Mittwoch, 29. April 2009

Tanz in den Mai

… und raus aus dem Kasino, mit dem letzten, letzten, allerletzten Mojo Club in den alten Räumlichkeiten an der Reeperbahn 1.

Erscheint zahlreich, wenn Skar und ich das Hinterzimmer abschließend bearbeiten und auch drumherum einiges passiert.

a love supreme
a love supreme

Die Primetime hat ein Ende

Vorerst zumindest: Das wunderbare Projekt 20 Uhr 15 von Slomo, Lunte und Textkollektor geht mit dem Outro in die (vorerst) letzte Runde und hinterlässt so dankenswerterweise eine LP-Länge schönster Geschichtenraps und -videos.

Auf Wiedersehen!

Spill & Wu

Schöne Videos. Und Mucke. Man kann auch einfach mal wieder nix als Rap hören.



Und vor allem das macht mir wirklich Freude:



(via/via)

Freitag, 24. April 2009

Finders Keepers – Well Hung

Gestern im Plattenladen habe ich mich durch ein paar 7"s mit Obskuritäten auf Finders Keepers Records (wir erinnern uns an Selda uns Mustafa Özenkt) geskippt und bin völlig hilflos auf einer ungarischen Funk-Rock-Nummer hängen geblieben: "Add már Uram az esőt" stammt von Kati Kovács und ist Teil einer neuen Compilation von Finders Keepers namens "Well Hung" (höhö), die sich durch ungarische Labelarchive diggt und schönes, psychedelisches und schepperndes Ostblockzeugs zu Tage fördert.

Kaufen und vorhören kann man das beispielsweise in Amazons MP3-Lidl oder, mit deutlich mehr Seele, als Doppelvinyl im Schallplattenfachhandel. Und auch wenn es nicht ganz die Schweinerockqualität der Originalaufnahme erreicht: Hier singt Frau Kovács ein Medley aus der eingangs erwähnten Nummer und zwei weiteren, in Bild und Ton.

Sonntag, 19. April 2009

Eins, Zwei, Many DJs

Letzte Nacht habe ich mir ja 2 Many DJs angeschaut, es fühlt sich nur irgendwie an wie vorgestern, weil ich heute nach dem Ghetto-Heimweg in zwei Etappen geschlafen habe und zwischendurch noch in der Sonne Kaffee trinken durfte.

Kiezsonne
Symbolfoto: Heimweg, so gegen 7

Egal: Das gut zweistündige Set der Soulwax-Brüder war erstmal doper, knarziger Electrokram, zwischendurch mal eher schwer verdaulich und merklich zu hart für die bunte Crowd und gegen Ende nochmal völlig bekloppt und insgesamt ziemlich großartig – komplett live an drei CDJs gemixt und nicht nur stumpf auswendig gelernt, was ich besonders erfreulich fand.

Und völlig unfickbar wurde das ganze dadurch, dass sie auch lokalspezifische Hits eingebaut haben, angefangen von Eins, Zwei, Polizei über Grauzone bis hin zu diesem leider schwer unterschätzten, frühen Deutschrap-Juwel:



Mal ehrlich: Was soll da noch besser werden?

Freitag, 17. April 2009

The Doctor is out

Hallo Welt.

Nachdem mich alle Nicht-Twitter-Leser mittlerweile vermutlich schon aus dem Gedächtnis gestrichen haben (es sei denn, sie haben mich letztes Wochenende in Berlin getroffen, wo ich übrigens zum ersten Mal in meinem Leben einen Zug verpasst habe und höchst lobenswerte Erlebnisse mit dem Bahnpersonal hatte), nur ein kurzes Hallo: Ich lebe noch, ich arbeite noch, ich lese euch noch und zwischendurch lasse ich mir auch tolle Wurzelbehandlungen angedeihen. Und wenn ihr heute oder morgen im Neidklub oder im Kasino oder bei 2 Many DJs seid, nehme ich auch liebend gerne einen Drink mit euch. Ansonsten hat hier aber gerade Baustelle und damit verbundener Besuch von Papa Priorität.

Und außerdem passiert ohnehin nichts, was ich hier wiederkäuen müsste. Glaub ich. Also: weitermachen!

Mittwoch, 8. April 2009

Samstag, 4. April 2009

Vorhersage: Regenschirme

Huss & Hodn haben ja nicht nur ein neues Album, sondern gehen natürlich auch damit auf Tour. Heute beispielsweise sind die Herren in Hamburg zu Gast, und man hat sich leider zielsicher den winzigsten möglichen Keller dafür ausgesucht – dementsprechend ist der Gig im Haus 73 offenbar längst ausverkauft.

Das Gute ist: Man kann auch einfach gemütlich den Konzert-Livestream anschauen und dann direkt in den Waagenbau kippen, wo Kamikaze und ich etwas Kontrastprogramm bieten werden. Wir erwarten euch.

Freitag, 3. April 2009

When turkish breaks ruled the world

Mit ein paar Tagen Verspätung muss ich unbedingt noch auf die schönen Mixe von Gott Soul aufmerksam machen: Türkischer Jazz, Soul, Funk und Psychedelic Rock von den Sechzigern bis sonstwann, Hauptsache Breaks, Breaks, Breaks. Zwei Mixe inklusive Tracklist gibt es hier.

(via Kreuzberg und Tapedeck)

Passend dazu kann man seit heute Sygaire & Defcons "Yigitler", das völlig hysterische B-Boy-Anthem vom Köln-Berliner Bosporus käuflich erwerben. (Das Video neulich hier.)

Mittwoch, 1. April 2009

The boys are back in town

Also zumindest der eine: DJ Kamikaze bei So Fucking Fresh.

SFF 04.04.09