Mittwoch, 31. Dezember 2008

Ein gesegnetes neues Jahr

… denn heiliger geht's nicht:

Holy Soulfood 2008

Ich packe jetzt mal meinen Kram und bewege mich anschließend rechtzeitig zu Soundcheck und Dinner in den Stage Club. Feiert schön, und seid gut zu denen, die es verdient haben. Wir sehen uns in Nullneun.

Holy Soulfood 2008

Dienstag, 30. Dezember 2008

Ja, nö, muss ja.

Ist schon alles gut hier drüben. Es gibt nur viel zu sortieren (im echten Leben und so), viel Quatsch, wenig ernsthaft Berichtenswertes und auch noch keine Fotos aus Lübeck oder sonstwoher. Außerdem muss ich noch den Schock verdauen, dass ich nach 10 Jahren ohne Veränderung jetzt endlich noch kurzsichtiger geworden bin – dafür gibt es nächste Woche aber endlich eine überfällige neue Brille, mit der ich bemerkenswert gut aussehen werde.

Das ist so die Art von spannenden Dingen, die hier für vorbeihuschende Tage sorgt, morgen dann Silvestergefeier im Stage Club, Samstag die Melting-Pot-Nacht, nächste Woche Glow und irgendwo am Horizont ein paar spannende Dinge für nächstes Jahr, die meinetwegen auch gerne einen Zahn zulegen könnten.

Komm doch, 2009!

Samstag, 27. Dezember 2008

War was?

Hm, ja, war etwas ruhig hier die letzten Tage. Ist aber auch egal – ich hole jetzt erstmal ausgesprochen viel Schlaf nach, und dann melde ich mich wieder. Zumindest mit ein paar Bildern. Bis dahin träume ich aber weiter von meinem liebsten Vorschlag bei Holy Soulfood in Lübeck: "Spielt ihr denn auch noch bessere Musik?" Da muss man auch erst mal drauf kommen.

G'Nacht.

Wir kenn' dich nicht – reloaded

Aber sicher doch:

Montag, 22. Dezember 2008

CLP

Chris de Luca und Phon.o machen nicht nur exzellente Clubmusik (nachzuhören auf ihrem Album "Supercontinental" und in nicht wenigen meiner DJ-Sets), sondern lassen sich dazu auch hervorragende Videos maßschneidern. Ein paar aktuelle Dinge:


CLP feat. Rayzaflo - Putcha Handz Up from CLP - Chris de Luca vs Phon.o on Vimeo.

CLP - Ain't Nobody Cooler (Video edit) - BNR27 from CLP - Chris de Luca vs Phon.o on Vimeo.

CLP feat. Kovas - Dip Shorty from CLP - Chris de Luca vs Phon.o on Vimeo.

(Letzteres übrigens featuring Superhorstjansen.) Gut, oder?

Spacious Thoughts

Manche Sachen sind echt verwunderlich: Wieso hat bisher nie jemand die Idee gehabt, Kool Keith und Tom Waits auf einen Track zu packen? Sick.

Sonntag, 21. Dezember 2008

Geschenke, Geschenke

#1: Marc Hype & Jim Dunloop lassen die Bells jinglen: Download "Jingle Bells Rock"

#2: DJ Day hat sich an Marvin Gaye's "What's Going On" zu schaffen gemacht und zwei sehr schöne Edits abgeliefert, die es jetzt offiziell geschenkt gibt: Download Marvin Daye

#3: Kurt Hustle & DJ Ara: Neonröhre. Ich glaub, ich werd nicht mehr. (Araspace)

(Youtube ist sowieso randvoll mit neuem Huss&Hodn-Kram. Tonträger, bitte!)

3.1.09: MPM Labelnacht

Der erste Januartermin, der hier Erwähnung findet, liegt mir ganz besonders am Herzen: Endlich ist mal wieder Melting Pot Music im Haus, vertreten durch den funkiest Turntablist der Nation, Marc Hype, und das Fleur Earth Soundsystem in Vollbesetzung, nämlich mit Hulk Hodn und Twit One an den Decks.

Am 3. Januar im Mandarin Kasino, ich bin auch dabei – alles Weitere zum Termin hier bei Hamburgfunk.

Fleur:

Too cool for school

Da es ja auch um mich herum – in echt und im Netz – immer mehr junge Eltern gibt, die immer wieder vor der Herausforderung stehen, die coolsten Kids am coolsten einzukleiden, muss ich hier mal ein wenig Werbung machen: Urbankidswear.de, frisch gegründet von Scope (ja, dem Scope, hier unten rechts im Bild) mitsamt Familie, ist mit absoluter Sicherheit die beste Anlaufstelle für selbstbewusste Babyrocker, Miniskater, Sneakerzwerge und Streetwearfachleute vor der Pubertät.


Und ich glaube, kurz vor Weihnachten kann man auch noch per Express bestellen. Gute Sache, gute Menschen und nen schönen Gruß nach Köln.

(Myspace)

Freitag, 19. Dezember 2008

Autofahren kann auch ganz schön langweilig sein.

