Sonntag, 8. Februar 2009

Geh zur Polizei

Seit ein paar Jahren ist in Deutschland das Begriffspaar Good Policeman/Bad Policeman in Mode. Gemeint ist, dass zwei, die gegensätzlich wirken, in Wahrheit zusammengehören und dasselbe wollen.
Good Policeman und Bad Policeman teilen sich die Rollen, um gemeinsam zum Ziel zu kommen – zum Geständnis des Täters. Der Good Policeman stellt Vertrauen zum Verdächtigen her, schenkt ihm Kaffee nach, schleicht sich in sein Herz. Der Bad Policeman hingegen quält den Verdächtigen. Der Good Policeman ist ein Menschenfreund, ganz erfüllt von der Unschuldsvermutung. Der Bad Policeman ist ein Menschenfeind mit mahlendem Kiefer.
In Wahrheit ist der Good Policeman so abgefeimt wie der Bad Policeman; ja, er ist sogar tückischer als jener, weil er sich mehr verstellt. Erst Good Policeman und Bad Policeman gemeinsam, der gute Hirte und der Inquisitor, ergeben »die Polizei«. (ZEIT Direktlink)

Ehm, Policeman? Bin ich der Einzige, dessen Popkulturvokabular hier etwas seltsam findet? Oder ist das subtil humorvoll gemeint?

1 Kommentar: