Donnerstag, 31. Juli 2008

Held des Alltags

Manchen Leuten bekommt die Hitze eben nicht so gut wie anderen.

Helden des Alltags

Helden des Alltags

Immerhin trägt er einen Bierhelm.

Mittwoch, 30. Juli 2008

Bargeldlos und günstig parken

Parken in Konstanz, ab 5 Uhr nachts, gebührenpflichtig ab 9 Uhr, Auto abgeholt irgendwann nach 15 Uhr.

Regulärer Preis: 9,80 €, Verwarngeld für Parken ohne Parkschein: 5,00 €. Na, das überweisen wir doch gerne.

Du Computer? Du Fernseher!

Ein Rechtsanwalt muss für seinen beruflich genutzten PC mit Internetanschluss keine Rundfunkgebühr entrichten. Dies entschied das Verwaltungsgericht Koblenz.
Das lässt doch ausnahmsweise mal auf ein kleines bisschen Vernunft im Umgang mit unserem staatlich verordneten Pay-TV hoffen, zumindest so lange, bis die GEZ in Berufung geht. Die Details im lawblog.

Fortschritt never ends

Verrückt: JetztSeit zehn Jahren kann man schon mit einem Plattenspieler digitale Musik steuern!

Wobei das Beamer-Interface dieser Löung durchaus schick ist, zugegeben – aber was bringt mir die Loslösung von Monitor, Tastatur und Cursor, wenn ich dafür offenbar zwei Beamer brauche, um mit einer langsamen Version von Coverflow durch meine Musik zu scrollen?

Naja, immerhin für zuhause sieht es gut aus.



(Related: Komisch, wieso denke ich nur, hier will jemand geile Guerillawerbung machen, indem er "Scratch Live" durch "Virtual DJ" ersetzt? Und das noch nichtmal konsequent.)

Wegen großer Nachfrage: Idiotenwochen bei Apple erneut verlängert

Wie niedlich: Die aktuelle iTunes-Version verwendet unter OS X 10.4.11 (nein, nicht Leopard) zerschießt Umlaute und Sonderzeichen in ID3-Tags, wenn man einen Song doppelklickt, der sowas vorweist. Entsprechend natürlich auch in den Verzeichnissen und Dateinamen, wenn iTunes so eingestellt ist – was normalerweise durchaus sinnvoll ist.

Vielleicht liest das hier ja ein fluchender Serato-User mit dem gleichen Problem: Alle ID3-Tags in einem Rutsch nach v2.3 zu konvertieren, scheint Abhilfe zu schaffen und erhält Overviews, Cues und Schnickschnack.


Liebe Apple-Menschen da in Amerika: Ihr habt seit einer Weile ganz schön den Arsch offen, oder? Wie kommt man darauf, soviel unfertigen buggy Scheiß schnellschnell zu veröffentlichen? Weil es Microsoft auch zur Weltherrschaft verholfen hat oder was?

Kleinski, der Kommentarbereich ist ganz Dein.

(EDIT: 7.7.1 scheint das Problem zu beheben.)

Montag, 28. Juli 2008

Fundstücke der letzten Tage

Da fällt es mir schwer zu entscheiden, was ich besser finde.

Vielleicht die Jeansjacke aus seidenweichem Lammleder? Da gewinnt das Wort Materialschlacht eine ganz neue Dimension. Jetzt auch in den Farben grünes Rot und blaues Gelb.

Ernsthaft futurustisch ist der Betreff dieser netten XING-Nachricht: "Zukunftsquiz wird um eine Woche verschoben!"

Am charmantesten ist letztlich aber das ergreifende Gestümper des Grafikpraktikanten im Rathaus von Tuttlingen, der hier visualisieren wolltemusste, wie das erneuerte Wohngebiet Kreuzstraße 2010 aussehen könnte. Hübsch surreal, mit herrlich unnatürlich grünen Bäumen direkt neben kahlen Bäumen und mit einem einsam radfahrenden Kind ganz ohne Gesicht, das sich verzweifelt fragt, wieso eigentlich alle Schatten in unterschiedliche Richtungen zeigen, und wieso die Bäume überhaupt keine werfen. Wäre da nicht das unaufhaltsamen Fortschritt symbolisierende Kabel, das quer über die Straße und dann direkt in den Himmel führt: Ich würde wohl auch gegen den Zaun radeln.

