Montag, 29. September 2008

Soulsender zum Ersten

Für die Terminplanung: Die Freunde vom Soulsender.de feiern am kommenden Wochenende ihr einjähriges Bestehen mit einem Nanofestival im Clubkeller des Café Franck – alle Kölner sind also drei Nächte lang zu Block Rockin' Beatz, Karate Funk und Soulelectric herzlich willkommen, während der geneigte Nichtrheinländer per Liveübertragung akustisch Zeuge des Gefeiers werden kann. Alle Details dazu natürlich auf soulsender.de. Ich sag schonmal Happy Birthday, Homies!

Neulich in Berlin

… bei der Hamburgfunk Klausurtagung mit Lord Jazz. Standesgemäß bei einem Altherrenspaziergang durchs Regierungsviertel. Alle Fotos von Almighty Tobias Schneider.

Hamburgfunk / Berlin, Alta
Hamburgfunk / Berlin, Alta
Hamburgfunk / Berlin, Alta
Hamburgfunk / Berlin, Alta
Hamburgfunk / Berlin, Alta
Hamburgfunk / Berlin, Alta

Sonntag, 28. September 2008

Neues aus Bodensee, Berlin und 'burg

Auch wenn es noch niemand für nötig gehalten hat, die Website zu aktualisieren – herzlichen Glückwunsch an Sir Jai, Gewinner der Bodensee Music Awards 2008 in den Kategorien "Bester DJ" und "Bester Produzent". (Vorgeschichte)

Des Weiteren hatte ich ein schönes, ereignisreiches Wochenende: Mit einem Freitagabend in Johns Appartement in Berlin (angeblich gibt es da auch Bilder oder Videos, die ich aber nicht gefunden habe), wo ich ein Soulhome-Shooting beschallen durfte und sehr willkommenen Besuch von der Juicerun-Crew hatte, deren nächste Party in zwei Wochen übrigens mit Suppe (Soulfood) als Special Guest stattfindet. Ein wenig Lust hätte ich ja schon, da als Groupie hinterher zu tingeln, mal abwarten. (Fahrgemeinschaft, anyone?)

Samstag zurück mit dem spritfressenden Ford-Langweilerkombi, alle Beteiligten brav abgeliefert und direkt auf den Parkplatz des Mandarin Kasino, wo ich nicht nur ein wenig Musik spielen durfte, sondern zwischendurch auch den grandiosen Jose James und die vollkommen übertrieben rockenden Lefties Soul Connection begutachten konnte. Zweimal alle verfügbaren Daumen hoch. Vor allem Herr James und sein Trio waren ziemlich umwerfend, kein Scheiß. Auflegen, Tanzerei, nebenbei wieder allen möglichen Leuten Serato erklären und um 5 endlich daheim.

Jetzt nur noch kurz die Mietkarre wegbringen, ein, zwei Eimer Gemeinheiten von KFC für die Wohngemeinschaft holen und gut is. Sonntag ist Feierabend.

Donnerstag, 25. September 2008

Verpasst und in Berlin mit Soulhome

Wenn ihr alle den Waagenbau Newsletter abonniert hättet, könntet ihr donnerstäglich an meinen wirren Gedanken teilhaben.

Tja. Wieder was verpasst.

Und jetzt wird weiter geschafft, damit ich später in Ruhe KIZ und/oder Boys Noize gucken kann. Morgen bin ich übrigens mit den Freunden von Soulhome in Berlin, und was da warum wo passiert, steht genau hier. Vielleicht läuft mir ja ein bekanntes Gesicht über den Weg? Oder zwei?

Mittwoch, 24. September 2008

Von Gärtnern, Fußball und Klappmessern

Wir sind alle für irgendwas auserwählt und den Unterschied macht nur, ob man das wahrnimmt oder nicht. Der eine merkt halt nicht, dass seine Berufung Gärtner ist, spekuliert an der Börse und macht 5 Millionen Euro Schulden und meint er müsse jetzt sich und seine Familie erschießen. Gibt’s ja auch. ( … ) Das ist, wie wenn ein Einbeiniger bei Bayern München Fußball spielen will, und man sagt, ok, komm mit, weil man ihn nicht abweisen will, um keine Behinderten zu diskriminieren. Im Endeffekt kann er aber einfach kein Fußball spielen. Genau so wie Asamoah, der kann auch kein Fußball spielen. 

