Donnerstag, 26. Februar 2009

Fretless Fader

Den schaue ich mir jetzt seit ein paar Tagen ratlos an: Ein Crossfader, der gleichzeitig den Pitch über zwei Oktaven bedient, und dann noch eine Talkbox obendrauf? Geil, aber seltsam. Aber geil.

Dienstag, 24. Februar 2009

Raw Fusion related

Kurz zusammenhanglos, weil ich sie gerade aus dem Raw Fusion-Newsletter gefischt und dort schon einiges an schöner Musik gehört habe: Die Blogs der Herren DJ Pure P (von Up Hygh), Mad Mats und DJ Asparagus.

Da findet man zum Beispiel diesen fantastischen Up Hygh Remix von einer meiner liebsten Hearin' Aid-Nummern:

Sonntag, 22. Februar 2009

Siegreiche Saurier

Bei der Echo-Verleihung präsentierte sich die darbende Musikbranche glamouröser denn je. Aufstehmännchen wie Paul Potts, Michael Hirte oder Udo Lindenberg wurden als Hoffnungsträger einer Gesellschaft gefeiert, in der die alten Erfolgsstrategien keine Chance mehr haben. (SpOn)
Hoffnungsträger? Oder vielleicht doch eher Bankrotterklärung? Glaubt ernsthaft irgendwer, dass man sich in fünf Jahren noch an Michael Hirte, Paul Potts oder Thomas Godoj erinnert? Und wer ist eigentlich Stefanie Heinzmann?

Ich habe mir die Echo-Verleihung ja gestern nicht angeschaut. Aber bei allen ehrlichen Glückwünschen an Peter Fox: Da schlafe ich ja schon beim Durchlesen der Preisträger ein. Die größten Hits der 80er, 90er und das Beste von heute. Yo.

Samstag, 21. Februar 2009

Notorious

Was für eine tolle Tradition: Ich habe mal wieder der Pressevorführung eines Films beigewohnt. Beim letzten Mal schrieb ich darüber, wie militaristisch die Sicherheitsvorkehrungen im Pirateriezeitalter anmuteten, mit Metalldetektoren und so. Der gestrigen Vorführung des Biggie-Biopics Notorious nach ist das mit der Piraterie heute nicht mehr so schlimm: Man betritt würdig das Streits, trägt sich selbst auf einem weißen Blatt Papier ein, lässt sich ein Getränk auf Kosten des Hauses reichen (was ich natürlich dankend abgelehnt habe, ich will ja nicht zum weiteren Niedergang der Unterhaltungsindustrie beitragen) und geht Film gucken. Und im Gegensatz zur üppigen Berlinale-Inszenierung war das sehr familiär, mit dreißig, vierzig über den Raum verteilten Menschlein und immerhin inklusive DJ Mad, Laas "Out Now" Unltd. und dem Nachwuchstalent Luxus Luther auf Seiten der HipHop-Prominenz.

Der Film? Der Film. Notorious. Zum Glück OmU. Bleibt das eigentlich so?

Eigentlich war er ziemlich genau wie erwartet: Biggies Leben vom kleinen, dicken Zeugen Jehovas mit einem Traum (nämlich von weißen Air Force Ones, bunten Shirts und Goldketten) über das Crackdealen an der Ecke bis zum in jeder Hinsicht riesigen und letztlich tragisch toten Rapstar, flankiert von Cease und Puffy ("What kind of grown man calls himself Puffy?"), der hysterischen Lil' Kim und Faith Evans, Freundschaften und Fremdgeherei und dem leicht überstrapazierten Mantra: "Before we can change the world, we have to change ourselves."

Biggie, der Mann von der Ecke, der seinen Traum lebt, Pac, der Homie aus dem Westen, der plötzlich ungerechtfertigt paranoid wird, Puffy, der fast genauso unterhaltsam überdreht rumhampelt wie in Wirklichkeit (was man aber doch nur dem Echten abnehmen würde) – das alles, überzogen von einer wetterfesten Schicht Tragik, Glanz und Hollywoodmoral, ohne die so ein Film im Kino eben nicht auskommt.

Klar hätte ich mir gewünscht, das alles etwas nüchterner zu beleuchten, mit dem zugerauchten, einsilbigen Wrack mit höchst zweifelhafter Zukunft, das Christopher Wallace zuletzt war, aber natürlich wäre es schwer, daraus eine Heldenstory zu machen. Und die braucht man ja, wenn es schon keine brauchbare Lovestory gibt. Also sollte man sich wohl einfach darüber freuen, dass es in einem Mainstreamfilm mal wieder ein paar handfeste Gänsehautmomente für Rapfans gibt. Hat man ja auch nicht alle Tage. Und kann man auf jeden Fall ohne zuviel Fremdschämen sehen.

(Recommended reading: Staiger zum Thema)

Donnerstag, 19. Februar 2009

Krautmoves im Radio und wenig Relevantes

Leicht unsortierte Zeiten herrschen vor, transition period wäre ein toll hochtrabender Begriff dafür, ist aber nur normaler Hustle: Familie, Arbeit, neue Wohnung, alte Wohnung, Zwischenmietersuche (Zimmer, anyone?), Geld kostet das alles auch noch und schöne Musik auflegen würde man auch gerne ab und zu, was gar nicht so einfach ist, wie man sich das oft vorstellt. Aber im März geht wieder einiges.

An dieser Stelle der überfällige Hinweis darauf, dass mein mittlerweile 6 Millionen mal gedownloadeter Mix "Move the Kraut 2" am Freitagabend im Doppelpack mit Skars dreifachem Grammy-Gewinner "Radiowecker" bei den Freunden vom Soulsender zu hören sein wird. Die volle Packung für den Deutschrapliebhaber mit Geschmack und Internetz.