Freitag, 25. Juli 2008

Burn, burn, burn

Liebe Leserinnen und Leser: Ich habe einen wohlverdienten Sonnenbrand nach einem ruhigen, heißen Tag am Bodensee. Und im Strandcafé. Das Auflegen war seltsam kaputt, aber lustig, ich habe unendlich viele gute Menschen getroffen, die ich seit Jahren nicht gesehen hatte, und ich möchte Sir Jai nochmals meinen Dank für die spontane, fürstliche Unterkunft aussprechen. Ebenso Herrn Hablizel für gemeinsames Überraschungsabendessen in Downtown Konstanz und, natürlich, Sebi für die Einladung.

Ich mache jetzt noch ein wenig Miniurlaub, bevor in 22 Stunden ein 30. Geburtstag, allerdings noch nicht meiner, gefeiert und begossen werden möchte. In Hamburg bin ich dann erst Montagabend wieder – bis dahin hat das Wetter ja noch Zeit, wieder herbstlich zu werden.

Dienstag, 22. Juli 2008

Mehr Splashcontent

Livekram, Interviews, alles gut und schön. Chef ist aber das hier: Staiger und Falk im Matsch und im Wahn, Sonntagabend backstage und Auge in Auge mit dem Publikum.





… to be continued …

Samstag, 19. Juli 2008

Neuer Lieblingssport

Seit ich eben erfahren habe, dass ein Bekannter eines Freundes der amtierende deutsche Penspinning-Meister ist – und zeitgleich, dass es diesen Sport überhaupt gibt – bin ich Fan.

Aber ich habe heute auch parallel Handball, Basketball, Fußball und Tour de France im TV gesehen und mir die Frage gestellt: Wäre es beim aktuellen Status des Radsports nicht der perfekte Zeitpunkt, sich günstig ein marodes Radrennteam zu kaufen? Als Mensch von Welt hält man sich doch gerne seine eigene Sportmannschaft, und noch weiter können die Preise ja kaum sinken. Ich muss das mal mit meiner Bank besprechen.

Tschilp: Ein Twitter-Zwischenbericht mit mehr als 140 Zeichen

Twitter hin, Twitter her. Noch spiele ich damit, ohne so recht zu wissen, wie sinnig und vor allen Dingen: wie wichtig ich es finde. Bisher weiß ich: Super Sache für Wettersmalltalk und kurzes Alltagsgemecker, das keinen halben Tag überlebt.

Was ich mich aber immer wieder frage: Wann wurde denn eine Mindestlänge für ein ordentliches Blogposting beschlossen? Seit wann ist es nicht mehr okay, einen Artikel auf einem altmodischen Blog zu veröffentlichen, der nur aus zwei, drei Sätzen und vielleicht einem Link besteht? Und gibt es auch eine Maximallänge für Blogpostings, ab der man dann Bücher veröffentlichen muss?

Das ist doch Käse. Wenn ich will, dass irgendetwas wirklich gelesen und ansatzweise wahrgenommen wird, egal ob ein Satz oder ein ganzer Aufsatz, dann twittere ich es nicht, sondern blogge, weil Twitter mit seiner Halbwertszeit konzeptuell schwungvoll an allen Menschen vorbeizwitschert, die nicht täglich zehn oder zwölf Stunden online sind. Wenn einem das egal ist: bittesehr. Aber selbst bei den wenigen Leuten, die ich dort lese, klicke ich längst nicht jeden Link an, der mit kommentierendem Halbsatz an mir vorbeirauscht. Vielleicht ist das next big thing doch auch zu einem beträchtlichen Teil einfach ein Medium für Wegwerfinformationen, wenn man mal aus der Distanz schaut – egal wie sehr man dazu tendiert, aus einem Bug ein Feature zu machen. Abwarten.

