwei, dreimal die Woche eine Flasche billigen Prosecco trinken und durch die Wohnung feiern. Der Rest, irgendwo zwischen "Suck My Kiss" und "MMMBop": Halligalli.
(via)
Montag, 11. Mai 2009
Zur Lage der HipHop-Nation
Falk im Gespräch mit Ale Dumbsky, Toxik Kargoll, Laas Unltd. und Staiger über die letzten Monate in der deutschen Rapwelt und drumherum.
Part 1:
Part 1:
Part 2-5 finden sich hier bei Mixery Raw Deluxe.
Sonntag, 10. Mai 2009
Blu-Tang und besser
Überall werden ja dieser Tage diese Wu-Albumcover im Blue-Note-Look gebloggt und getwittert, die ich zum Großteil ehrlich gesagt sehr seelenlos und unnötig finde, so nett sie auch gemeint sein mögen. Da poste ich doch lieber nochmal dieses tolle Blue-Note-Tribute-Video von Legendbros & Pilskills:
Freitag, 8. Mai 2009
Dienstag, 5. Mai 2009
Montag, 4. Mai 2009
Freitag, 1. Mai 2009
Bonkers
Armand produziert Dizzee und ich hab Spaß dabei. Prima Video obendrein.
Dizzee Rascal - Bonkers from David Kelly on Vimeo.
(via)
Meine letzte DJ-Nacht im Hinterzimmer, gemeinsam mit Skar, war übrigens ganz hervorragend, rappelvoll und spaßig. Da habe ich glatt verpasst, dass Mr. Moneypenny nebenan als Überraschungsgast Jan Delay auf der Bühne hatten, aber Spaß hatte ich trotzdem reichlich. Auch wenn es hier nicht ganz so aussieht:

Dementsprechend ist heute eher Pause, morgen dann wieder mit Skargaard, allerdings im Waagenbau zugange, und zum Abschluss wartet ein letzter Besuch bei den Freunden in der Mandarin Bar, bevor es so richtig endgültig vorbei ist. Bonk, Bonk.
Dizzee Rascal - Bonkers from David Kelly on Vimeo.
(via)
Meine letzte DJ-Nacht im Hinterzimmer, gemeinsam mit Skar, war übrigens ganz hervorragend, rappelvoll und spaßig. Da habe ich glatt verpasst, dass Mr. Moneypenny nebenan als Überraschungsgast Jan Delay auf der Bühne hatten, aber Spaß hatte ich trotzdem reichlich. Auch wenn es hier nicht ganz so aussieht:

Dementsprechend ist heute eher Pause, morgen dann wieder mit Skargaard, allerdings im Waagenbau zugange, und zum Abschluss wartet ein letzter Besuch bei den Freunden in der Mandarin Bar, bevor es so richtig endgültig vorbei ist. Bonk, Bonk.
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