Und jetzt ist erstmal Urlaub.

Der traditionelle Mittwoch im Stereo in Stuttgart fing ziemlich mau an, aber als NBK und ich eigentlich schon ans Heimgehen dachten, wurde es dann doch plötzlich noch voll und ziemlich laut und lustig. Im Stereo war auch schon immer Verlass darauf, interessante Gespräche mit seltsamen Menschen führen zu können, und auch dieser Abend war keine Ausnahme - Feierabend schließlich um vier, am nächsten Tag durch den verschneiten und etwas düsteren Schwarzwald nach Freiburg, nachts wieder zurück ins tolle Tuttlingen, und jetzt ist auch gut mit dem Rumdüsen. Zeitung, Kochen, Weinchen und Massagesessel sollten für ein gutes Wochenende reichen. Auch irgendwie Rock'n'Roll, nur halt anders. Montag sehen wir dann weiter.

Gestern in einer Woche: Holy Soulfood 2008

Holy Soulfood 2008

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Sandmännchen

Fast vergessene Situationskomik beim Auflegen: Ich spiele gerade diesen Edit von "Mr. Sandman" und ein Typ kommt laut lachend aus der Crowd, winkt mir zu und zeigt grinsend auf eine Ecke der Bühne, in der friedlich eine vermutlich höchst betrunkene junge Dame schlummert, direkt neben der Box. Schöne Szene.

Dienstag, 16. Dezember 2008

Wieso eigentlich relaxed?

Das war eine ganz schön laute und spaßige Nacht in Konstanz. Ein Fünf-Stunden-Feierei-Set quer durch den musikalischen Garten, wie ich es schon lange nicht mehr gespielt habe, Rap und Rock und Drum & Bass und Funk und Breaks und Elektronik noch und nöcher – da waren auch ein paar außerordentlich gut gemeinte Musikratschläge und ein schlimm wackelndes DJ-Set leicht wegzustecken. Diese Stadt weiß laute Ansagen offenbar recht gut zu schätzen.

Bleibt zu hoffen, dass es nicht wieder fünf Jahre dauert, bis ich mal wieder zu Relaxed Clubbing darf. Danke nach Konstanz, morgen geht es weiter nach Stuttgart, wo der traditionelle Dezemberbesuch bei und mit Herrn NBK im Stereo auf dem Programm steht. Erstmal Pause.

Montag, 15. Dezember 2008

Ich wäre dann reisefertig.

Schon wieder Zeit für eine weihnachtliche Reise in den Süden der Republik – in einer guten Stunde sitze ich im Zug, um heute ab 22 Uhr nach vielen, vielen Jahren endlich wieder dem guten alten Relaxed Clubbing in Konstanz einen Besuch abstatten zu können. Mittwoch wartet dann der fast schon traditionelle Stuttgart-Besuch, und was davor und dazwischen und danach passiert, werden wir schon sehen … vielleicht gibt es ja sogar Schnee und Tageslicht. Das wäre was. Werden wir ja sehen, jedenfalls bin ich vorfreudig.

Und weg.

Zitronenleben

(Fotos vom Freitag)

Samstag, 13. Dezember 2008

Dämmerzustand

Tageslicht ist ja gemeinhin überschätzt. Als ich heute zum ersten Mal aus dem Fenster geschaut habe (ja, es war nachmittags, ich war etwas später zuhause), zeigte der Himmel ein hübsch schmieriges, dunkles Graubraun. Und jetzt ist es sowieso schon wieder dunkel.

Kommen wir also zum Wesentlichen: Nur wenige Stunden vorspulen, dann setzt es GLOW im Baalsaal … und ich freu mich drauf. Endlich wieder Krach. Und vielleicht sogar ein leckeres Essen davor.

Freitag, 12. Dezember 2008

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Dienstag, 9. Dezember 2008

Deutscher Rap ist lustig

Kommentarlos: Sido "Du bist scheiße" vs. Bushido & Kay One "S.I.D.O.". (via)

Bitte gehen Sie weiter, es gibt nichts zu sehen.

Montag, 8. Dezember 2008

Kollektiver Gedächtnisverlust

Wieso erzählt eigentlich jeder zweite iPhone-Besitzer ständig begeistert und voller Inbrunst, was man dank dieses Geräts jetzt endlich alles machen kann – im Bus oder beim Essen Sachen im Internet nachgucken, auf dem Klo Mails lesen, joggend bloggen, ja sogar twittern?

Irrsinn. Ein Telefon, das ins Netz kann. Von überall. What's next?

Sonntag, 7. Dezember 2008

Klaus Doldinger, Jazz und die GEMA

ZEIT ONLINE: Sie sitzen im Aufsichtsrat der GEMA. Was bedeutet die Unterscheidung in E- und U-Musik in Bezug auf Jazz?

Doldinger: Was die Aufführungspraxis angeht, fällt der Jazz unter die Unterhaltungsmusik. Aber ich habe bewirken können, dass wir wenigstens in der Ausschüttung für normale Live-Veranstaltungen das Doppelte von dem bekommen, was ein Schlagerkomponist für die Aufführung seines Werkes erhält.