Rap gucken

Immer mehr Splash-Shows bei Mixery Raw Deluxe – derzeit gibt es Damion Davis, Casper, Looptroop, Blumentopf, MOP, Marteria, Turntable Hools und Dead Prez, noch deutlich mehr in den kommenden Tagen und Wochen. Außerdem, jetzt gleich und vermutlich auch aus dem Regen: Der HipHop Open Livestream.

Zehn Jahre danach

(Wieder/endlich/erstmals) hooked auf Kruder & Dorfmeisters DJ-Kicks, den 3 inoffiziell nachfolgenden DJ-Kicks-Comps, K&D Sessions, The Eclectic Sound of Vienna, all diese Dinge … ich könnte mich vermutlich in fast jeden einzelnen Song reinlegen. Da muss auch RZAs "Digi Snacks" noch etwas warten, wobei ich schon gerne wissen möchte, ob das was taugt.

Freitag, 18. Juli 2008

Och nö.

Geschmacklos und unnötig. Lasst den Mann doch in Frieden und macht lieber noch ein paar Dancemixe von 2Pac.

Cheeseburger

Ich besitze seit gestern einen Drei-Euro-Fünfundneunzig-Dosencheeseburger. Ich plane meine Blogpostings ja normalerweise nicht langfristig, aber dieser Gegenstand dürfte demnächst für einen Erfahrungsbericht gut sein.

Ach, du hast auch das neue iPhone?

Wie toll. Ganz Blogistan und Twitterhausen sind seit Tagen endzeitwuschig vor lauter 3G, Appstore und allgemeiner Gadgetgeilheit, als wäre die Welt jetzt endgültig gerettet. In zwei, drei Wochen wird es so sicher auch zum Spiegel-Titelthema. Endlich beantwortet aber auch jemand die entscheidende Frage, und nein, die lautet nicht "Wie halte ich den Touchscreen länger als 10 Sekunden sauber?" oder "Wieso ruft mich eigentlich keine Sau an?", sondern nur wieder "Will It Blend?". Destruktivität kann so schön sein.

Prä-Wochenend-Statusmeldung

Ein ganz klein wenig am Wuseln bin ich gerade. Die Splasherkältung noch in den Knochen und Schleimhäuten, den Tisch oder vielmehr die Inbox voller Arbeit, einen guten alten Homie aus Schultagen zu Besuch und am Sonntag dann wieder unterwegs: Oma versammelt nachträglich zu ihrem 90. Geburtstag im Süden alle Kinder, Enkel und Urenkel um sich, wobei ich das Quasi-Nesthäkchen der Enkelgeneration darstelle (represent, represent) und von dort aus weiter für eine Woche zu meinen Eltern – etwas abhängen, weiter arbeiten und ein, zwei Besuche abstatten.

Aber es geht mir gut.
Nur das Wetter ist scheiße.

Donnerstag, 17. Juli 2008

Zirkus OS

Oder: Die harte Wahrheit über Ubuntu

Die Wahrheit

Sonntag, 13. Juli 2008

Regen und Sonne in Bitterfeld

Ach, so war das also. Da bin ich eben mal wieder beim Splash gelandet, nach ein paar Jahren Pause, und trotz Erkältung, Sonnenbrand, geschundenen Füßen, gruseligem Catering und etwa 300 Konzerten, die ich verpasst habe, ist alles gut hier drüben, was nicht zuletzt am großen Familientreffen vor und hinter der Bühne liegt.

Heute ist der letzte Tag, an dem ich noch für meine Bierbrausefirma zu tun habe, morgen geht es irgendwann wieder nach Hamburg und dann werde ich auch ein paar visuelle Eindrücke hochladen können. Bis dahin ist Dynaluthers Twitter-Account aber der beste denkbare Livestream, vermute ich. Bei Mixery Raw Deluxe gibt es mittlerweile schon die Auftritte von Marteria und Dead Prez zu sehen, mehr ist ständig in Arbeit.

Bis morgen.

