Mittwoch, 27. Februar 2008

Suggestivdiagramm des Tages

Suggestiv

Wieder was gelernt

Jetzt kenne ich den Unterschied zwischen Return und Enter. Und habe zugleich eine mir bislang mysteriöse Taste auf meinem Keyboard verstanden. Wow.

Kova & Miles

Ich sitze gerade seit fünf Minuten blöd vor dem Satz:

"Clap Clap" ist das subtilste, eleganteste und most sexy Meters-Cover seit …

Und da hörts auch auf. Seit ziemlich langer Zeit wohl. Kommt ja nicht von ungefähr: Kova ist ein Teil der mittlerweile aufgelösten Breakout, deren Breakbeat-Gewitter-Version von "Planet Rock" auch in zwanzig Jahren noch rocken wird - und die als Outbreak mit "Just Give Me Some Of Your Lovin'", einem mordsfetten Rework von "Hey Gyp", für eine nicht mehr so geheime Geheimwaffe in meinen Sets gesorgt haben. Und Miles Bonny ist sowieso einer der tollsten Crooner der Jetztzeit.

Also darf man MPM mal wieder gratulieren - und "Clap Clap (Hand Clapping Song)" von Kova & Miles getrost kaufen.

Music to drink by

Schon mal im Kalender vormerken: Freitag übernehme ich zum ersten Mal seit gefühlten Ewigkeiten mal wieder das Ruder in der Mandarin Bar, um mindestens alle drei Arten Musik zu spielen.

Kostet nix, gibt lecker Drinks und wird super. Hamburgmenschen, lasst euch sehen!

Kill the DJ

Und als kleine Sneak Preview: Ende März erweitern wir das Ganze, wie rechts erwähnt, ganz überraschungseimäßig um gleich drei Dinge: Der kleinski ist nicht nur anwesend, sondern wird auch mit mir auflegen und obendrein seinen Geburtstag feiern. 29. März.

Ach ja: Home Cookin' 2 ist nach wie vor am Start. Aber wenn man mal sieht, wie stürmisch das Feedback dazu ist, sollte ich mir vielleicht doch ein neues Hobby suchen. (Danke, Jonas, für den Vorschlag!)

Dienstag, 26. Februar 2008

The Bitter End

Das sind ohne Zweifel zwei Live-Alben, die mit auf die einsame Insel kommen müssten.

Curtis Mayfield - Curtis Live
Donny Hathaway - Live

Gemein haben sie nicht nur die Tatsache, dass sie (zumindest teilweise) im The Bitter End in Greenwich Village aufgenommen wurden, sondern auch inhaltlich passen sie ganz hervorragend zusammen, in ihrer Clubatmosphäre, ihrer social awareness und in den reduzierten, hochkarätigen Bandbesetzungen.

Deswegen laufen sie heute weiter, beide abwechselnd, Curtis spielt 1971 u.a. mit Lucky Scott, Tyrone McCullen und Henry Gibson ein irrsinnig dichtes, intensives Set aus seinem frühen Solomaterial und neu gestricken Impressions-Nummern, und die Versionen von (Don't Worry) If There's a Hell Below, We're All Going To und We the People Who Are Darker Than Blue wären allein schon für ein paar Monate auf der Insel gut.

Donny Hathaway, der auch zur Backingband der Impressions gehörte und für Mayfields Curtom Records produzierte, eröffnet ein Jahr später mit What's Going On, bevor er sich zwölf Minuten lang um seinen Inner-City-Klassiker The Ghetto kümmert. Die Umsetzung von Little Ghetto Boy dürfte auch heute noch in HipHop-Ohren Erinnerungen wecken (Dre, Wu-Tang, anyone?), und zuletzt killt mich Willie Weeks' Bass-Solo auf Voices Inside (Everything is Everything) einfach restlos.

Hach. Schön.

Montag, 25. Februar 2008

Japan analog

Der neue Star meiner Schlafzimmeranlage:

Mitsubishi DP-84DA
Mitsubishi DP-84DA

Am dazugehörigen Verstärker muss noch etwas gearbeitet werden, aber der ist durchaus auch sehenswert.

Sonntag, 17. Februar 2008

My Wax: The Daktaris - Soul Explosion

Funk, Soul, Afro Beat - and more! Das schreien einem die Sternchen auf der Cover dieser LP entgegen. Und zwar zu Recht.