ZEIT ONLINE: Wie das?

Doldinger: Die Begründung hierfür liegt im kulturellen Wert des Jazz, aber auch in der Tatsache, dass man mit einer Jazzgruppe weitaus weniger Stücke zur Aufführung bringt als eine Unterhaltungsschlagerband. Wir spielen in der Regel in einem Konzert 16 bis 18 Stücke. Es gibt aber Jazzgruppen, die in einem Konzert vielleicht nur sieben oder acht spielen, bedingt durch die Länge der Stücke. Da die Ausschüttung nach Anzahl der Aufführungen pro Werk vorgenommen wird, kann man leicht nachvollziehen, dass der Jazzkünstler da benachteiligt ist.

Klaus Doldinger setzt sich also da hin, erzählt, was er in der GEMA zu seinen Gunsten durchsetzen konnte, und erklärt im gleichen Atemzug, dass ein Konzert seiner Band überhaupt nicht unter die gerade angeführte Argumentation fällt, Jazzer müssten mehr GEMA-Geld kriegen, weil sie ja weniger und längere Lieder spielen.

Hauptsache Jazz ist kulturell grundsätzlich wertvoller als der ganze dröge Rest, der ja eh nur aus Schlager besteht. Da sieht man mal wieder ganz schön, was für ein hochnäsiger Opportunismus in den Amtsstuben deutscher Musikwirtschaft herrscht.

Samstag, 6. Dezember 2008

It takes a nation of Hamburg - P.E. live

"Public Enemy? Die gibt's noch? Die fand ich ja damals echt scheiße. Mein Sohn hat die immer gehört."
(unser Taxifahrer auf dem Weg zur Großen Freiheit)

Selten habe ich so wenig von einem Konzert erwartet wie gestern von Public Enemy. Und ich glaube, ich wurde noch nie so gewaltig eines Besseren belehrt wie von den Herren Chuck D und Flava Flav im Alter von 48, respektive 49 Jahren, die schon 1987 auf der selben Bühne standen, als sie gerade ihre erste Platte veröffentlicht hatten. Da war ich 8.

Zum zwanzigjährigen Jubiläum von "It Takes A Nation Of Millions To Hold Us Back" stand zuerst das komplette Album auf dem Programm, von Anfang bis Ende, inklusive aller Skits und "Terminator X to the Edge of Panic", das von DJ Lord würdevoll übernommen und offenbar in den letzten 20 Jahren nie live gespielt wurde. Und jetzt schauen wir mal bitte zur Erinnerung eben auf die Tracklist: Da taugt zweifellos jede einzelne Nummer, um einen wahnsinnig zu machen. Mit einer nicht besonders virtuosen, aber hart rockenden Band werden PE also auch 2008 dem Ruf "Bring the Noise" mehr als gerecht: herrlicher Krach. Die Große Freiheit tobt. Moshpit. Chuck ist heiser, aber nicht zu stoppen. Flav spielt Drums, geht stagediven, lässt sich feiern – ich könnte dem one and only Hypeman auf der Bühne stundenlang zuschauen.

Von weiter vorne sah das so aus (Achtung, eklig laut):



Als die Zwei-Stunden-Marke in greifbarer Nähe ist und das Album längst abgehandelt, wollen sie es nochmal richtig wissen: "Shut 'em Down", "Fight the Power", "Public Enemy No. 1". Abriss. Alles aus, wirklich. Nach fast zweieinhalb Stunden und einem launigen Monolog geht Flav als letzter von der Bühne, sichtlich ungern. Und ich bin wieder Fan.

Deswegen schauen wir uns jetzt noch einmal "Shut 'em Down" in einer Liverversion von 2003 an …



… und das aktuelle "Harder Than You Think".



(Danke an Marc Hype, ohne dessen Bericht aus Berlin ich vermutlich zuhause geblieben wäre.)

Freitag, 5. Dezember 2008

Erst Breed, jetzt Arty – RIP

Nicht einmal zwei Wochen ist es her, dass MC Breed mit gerade mal 37 Jahren verstorben ist – und jetzt die Nachricht von Party Artys Tod. Hart.

RIP.



Donnerstag, 4. Dezember 2008

Everybody Hates Chris

… und jetzt alle: Fuck you, Luda!


Everybody Hates Chris from DTP TV on Vimeo.

Im gleichen Atemzug logischerweise: Ice Cube – The Nigga Ya Love To Hate.

(Luda via)

Buying old recods is a habit

Diggin' mit DITC, den Beatminerz und ähnlichen üblichen Verdächtigen. Nicht ganz taufrisch, aber schön knisterig.



(via Eff)

Live ausm Club

So psyched I finally saw Flex dj. He has an assistant load songs on serato coz he has fat fingers.
DJ A-Trak twittert.

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Operation Humble Kanye

(… ja, dann ist auch wieder gut mit dem Bashing, aber passt grad so schön.)

Das Wort hat Stephen Colbert.



(via)