Donnerstag, 10. Juli 2008

Für alle Inhamburgbleiber

Nicht vergessen: Freitag Pete Rock im Neidklub. Samstag Elbinselfestival. Beides im Detail hier.

Und für die Kunstinteressierten:

Dragan Prgomelja der seit einiger Zeit auf diversen BIWAK-Ausstellungen zu sehen war
stellt vom 11.07.08 bis zum 13.07.08 im SKAMraum seine "Insel" zur Schau.


Dragan Prgomelja zeigt Zeichnungen: Ansichten und fiktive Szenen aus und über Wilhelmsburg.
Die kontrastreichen Kohlezeichnungen erzeugen einen geheimnisvollen Blick auf die Insel. 
Dabei wandert der Betrachter durch ein Viertel, 
dessen Bauten und Wege von Isolation und Abgrenzung zeugen.
Es entsteht aber keine universell anwendbare Schablone auf den Stadtteil und seine Bewohner,
vielmehr ist es eine eigene, differenzierte Betrachtung des Künstlers auf sich und seine Heimat.


INSEL  
Zeichnungen


Vernissage  am 11.07.08, ab 20h     
Ausstellung : 12.07 & 13.07.08, 16h - 19h

SKAMraum
Beim Trichter 1 / Reeperbahn 1, 20359 Hamburg

Up and away

So. Jetzt gibt es noch ein, zwei Kaffee, eine Schüssel Cornflakes und dann holt mich der Internetfernsehmacher meines Vertrauens ab, damit ich mich beim Splash auch ein wenig um die deutsche HipHop-Gemeinde verdient machen kann. Alle, die nachkommen: Holla at me!

Mittwoch, 9. Juli 2008

Wenn schon Splash, dann richtig.




Wenigstens habe ich nachts ein festes Dach überm Kopf. Morgen Mittag ist Abfahrt.

Dienstag, 8. Juli 2008

My parents are really nice people

Jon Lajoie, und das werden viele beruhigend finden, ist eigentlich gar kein so böser, frauenverachtender Kerl, wie "Show Me Your Genitals" nahelegen könnte. Eigentlich ist er nur ein ganz gewöhnlicher everyday normal guy.

And he makes pretty good spaghetti sauce, motherfucker.



Part 2:

Montag, 7. Juli 2008

Sonntag, 6. Juli 2008

Von Guten und Bösen

"Polizei sucht Streit"

"Als die Polizei eintraf, nahm sie aus unerfindlichen Gründen nicht nur den Angreifer, sondern auch einen der Helfenden fest."

Dabei wäre es doch eigentlich gar nicht so schwer, das Niveau des üblichen Chaoten-Duktus aus dem Hause Springer zu überbieten. Aber dazu müsste man ab und an die ganze Geschichte erzählen und einen Rest Distanz bewahren.

The Merchant – Download

Wieder eine Stunde Musik, diesmal eher elektrisch und ein bisschen laut, und wieder für ByteFM entstanden. Haben Sie Spaß.

Download "The Merchant"

Sooo groß!

Das hätte ich nicht gedacht: Sechs oder sieben Stunden Schlagermove gucken in der Sonne, und der bizarre Part des Tages hat in Wirklichkeit noch nicht mal angefangen. Wenn man sowas jahrelang aus der Entfernung hatet, kann es auch kaum schlimmer sein als gedacht. Dank Hilfe von Skar, der Beck's Brauerei, der Sonne und ein paar Kilo Konfetti war das alles in Ordnung. Trotzdem gut, sowas nicht direkt vor der Haustür zu haben.

Im Haus 73 wurde der Keller dann recht schnell voll von bunt gemischten Menschlein, ich hatte mich inzwischen etwas erholt, und trotz der hoffnungslos überfordert quäkenden Anlage sah das etwa so aus:

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Oldschool Abriss, mit soviel Gekloppe an die Lüftungsschächte, dass selbige irgendwann etwas aus der Form geraten sind. War aber zu verschmerzen. Irgendwann wurde mir dann am Rande die Geschichte von dem Typen zugetragen, der draußen auf dem Schulterblatt aus irgendwelchen Gründen so aggro war, dass er vor Wut mit einem Faustschlag die Glasfront des Haus 73 zerkloppt und sich dabei natürlich so ziemlich den ganzen Arm aufgeschnitten hat … das Loch habe ich erst später gesehen: Au.