Schuld daran, dass diese Platte mich schon so lange begleitet, ist Markus Hablizel, der damals wie ich in Konstanz studierte und irgendwann zum gemeinsamen Auflegen und Biertrinken im K9 dieses Schätzchen dabei hatte. 1999 dürfte das gewesen sein, ich bekam ein monströs schweres Stück Funk und die vielleicht fettesten Horns überhaupt zu hören und stand am nächsten Tag im Plattenladen, um meine eigene Copy zu bestellen.

Man war ja versucht zu glauben, hier hätte irgendjemand ein lange verschollenes Juwel aus Nigeria neu veröffentlicht. Aufgenommen wurde vorgeblich im Krafte Sound Studio, Lagos, die Musiker trugen klangvolle Namen wie Jo Jo Quo, Olu "Rocksteady" Owudemi oder Femi "Dokita" Doolittle und auf dem Cover, direkt neben dem Löwen, lauerte ein "Produced in Nigeria"-Schildchen. Aber überhaupt… dieses Cover… die ganzen Geier… nicht ein wenig seltsam? Die ausufernden Linernotes auch, denn sie beginnen damit, die Daktaris als well-dsiciplined army of two hundred African Bull Elephants marching relentlessly up your business to the beat from Funky Drummer zu beschreiben. Und warum, zum vorne abgebildeten Geier, heißt dieser eine Song Eltsuhg Ibal Lasiti? Wenn es es mal rückwärts liest, kommt man der Sache auf die Spur. It is all a big hustle.

Die Aufnahme war brandneu, alles wurde von ein paar jungen, vornehmlich weißen Musikern 1998 komplett auf analogem Equipment aufgenommen, und Gratulation, ich hatte somit meinen ersten Kontakt zu Desco Records. Die Daktaris waren ausnahmslos Mitglieder der Soul Providers und der Mighty Imperials, die auch für Unmengen an weiteren Vintage-Funk-Classics verantwortlich zeichnen, und die heute als The Dap-Kings und Antibalas um die Welt reisen. Da macht auch der Chorus "Modern Technology's no good at all" gleich viel mehr Sinn: Desco waren so vintage wie vor ihnen fast nur die Poets of Rhythm.

Produziert wurde die Session von keinem Geringeren als Gabriel Roth, auch bekannt als Bosco Mann, und dass aus Desco Records im Grunde genommen Daptone wurde, dürfte ja fast schon klar sein. History, Baby. Das war mein Auslöser, mich nicht nur mit der modernen, langsam aufblühenden Funkszene zu befassen (Retro ist ein ganz schlimmes Wort), sondern auch immer mehr mit Afrobeat.

Soul Explosion ist Fela Kuti, dem Godfather of Afro-Beat gewidmet, und Felas Upside Down ist zugleich das letzte Stück auf dem Album, das fast so etwas wie Easy Listening Afrobeat bietet - keine halbstündigen Exzess-Nummern, sondern knackige, nicht zuletzt DJ-freundliche Dreiminüter. Dazu gibt es noch ein JB-Cover, sechs Eigenkompositionen und das hier: Musicawa Silt.



Musicawa Silt, um das noch kurz auszuführen, (auch Musical Silt oder Muziqawi Silt) passt eigentlich gar nicht zum Nigeria-Thema der Platte, sondern ist eher so etwas wie ein äthiopischer Jazzstandard, falls es das gibt. 1974 erschien die Nummer, geschrieben von Hailu Mergia und gespielt von der Walias Band, auf dem Album Tche Belew, das nahzu unmöglich zu bekommen ist und auf dem offenbar auch Mulatu Astatke spielt. Das fragliche Stück, das im Original noch weit bedrohlicher und finsterer daher kommt, findet sich aber auf einigen Compilations und ist hier bei Dusty Nuggets zu hören. Hörenswerte Coverversionen gibt es außerdem noch von Antibalas, also fast von der gleichen Band, nur etwas später, vom Nostalgia 77 Octet und von zwei seltsamen Bands namens Secret Chiefs 3 und Estradasphere hier auf Youtube - sogar eine ziemlich schön fuzzige Version.

Soul Explosion von den Daktaris wurde von Daptone Records im letzten Jahr wiederveröffentlicht und ist seitdem dankenswerter Weise wieder recht gut zu bekommen. Go complete your Plattensammlung.

Durstig



Ist wohl auch nur ein Mensch.