Staiger spricht mit Bushido.

Dienstag, 23. September 2008

Triple YouTrouble

Irrwitziges Wortspiel im Titel. Jedenfalls, für audiovisuelles Vergnügen sorgen heute:

Die lange vermissten Fat Freddy's Drop mit der charmanten Alice Russell und dem knapp zehnminütigen Regenwetterepos "The Camel". Trust in Wax mit einem Beasties-Live-Rework, das auch den schlechten Titelscherz erklärt. Und Stevie Wonder mit Band in der Sesamstraße – für alle, die ihn nicht live sehen können.

Montag, 22. September 2008

Jetzt brandneu: Physische Tonträger!

Diese Idee rettet die Musikindustrie – komisch, dass da niemand früher drauf gekommen ist: Der Konsument kauft Musik nur noch in einem digitalen Datenformat, das auf jedem Computer und auf ganz vielen kleinen, tragbaren Geräten abspielbar ist. Und weil das so praktisch ist kauft man diese Daten … ja, genau: Auf einer Micro-DS-Karte. Für 15 Dollar.

Eine umwerfende Idee, liebe Majors, so läuft's. Direkt neben der CD, zwischen MD und DCC ist noch ein Platz für SlotMusic frei auf dem Tonträgerfriedhof, glaube ich.

Memory Club Finale: Bilder

So sah das aus – mehr hier.





Hard Working Mocambo

Es ist immer wieder schön zu beobachten, mit welcher Verlässlichkeit gute Platten und ebensolche Neuigkeiten aus dem Hause Mocambo kommen. Die Band dabei als Hamburgs wichtigstes Funk-Outfit zu bezeichnen, reicht längst nicht mehr aus, um den Status der Band und des anhängigen Labels zu beschreiben, und die Sache mit dem Propheten im eigenen Lande – geschenkt.

Tatsache ist, dass der Labelsampler "Mocambo Funk Forty Fives" Wellen bis nach Japan geschlagen und nicht nur die dortige Diggergemeinde auf die gelb gelabelten Vinyl-45s aufmerksam gemacht hat, die inzwischen hochgeschätzte Sammlerobjekte sind. Anfang 2008 erschien auf dem Peace St.-Label, das irgendwo tief in der finnischen Funk-Unterwelt vermutet wird, "The Next Message" von Mighty Mo & the Winchester Seven, ein Live-Staple der Allstars, das mit tonnenschwerer Percussionaction und druckvollen Horns einen Rapstandard in die instrumentale Funkhölle befördert.

Dieser Tage ist wieder zweifach Action angesagt: Bereits veröffentlicht ist "Working Woman" von Gizelle Smith and The Mighty Mocambos, ein soulgeladener Sister-Funk-Tune für Herz und Tanzfläche auf dem finnischen Old Capital-Imprint, der als 45 flugs wieder vergriffen und verzweifelt gesucht sein dürfte. Aber ganz vom Sammlerwert abgesehen: Was die Londonder Frontfrau hier abliefert, steht in bester Tradition von Ladies wie Vicky Anderson und Lyn Collins und ist musikalisch wie soundästhetisch längst auf internationalem Niveau.

Auch die neue Single der obskuren Bacao Rhythm & Steel Band auf dem Mocambo-Label, deren Meters-Covertunes 2007 als Hawkeye-Remixes auf Melting Pot veröffentlicht wurden, atmet aus jeder Pore analogen, schwitzigen Funk: "Pimp" ist ein Midtempo-Steelfunk-Monster, das nicht nur ein bisschen an Fiddys gleichnamigen Smash erinnert. Original oder Fälschung? Mittsiebziger oder brandneu? Trinidad oder nur ein paar Blocks weiter? Ist doch egal. Spätestens, wenn die trippige Version auf der handgestempelten B-Seite nochmal richtig Stoff gibt.