Später. Halb sechs, Feierabend, ich kämpfte mich die Treppe hoch ins tageslichtdurchflutete Erdgeschoss, wo die ganze Belegschaft gebannt aus dem Schaufenster starrte und mir erklärte: "Da is'n dicker, halbnackter Schwarzer, der mit sooo nem Messer auf der Straße rumfuchtelt!" (Das "sooo groß" schwankte, je nach Begeisterung, zwischen 30 und 50 Zentimetern.) Ich war dann nur kurz draußen, um mal eben zu sehen, wie mein Fahrrad die Nacht überstanden hatte, und ging gerade wieder in der Keller, als die ersten drei Streifenwagen kamen. Als ich 20 Minuten später gehen wollte, gab es neue Geschichten: "Der Typ mit dem Messer ist abgehauen, glaube ich. Dafür wurden die Bullenautos aus der Flora mit Flaschen beschmissen und jetzt gehts ab." Draußen auf dem Schulterblatt standen 12 Streifenwagen, als ich mich verabschiedete, und Nummer 13 und 14 kamen noch an, bevor ich mit dem Rad um die Ecke biegen konnte.

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Leider weiß ich nicht, was aus dem Typen mit dem Messer wurde, ich habe ihn nie zu Gesicht bekommen. Die Nachrichten lassen aber darauf schließen, dass der Vormittag vor dem "Kulturzentrum Rote Flora" noch ziemlich interessant war. Und sehr, sehr überflüssig.

[Edit: Der Polizeibericht]

Samstag, 5. Juli 2008

Für Kurzentschlossene

a) für sehr Kurzentschlossene und leicht Wahnsinnige: Ich bin vor Ort. (Twitter)



b) für Mittelspontane: Ich bin heute ab 22h im Haus 73 (Keller!), um DJ Defy mit einer Tasche Singles (analog!) Gesellschaft zu leisten, weil er sonst alleine die 30-Jahre-Titus-Feier bespaßen müsste. Bitte rumkommen für Oldschool Ish.

Move it

Ich bin ja schon gespannt. In ein, zwei Stündchen werde ich versuchen, mich möglichst unbeschadet ums Heiligengeistfeld herum zu mogeln und mir schließlich einen Liegestuhl in Barnähe mit bester Sicht auf den Irrsinn sichern. Ob das so eine gute Idee ist? Wohl kaum. Aber irgendwer muss eben dahin gehen, wo's weh tut.

Hossa! Hossa! statt Holla Holla.
Schla' Move statt La Schmoove.

Wünscht mir Glück.
Eure Antonia Rados.

Freitag, 4. Juli 2008

13,4% aller Statistiken sind fürn Arsch

Neue Runde, neues Glück: Finde den Fehler.

21,7 Prozent hatten Sex mit einer Hure

Geheimnis Mann. Was denkt er? Wann weint er? (…) Fast jeder Fünfte nahm schon einmal die Dienste eines Liebesmädchens in Anspruch.

Mocambo im HHV-Katalog

Jetzt auch im Netz: Ein Artikel über die geschätzten Freunde von Mocambo, den ich für HHV.de verfasst habe.

(Und auch wenn es natürlich wieder keine Fotocredits gibt: Pressefoto von Hannes Piltz)

Herrentreff im Lovelite

Marc Hype und Soul Rabbi gucken Blowfly.

Donnerstag, 3. Juli 2008

Scheinheiligkeit oder Dummheit?