Chips & Bionade

Allmählich wird der Freitag im Neidklub Loft zu einer schönen, runden Sache. Abgesehen von ein paar technischen Problemchen haben Supergid und ich letzte Nacht jedenfalls großen Spaß gehabt und noch dazu tolle Musik für nette Menschen gespielt - von Q-Bert unten habe ich dafür gerade mal 5 Minuten gesehen, oder vielmehr: Gehört. Nicht gesehen. Das war ganz schön packed. Er hat aber wohl im weitesten Sinne so ein Breaks-Set wie hier gespielt, das von Jungs hart bejubelt wurde, während ein paar Mädels sehr tapfer versucht haben, dazu ganz normal zu tanzen. Ein lustiges Bild, lange haben sie wohl auch nicht ausgehalten. Rafik und Scratch? Verpasst, sorry.

Entsprechend war der Samstag dann auch ziemlich hung over und verpennt. Aber gut. Ende März bin ich wieder im Loft zu Gast, dann nach Ewigkeiten endlich mal wieder gemeinsam mit dem großartigen Philarmonix, was sicher auch eine sehr schöne Sache wird.

Habe ich eigentlich mal erwähnt, wie durchgehend hörenswert die Paris DJs Podcasts sind? Mit sowas kann man mich ja auch durch die Nacht bringen. Danke nochmal an Herrn Fett für den Tipp.

Und nu: Bett.

Freitag, 15. Februar 2008

Gratuliere

Spike Jonze, du hast mich mal wieder überrascht.

Pizza ist mein Style

Nein, ich habe zwar eine gewisse Schwäche für Pizza, aber die Überschrift ist keine Aussage von mir - vielmehr das Motto des neuen Call-a-Pizza-Werbeflyers.

Und diese irrsinnig lustigen, klug durchdachten Namenskreationen möchte ich keinem vorenthalten… zum Großklicken:

Pizzaprosa

Da würde ich doch lieber eine Weile hungern, als da anzurufen und ernsthaft eine Portion Louis Karton zu bestellen.

Akrobatik Sports Rap-Up

Nicht, dass ich mich besonders für Sport interessieren würde - aber gerappte Berichterstattung auf so einem Level würde sogar ich mir gerne anhören.

Und kommt mir jetzt nicht mit Blumentopf.

Donnerstag, 14. Februar 2008

The Good Life

Nervenkitzel des Tages: Im Paternoster ganz nach oben und wieder runter gefahren, ohne auszusteigen.

Gesprächsfetzen des Tages, Typ mit Handy: "Was?! Dein linkes Bein ist 3 Millimeter kürzer als das rechte? Krass!"

Mittwoch, 13. Februar 2008

Say hello to…

Sneak Attack

My Wax: Blackalicious - Melodica EP

Unter My Wax werde ich hier in Zukunft in loser Reihenfolge nach und nach ein paar Platten vorstellen, die für mich in irgendeiner Form wichtig sind, prägend waren, Geschichten erzählen und nicht zuletzt tolle Musik beinhalten. Nicht unbedingt besonders obskur oder rar, aber ab und an sicher auch das.

Da ich es nie schaffen werde, so etwas wie eine ewige Top-X-Liste aufzustellen, kommt das hier dem wohl am Nächsten: Musik, die mich auch nach vielen Jahren noch begleitet.

Den Anfang der Reihe macht die Debüt-EP von Blackalicious. Gekauft habe ich "Melodica" 1996 - damals war ich 17 - bei Frontline, die damals noch einen gut sortierten Plattenmailoder hatten, was mir in meinem Heimatkaff oft zugute kam: Der einzige Plattenladen in Tuttlingen ging da gerade seinem Ende entgegen, der Müller Drogeriemarkt mit seiner CD-Abteilung forderte sein Opfer. Meine EP ist schon die erste Nachpressung des Originals, das 1994 auf Solesides (später Quannum Projects) und Mo Wax erschien.

Bis heute existieren diverse unterschiedliche US- und UK-Versionen, die aber alle die Musik gemeinsam haben: Unglaublich fette, tiefschwarze, komplett samplebasierte Indie-Leckerbissen von Leuten, die ihre Hausaufgaben in Sachen Breaks gemacht haben: Chief Xcel und kein Geringerer als DJ Shadow. Raptechnisch liefert Gift Of Gab den passenden Gegenpart ab, zwischen Battle, stream-of-consciousness und wirren Sufftrips ("a 40oz for breakfast gets a brother through the day") wird daraus ein irrer Urwald, der genau das ist: schwarz, deliziös, blackalicious.

Das ist dadurch um so fesselnder, dass "Melodica" nur aus 6 Stücken in rund 30 Minuten besteht, in denen man trotzdem völlig die Zeit vergisst. Auf dem zweiten Vinyl warten die Instrumentals, die auch alleine perfekt funktionieren - und den "Lyric Fathom"-Beat (basierend auf Gene Harris' "Look of Slim", später von Madlib als "Slim's Return" erneuert) musste ich damals auch unbedingt live mit meiner Rapkapelle benutzen.