Und als wäre das noch nicht genug, wer stolpert irgendwann im Sommer 2008 mitten in New York über die deutsch-finnische Next-Message-Single, nimmt sie mit nach Hause und denkt: I fucking need to rework this? Jetzt gehts nämlich richtig los, Kenny "Dope" Gonzales höchstselbst hat auf eigenen Wunsch Remixes von "Working Woman" und "The Next Message" gestrickt, die man zumindest schon auf seiner Myspace-Seite anhören kann, bevor sie demnächst offiziell als Singles auf Kay Dee Records gedroppt werden.

Wer keine wirklich gute Ausrede hat, sollte sich Mocambo und Gizelle also definitiv am Freitag im Rahmen des Reeperbahn Festivals im Mandarin Kasino anschauen. Vielleicht gibt es ja sogar noch Vinyl abzugreifen.

Lesen, hören und staunen bei Myspace: Mocambo, Gizelle Smith und Kenny Dope.

Samstag, 20. September 2008

So ruhig hier …

Ja, so ists eben manchmal. Alles tröpfelt so vor sich hin, gestern gab es Marteria und Sido in der Großen Freiheit gefolgt von Neidklubbing, heute war ich schon im Theater mit Buzz und Daddy Buzz, und demnächst werde ich mich wohl im Mandarin an den Tresen stellen, bevor ich mir die Eröffnungsnacht des 9005 in der Talstraße zu Gemüte führe. So oder auch ganz anders – ich sag schon Bescheid, wenn wieder was Spannendes ist.

Bis dahin: Soulkombinat berichtet Neues aus dem Hause Mocambo (eins, zwei), und dieser berichterstatterische Umweg über Berlin muss gerade mal reichen, bis ich in den nächsten Tagen selbst ein paar Worte zu den schönen neuen 45s schreiben kann.

Freitag, 19. September 2008

Lieber Kalender

Mr. Oizo & Steve Aoki am 1. November im Mandarin Kasino. Rot eingekringelt.

Donnerstag, 18. September 2008

Betagte, erfolglose Gitarristen

Die meisten DJ-Mixer sehen aus, als ob sie von betagten, erfolglosen Gitarristen entworfen wurden, die DJs für missratene 12-jährige halten. Wir sind ein bisschen anders.
Ich bin für mehr sympathische Eigenwerbung.

(Quelle: Allen & Heath)

Mittwoch, 17. September 2008

Norman Whitfield: RIP (?)

Jetzt wird es graswurzeljournalistisch: Kleinski hat entdeckt, dass Norman Whitfield, der Motown und überhaupt Soulmusik geprägt hat wie wenige andere, laut Wikipedia gestern gestorben ist.

(Halbwegs offizielle Quellen fehlen dazu noch (derzeit finde ich nur das hier), deswegen ist die Nachricht vielleicht mit etwas Vorsicht zu behandeln.)

EDIT: Die Meldungen und Tweets häufen sich (siehe auch in den Kommentaren).

Rest in Peace, Norman Whitfield.

Dienstag, 16. September 2008

Richie Hawtin guckt auf einen Bildschirm

               
Richie Hawtin 2008 DJ Setup from Dean Koch on Vimeo.

Fast vergessen, das hier abzukippen. Um es mit Skars Worten zu sagen: Ich überleg mir noch, ob ich das gut finden soll. (Aber interessant ist es allemal.)

Proll without a pause

Auch interessant, mit was für einer Selbstverständlichkeit man plötzlich Public Enemy und Kollegah im gleichen Atemzug als "Künstler, die scharfe Gesellschaftskritik üben" nennen kann.

Prinz Pi - Schädelficken

Je öfter ich dieses Video sehe, desto mehr kriegt mich auch der Song. Hirnkranker Shit, brachial und endlich wieder mal völlig anders. Gut so.