Christian ist 25 Jahre alt, Maschinenbaustudent und arbeitet als Online-Ermittler im Auftrag der Firma proMedia für den Bundesverband Musikindustrie. (…) Er gibt zu, früher selbst Titel runtergeladen zu haben, doch mittlerweile kaufe er nur noch Musik. »Die Qualität ist einfach besser.« (Quelle)
 
 Puh. Gut zu wissen, dass 320kbps MP3s aus Tauschbörsen einfach schlechter klingen. Oder, in Christians Worten:


»Lass es einfach sein!«

Tweet Tweet

Aufmerksame Blogleser haben schon bemerkt: Rechts in der Sidebar befindet sich jetzt auch ein Twitterkästchen. Ich hate bekanntlich alle neuen Gadgets so lange, bis ich dann schließlich doch irgendwann ausprobiere bin schließlich ein typischer Early Adopter. Und habe so endlich einen Grund, demnächst Myspace abzuschießen, also zumindest meinen sinnfreien Account – alt gegen neu.

Der erste Feldversuch mit dem Getwitter wird dann vermutlich am Samstag stattfinden, wenn ich mit einem Drink in der Hand auf der Terrasse vom Mandarin sitze und mit Stargästen den Schlagermove in fast-Echtzeit kritisch beobachte. Vorausgesetzt, das WLAN funktioniert und das Wetter spielt mit.

Folgen Sie mir!

Wiederlesen macht Freude

The hardest working man in Cologne-Biz: Kool Jerc aka der Herr Kühnel ist back in diesem Blogdings. Durchhalten!

A Milli

Damit sind die VMAs wohl gelaufen, Gratuliere!

Mittwoch, 2. Juli 2008

Pharoahe Monch: Desire revisited

Obwohl das Album jetzt schon seit bald einem Jahr draußen ist, kann ich es immer noch an jedem beliebigen Tag zweimal hintereinander hören, ohne dass es langweilig wird. Und ich bin ganz sicher, dass "Desire" nicht mal ansatzweise genug Aufmerksamkeit bekommen hat – deswegen soll es hier nochmal ein wenig scheinen.

Leider kein Video: "What It Is" mit Pharoahe in genialer Höchstform.

Dafür zwei offizielle Videos – "Push", mit Tower of Power:


Und "Gun Draws" – check the lyrics on this one. Unglaublicher Typ.

Und wie verschwenden SIE Ihre wertvolle Arbeitszeit?

Mit Kistenstapeln. Aaaaaah.

Wissenswertes über Mikronesien

Aus unserer Reihe Bildung nach Mitternacht.
  • Die föderierten Staaten von Mikronesien haben die Top-Level-Domain .fm. Wenn ich also eine Sendung bei byte.fm habe, wie zum Beispiel kommenden Samstag, bin ich eigentlich im Herzen Teilzeitmikronese.
  • Die Insel Yap, ein Bundesstaat der Föderierten Staaten von Mikronesien, hat ein Zahlungsmittel namens Rai. Es besteht aus Steinscheiben mit einem Durchmesser von bis zu 4 Metern und einem Gewicht von bis zu 5 Tonnen.
  • Die Steinscheiben werden nicht unbedingt bewegt, wenn sie den Besitzer wechseln, weil das sehr anstrengend sein kann. (Ach.)
  • Yap hat eine reiche Tradition an Tänzen, beispielsweise einen berühmten Sitztanz, aber auch einen Stocktanz.
  • Vor Yap gibt es Mantarochen im Wasser. Die werden zwar größer als die Steinmünzen (bis zu 7 Metern), aber nicht ganz so schwer (nur 2 Tonnen).
  • Mehr coole Tiersachen: hugecrab.com, Japanische Riesenkrabbe (knapp 4 Meter Spannweite, aber nur 20 Kilo), Oktopus isst Hai. (nicht Mikronesien-related)
  • Auf dem Atoll Pingelap sind rund 40% der Bevölkerung Genträger einer abgefahrenen Farbenblindheit.
  • Über drei Viertel der Bevölkerung Mikronesiens ist stark übergewichtig.
Einfach mal auf der nächsten Party zwanglos einige dieser Fakten über meine heimliche Heimat ins Gespräch einstreuen. (Mir gefällt diese neue Rubrik. Mal sehen, ob es irgendwann eine zweite Folge gibt.)