Ach, und morgen schaue ich mir sogar die Pressevorführung von "Notorious" an, das ist endlich mal wieder ein Grund, ein Kino von innen zu sehen. Ich bin gespannt.

Dienstag, 17. Februar 2009

Sygaire & Defcon - Yigitler

Bosporusbreaks. Ende März auf MPM.

Sonntag, 15. Februar 2009

Warten auf das Kavaliersdelikt

Nur mal so: Irgendwie tut es immer wieder gut, Aphroe rappen zu hören. Beispielsweise hier oder bei Myspace.

Samstag, 14. Februar 2009

Abendgestaltung: Samstag

So. Jetzt werden wir nach einer langen, spaßigen Assoto-Nacht mal wieder langsam ein wenig fit, dann geht es mit FJay samt Mitbewohner irgendwo Fleisch essen, und ab Mitternacht winkt schließlich die Chance, noch einmal mit den Screengazers GLOW zu feiern.

Das lass ich mir doch nicht entgehen.

Donnerstag, 12. Februar 2009

Can – Halleluhwah



Monstersong. Monsterbeat. Von einem Monsteralbum. Irgendwann mache ich mal ein Mixtape aus sowas.

(Hier das Ganze nochmal in lauter.)

Bonus: Vitamin C (live)

Mitwohnzentrale

Eine Notiz am Rande: In unserer aktuellen Hamburger Wohnung gibt es für den ganzen April – evtl. auch schon ab 15.3. möglich – zwei schicke WG-Zimmer (14 und 18 qm) zur Zwischenmiete. Sollte irgendein Jobnomade in dieser Zeit eine zentrale Bleibe suchen, erkläre ich den Rest gern per Mail.

Dienstag, 10. Februar 2009

Latenightsuff

Diese modernen Zeiten haben ja schon was für sich: Wenn du kein Budget, keine Idee oder einfach keine Zeit für ein Video hast, dann reicht es oft schon, dope Musik zu machen – so wie im Fall von Suff Daddy: Hier ist das Video zu "Latenightsuff" mit Miles Bonny, das der werte DJ Miru zurechtgeschraubt hat.

Nachts in Hamburg. Schön.

Sonntag, 8. Februar 2009

Geh zur Polizei

Seit ein paar Jahren ist in Deutschland das Begriffspaar Good Policeman/Bad Policeman in Mode. Gemeint ist, dass zwei, die gegensätzlich wirken, in Wahrheit zusammengehören und dasselbe wollen.
Good Policeman und Bad Policeman teilen sich die Rollen, um gemeinsam zum Ziel zu kommen – zum Geständnis des Täters. Der Good Policeman stellt Vertrauen zum Verdächtigen her, schenkt ihm Kaffee nach, schleicht sich in sein Herz. Der Bad Policeman hingegen quält den Verdächtigen. Der Good Policeman ist ein Menschenfreund, ganz erfüllt von der Unschuldsvermutung. Der Bad Policeman ist ein Menschenfeind mit mahlendem Kiefer.
In Wahrheit ist der Good Policeman so abgefeimt wie der Bad Policeman; ja, er ist sogar tückischer als jener, weil er sich mehr verstellt. Erst Good Policeman und Bad Policeman gemeinsam, der gute Hirte und der Inquisitor, ergeben »die Polizei«. (ZEIT Direktlink)

Ehm, Policeman? Bin ich der Einzige, dessen Popkulturvokabular hier etwas seltsam findet? Oder ist das subtil humorvoll gemeint?

Freitag, 6. Februar 2009

Desperate Man Blues



In this film director Edward Gillen tells the story of renowned 78 collector Joe Bussard. His library of 25,000+ rare sides-- blues, gospel, folk, and more-- forms an essential archive of American music from the 1920s and 30s.

(Direktlink, Danke an Timber)

Donnerstag, 5. Februar 2009

Gar kein richtiges Lied

Es ist asozial, laut, krachig und seltsam. Es wird geflucht, gesoffen, gebrandschatzt und mit Würsten geworfen. Und ich finds irgendwie ganz schön dope.

Ich glaube, wenn mich in Zukunft jemand fragt, ob ich mal "was zum Tanzen" spielen kann, dann spiele ich nur noch das hier.


Audio88&Yassin - Kein richtiges Lied from Yassin on Vimeo.

(via)

Mittwoch, 4. Februar 2009

Und jährlich grüßt das Entlein

Nur zur Erinnerung, morgen werde ich hier ein paar Platten spielen:


Kommen Sie gerne zu Besuch. (Vielleicht kann ich Sie sogar einladen, man weiß ja nie.)

Raus und rein

Der Mietvertrag ist unterschrieben und liegt hier. Die alte Wohnung ist gekündigt, der Immonet-Suchagent abbestellt. Freuen Sie sich also auf exzessives und hochgradig irrelevantes Umzugs- und Umbaublogging – im März auf diesem Kanal.

Blende Zwo Acht: Ungelöst!

Die allerersten Minuten von Aktenzeichen XY im Jahr 1967 sind, ich muss es so sagen: zum Vomstuhlkippen.



Happy Birthday, Ede. Und denk bitte daran, ein Stativ zu benutzen.

(via)

Dienstag, 3. Februar 2009

König Marteria bei TV Total

Marteria gestern bei Raab: Talk und Wahlwerbespot und "Zum König geboren".

Großartige Nummer, immer noch. (Aber das mit dem lippensynchronen Playback im Chorus üben wir nochmal, ja?)