(Erinnert mich ein bisschen an das Gefühl, das ich damals bei Der Klan hatte. Als würde man aufs Maul kriegen und es gut finden.)

Montag, 15. September 2008

Ey, Typ:

Wer auch immer Samstagnacht meinen roten Hoodie mitgenommen hat: Ich hoffe inständig, es waren wenigstens noch genug Grippeviren drin, um nochmal ordentlich krank zu werden. Es war arschkalt am Sonntagmorgen um 7, im T-Shirt, Fucker!

Samstag, 13. September 2008

Tschi

So ist das also: Man drückt sich tagelang um die in der Wohnung allgegenwärtigen bösen Bazillen herum, weil am Wochenende ist ja Memory Club, und wann fällt man ihnen dann doch anheim, den gemeinen Krabbeltieren?

Richtig. Am Freitag.

Etwa 80 ausgepresste Zitrusfrüchte, eine Handvoll Ibuprofen, eine halbe Flasche Hustensaft, 2 Tage selbstverordnete Bettruhe und zwei Erkältungsbäder später wage ich zu behaupten: Die nächste Nacht kann kommen. Noch knapp 5 Stunden, bis die Pforten des Memory Club öffnen – wir sehen uns dort.

Freitag, 12. September 2008

Mylife Videos

"Füchse" macht mir ja in dieser Form doch wieder ein bisschen Gänsehaut …



Mehr Aufnahmen von Mixwells Mylife-Benefiz neulich, u.a. "Eimsbush bis 0711" oder "Hammerhart", gibt es hier.

Donnerstag, 11. September 2008

BMA

Bitte stimmen doch auch Sie für Sir Jai bei den Bodensee Music Awards – guter Mann, super DJ und Engineer und die bequemste Gästeschlafcouch weit und breit.

(via Optikblog)

Und was machst Du so am Samstag?



Wir sehen uns dort.

Mittwoch, 10. September 2008

Liebes Tagebuch Pt. 4

Nachtrag: Ein paar Kölnfotos jetzt hier.

Dschungelcamp
Frühstück/Outro
Frühstück/Outro
Schnitzelei

Kuchenplatte TV

Kaum gefilmt (Dezember 2007), schon online (jetzt): Falk and loathing auf der Kuchenplatte.

Dienstag, 9. September 2008

Formulierung des Tages

Die deutsche Sprache kann so toll sein:

Ich würde mich freuen, keine Fehlbitte getan zu haben, und bin

mit verbindlichen Grüßen


Ihr
Dr. Eckard XYZ
- Vorsitzender -

(Aus einem Schreiben des Mietervereins, in dem um Erteilung einer Einzugsermächtigung gebeten wird.)

Planlos in Hamburg

Gestern, mein geliebtes Fahrrad überrascht mich mit plattem Hinterreifen und ich muss schnell zur Begehung der Kuchenplatten-Location. Taxi bestellt. Taxi kommt.

Ich: Zur Großen Bergstraße bitte.
Taxifahrer: Große Bergstraße … das ist … Altona, oder?
I: Eh, ja, die riesige Fußgängerzone.
T: Ach so, ja, wissen Sie, ich bin neu in dem Gewerbe. Hm. Wie fahr ich denn da am besten?
I: (WTF!) Hier gleich rechts zum Schlump, dann die Max-Brauer-Allee runter bis zum Altonaer Bahnhof. (1)
T: Ach so, ja. (biegt in die Bundesstraße ab) Oh, fahr ich jetzt richtig?
I: Jaja, geht auch. Wissen Sie, von welcher Seite man da weiter reinfahren kann? Es gibt da doch eine Straße, ich muss nämlich direkt zum alten XY-Gebäude.
T: Oh, nee, da bin ich überfragt. (Würdigt das Navigationssystem keines Blickes und fährt weiter konstant 45 km/h) Und das kostet dann ja auch mehr.
I: Ach so, ja.

