Freitag, 30. Januar 2009

GEMA, arme GEMA

Bis 2014 möchte die Gema ihren Anteil an den Umsätzen der Konzertveranstalter deutlich steigern: zehn Prozent der Einnahmen sollen dann an die Verwertungsgemeinschaft fließen. Bisher zahlen die Konzertveranstalter sehr viel weniger.
Ihre Abgaben staffeln sich zurzeit nach der Größe des Konzerts. Für eine Veranstaltung mit bis zu 3000 Zuschauern zahlen sie 1,9 Prozent der Einnahmen an die Gema; bei einer Show mit bis zu 15.000 Besuchern sind es 1,5 Prozent; bei Konzerten mit mehr als 15.000 Besuchern 3,6 Prozent. (SpOn)
Ist es nicht schön, wenn man einfach beschließen kann, dass einem ja in Wirklichkeit fünfmal soviel Geld zusteht?

(Zuletzt in dieser Reihe: Klaus Doldinger, Jazz und die GEMA)

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