Mittwoch, 28. Januar 2009

Obama präsentiert: "100% Blackmusic"

Ich weiß nicht, ob ihr es mitbekommen habt, aber dieser Obama ist ja jetzt US-Präsident. Und dass das allgegenwärtige Gebrabbel von "Change" und "Yes we can" seit einiger Zeit völlig inhaltsbefreit auch den deutschen Sprachraum überschwemmt, war so vorhersehbar wie nervig – als wolle man jetzt möglichst schnell den prinzipiellen Antiamerikanismus wieder ausgleichen, der während Bush so hip war.

Und das schreibe ich auch nur, weil ich gerade bei Coffee And TV hierüber gestolpert bin: Äpfel namens Obama, Würzburg sagt "Yes WÜ can" und, mein Highlight: Barack Obama ersetzt für einen Abend die sonst üblichen Fressen von irgendwelchen unbeteiligten Musikern (Beispiele: 1, 2) auf den Plakaten einer Docks-Black-Music-Party.

Heißt das jetzt, dass man sich wieder für Politik begeistern kann? Ich weiß ja nicht.

Kommentare:

  1. Ich habe mal in einer meiner unzähligen Vorlesungen der letzten Jahre gehört das es auch so etwas wie Copyright Verletzung im Bild Bereich gibt.
    Ich kann zwar jetzt auch falsch liegen (nein), aber es kann auch hart teuer werden wenn gewisse ehemals Jurastudenten mit Anzug von solchen Werbemaßnahmen Wind bekommen!!! Ich find das auch immer schade das LIL JON und WAYNE und der Rest der ganzen Horde doch nicht zur BLACKMUSIC Night ins Docks kommen... ;-)

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  2. Über den Apfel hab ich auch gelesen, Yes WÜ can ist prozentual schlimmer und das mit den Blackmusic-Partys toppt alles, wobei ich den spruch "Hostet by" viel, viel Schlimmer finde! Schlimm schon, das Mixtapes "gehostet" werden, aber jetzt auch Partys? Brechreiz!

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  3. apropos, frei nach volker pispers (irgendwann 200x):
    "der kanzler hat es ja mehrfach gesagt: wir sollen nicht in einen oberflächlichen antiamerikanismus abgleiten - aber meiner ist gar nicht oberflächlich."

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