Ich bin dann den Rest der Strecke doch gespurtet. Musste man als Taxifahrer früher nicht rudimentäre Ortskenntnisse vorweisen können?

(1) Für Nichthamburger: Wir sprechen von einer simplen Kombination von zwei dicken Hauptverkehrsstraßen, mehr nicht.

Montag, 8. September 2008

Kuchenplatte #3

Startschuss zur Whiskywaffel, am 19. Oktober in der Großen Bergstr. 176, Hamburg-Altona.

Kuchenplatte #3

Anmelden geht ab sofort: www.hamburg.kuchenplatte.de

Yo! ZDF Raps

Liebe Gebührenzahler und Fernseher, das kann man ja schonmal programmieren, Oktober im ZDF:

Montag, 06. Oktober 2008, 0.00 Uhr
"Wholetrain"
Spielfilm Deutschland 2006

Montag, 13. Oktober 2008, 0.45 Uhr
"Wild Style"
Dokumentarischer Spielfilm USA 1983

Montag, 20. Oktober 2008, 0.05 Uhr
"Here we come"
Dokumentarfilm Deutschland 2006

Montag, 27. Oktober 2008, 0.00 Uhr
"Love, Peace and Beatbox"
Dokumentarfilm Deutschland 2008

Montag, 27. Oktober 2008, 1.20 Uhr
"Lost in Music - Hip Hop Hooray!"


(Danke, Eff)

Liebes Tagebuch Pt. 3

War ja absehbar: Kaum kommt das Wochenende, werde ich schludrig und vernachlässige das Tourtagebuch. Also runden wir das mal schnell ab.

Freitag war zwar nass und eher unhübsch, aber prima geeignet, um durch die Gewächshäuser im botanischen Garten zu stapfen und bei 120% Luftfeuchtigkeit Tropenpflanzen zu begutachten. Danach mit der Seilbahn auf die andere Rheinseite, bevor wir ausreichend nassgeregnet per Tram den Rückzug antraten. Essen, Espresso, direkt zu den Disco Diamanten ins Subway, das leider eher medioker gefüllt war, aber trotzdem überdurchschnittlich Spaß gemacht hat. Eine Geburtstagsgesellschaft, geschätzte Jahrgangsstufe 12 oder 13, sorgte für extra Entertainment, und ich ärgere mich ein wenig darüber, dass wir nicht den Typen filmen konnten, der volltrunken und hochverwirrt plötzlich zwischen uns hinterm DJ-Pult stand und nur in Zeitlupe kapierte, dass wir weder Bar noch Garderobe noch der Ausgang waren. Fotos, ja, folgen auch von dieser Nacht.

Der Samstag war schon eher die liebgewonnene Kölnroutine, Teil 1: Ermattet durch Ehrenfeld tapern, Crêpes mit kleinski und DJ Eff im Lizbät, Tapas mit der gleichen Runde plus Defcon in einem aquarischen Laden um die Ecke, und schon fanden wir uns im Boogaloo wieder, wo sich tollerweise auch alle Homegirls und -boys versammelten, weil sonst niemand irgendwo auflegen musste.

(Halt! Das ist natürlich geschönt. Dariusch, mein geliebter Schnitzelbruder, musste sich deejayend in Trier herumtreiben und ward das ganze Wochenende nicht gesehen, was ich unverantwortlich fand. Wir alle! Und Kool DJ GQ war auch nur ein paar Blocks weiter, aber anderweitig verplant.)

Sonntag: Kölnroutine, Teil 2. Große Versammlung im Lizbät, die fabulös gastgebenden JK und Kerstin, kleinski, Scope und Maria nebst der U10-Auswahl der Nintendo-DS-Nationalmannschaft, bergeweise Crêpes, Gallonen Kaffee und Apfelschorle. Und irgendwann, kurz danach, spuckte uns der Zug auch schon in Hamburg aus. Danke Köln, danke an Gastgebende und Einladende, Mitauflegende und Mitherumstreunende. Schön wars wieder mit euch.

Freitag, 5. September 2008

Liebes Tagebuch Pt. 2

Der gestrige Donnerstag in Kurzfassung: Zu Fuß mit Dame im Zickzack quer durch Köln, von Ehrenfeld bis zum Deutzer Hafen. Tolles Wetter. Ab Sonnenuntergang bei Oma Kleinmann mit Defcon, JK, kleinski, Dari und Markus die üblichen tellergroßen Schnitzel vertilgt (oder auch einpacken lassen, nicht wahr, Herr B.), anschließend in den spät geöffneten Groove Attack Store (Bier statt Platten) und letztlich ins Subway, wo Cem eigentlich den tollen Miles Bonny zu Gast hatte, wir aber doch zu früh schwächelten. Büdchen, Heimweg, Bettchen. Völlig ausreichend. Und das Subway hat mich ja heute abend schon wieder.

Und bis die offiziellen, obligatorischen Fleischfotos kommen, hier nur mal eben das hübscheste Motorrad der Stadt.

Farbenfroh

Heute wird es endgültig crazy: Seilbahnfahren! Über den Rhein! Ha.

Donnerstag, 4. September 2008

Liebes Tagebuch Pt. I

Ich würde ja gerne ein ähnlich ausführliches Reisetagebuch verfassen wie mein derzeitiger Gastgeber in Köln und unlängst noch Gast in Hamburg. Vermutlich wird es mir nicht gelingen, aber man kann es ja mal versuchen. Deswegen habe ich eben fürs Erste stellvertretend die Armada von Kölschflaschen, die kleinski gestern hier angeschleppt hat, und den Hausnager als Impressionen festgehalten.

Reste
Hausnager

Wollen doch mal sehen, was heute so passiert. Gleich wird erstmal ein wenig das trübe Köln erkundet, um die Zeit bis zum Abendessen zu überbrücken, und vielleicht kann ich ja später auch meinen Kopf wieder unabhängig vom Oberkörper bewegen. Das Alter, jaja. Auf bald.

Mittwoch, 3. September 2008

Dom und Disco

Inzwischen ist es ja fast schon gruselig lange her, dass ich zuletzt in Köln war. Heute wird das geändert, nach Sonnenuntergang wird uns der Intercity in Domnähe ausspucken, und dann warten ein paar fantastische Tage (das sage ich jetzt schon aus Überzeugung) mit den ganzen guten Menschen: Herr Kühnel nebst Kerstin, die freundlicherweise Hotel spielen werden, der kleinski, der Dari, die Disco Diamanten, dazu Kölsch, Schnitzel und weiß der Deibel was noch alles.

Ich freu mich. Und zwar nicht zuletzt, weil ich die Ehre habe, Freitag mit den Diamanten im Subway und Samstag mit kleinski im Boogaloo aufzulegen.

Cologne: Hold on. Bin gleich da.

Dienstag, 2. September 2008

Vorschussloorbeeren mit der Gießkanne

(…) denn zweifelsfrei kann gesagt werden, dass (…) DIE New Deep Electronic-Produzenten sind, auf die die Welt seit vielen Jahren wartete! (Promotext)
Tja, das kann gesagt werden.

Next.

HipHop und Honig

 Ich fordere sechs Monate Vergleichs- und Metaphernverbot für Pyranja:
Schon mal nachgedacht über eine Welt ohne Vinyl? Unsere Erde ohne Cutz und Scratches? Hip-Hop ohne Mixtapes? Rap-Shows ohne DJs? Das fühlt sich an wie Breakdance ohne B-Boys und Graffiti ohne Dosen. Als würde man beim Würfelzucker den Zucker weglassen. Aber es gibt nun mal keinen Honig ohne Bienen. 
(Quelle: "Pü's Wörd (sic!) - Die Kolumne von Pyranja" im Katalog von HHV.de)

PS: Gibt es noch Mixtapes, die was mit Vinyl zu tun haben?

Montag, 1. September 2008