Schluss mit den Gequatsche: Wir hören jetzt den ersten Track, "Swan Lake", für den Shadow und Xcel offenbar fünf verschiedene Versionen von "People Make the World Go Around" verwendet haben, während den Anfang die Cold Crush Brothers übernehmen. Und jeder, der sich angesprochen fühlt, sollte dieses zeitlose Stück Musik unbedingt nachholen.

Bittesehr.

Mein Stadtplan klingt so komisch

Ein früher Vorläufer des GPS-Navigationssystems:

Dienstag, 12. Februar 2008

Home Cookin' 2

(Bitte stellt euch an dieser Stelle eine Fanfare vor.)

Home Cookin' 2 ist online und liefert euch eine Stunde lang neue Breaks und feinsten frischen Funk ins Haus:

Download Home Cookin' 2 - MP3

Teil 1 nach wie vor hier.
Danke für die Aufmerksamkeit. Viel Spaß damit.

Montag, 11. Februar 2008

Ein Kanye, zwei Franzosen und ein paar Lemuren

Große Grammy-Action. Kanye scheint zwar, vor allem auch im engeren Sinn des Wortes - den cooleren Job liefern aber erwartungsgemäß Daft Punk in ihrer Pyramide ab.



(via)

Is it just me

…oder sieht Curtis' Kopp hier wirklich aus wie eine etwas gruselige Faschingsmaske?

Samstag, 9. Februar 2008

Dum Maro Dum

Nein, nicht weils lustig, kicher, Bollywood ist, sondern weils ein irrer Song ist, der mich heute schon den ganzen Tag verfolgt. (Nicht zuletzt dank einer wieder ausgegrabenen Compilation von the one and only Timber.) Und natürlich ist auch der Filmausschnitt hier, der in einer nepalesischen Drogenhöhle spielt, nicht zu verachten.

"Dum Maro Dum" stammt aus dem Film "Hare Rama Hare Krishna" und wurde gesungen (nicht gespielt) von der fantastischen Asha Bhosle, die tatsächlich für an die 1000 (ein-tau-send) Filme Musik aufgenommen hat, und noch viel mehr.

Sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt, wenn ihr euch nachher debil beim Hare-Krishna-Singen ertappt.



Nicht zu vergessen: DJ Scratch hat die Nummer später simpel, aber effektiv für "What's Happenin'" von Meth und Bus-a-Bus geflippt:



Und noch eine grandios zappelige Bhosle-Nummer aus einem anderen Film - mit dabei ein schamloser Shaft-Break, interessante Schlafzimmertänze und das vermutlich coolste grüne Hemd der indischen Filmgeschichte.



Bock drauf? Zumindest "Beginner's Guide To Bollywood" sollte zur Grundausstattung gehören.

Sonst geht, Erkältung sei Dank, nicht viel - trotzdem habe ich mir inzwischen einen hübschen Plattenspieler geschossen und informiere mich jetzt mal über Phonoverstärker. Deswegen aber leider auch kein Soulfood für mich gestern und nix mit Uffie heute. Tja.

Donnerstag, 7. Februar 2008

Soul Heaven im Neidklub Loft


Neues aus dem Hause Reeperbahn 25:

Diesen Freitag hat endlich wieder das Loft im 2. Stock des Neidklubs geöffnet, d.h. tolle Aussicht über den Kiez, gemütliche Atmosphäre und hochklassige Drinks. Ab jetzt gibt es dort jede Woche eine großartige Veranstaltungsreihe für alle Connaisseure gediegener Soul-Musik, sozusagen ein Klub im Klub. Soul Heaven heisst das ganze, Pate ist die legendäre Partyreihe aus London und New York. Es wird sich um 60s & 70s Soul, Boogie und soulful House drehen.

Residents sind Master Quest, Supergid, Ekambus & D-Marc von Tate Sounds, Phuong Dan & Poly Rhythm, diese Woche ist Philharmonix an den Plattenspielern. Außerdem wird es regelmäßig internationale Gäste geben.

Kommende Woche: Supergid und ich im Loft, unten im Neidklub keine Geringeren als Qbert, Scratch & Rafik - huch!

Home Cookin' 2 auf Soulsender.de

Home Cookin' 2 ist fertig und feiert morgen, Freitag, 08.02. um 20 Uhr seine Premiere auf soulsender.de, bevor es hier dann demnächst einen Downloadlink gibt. Eine Stunde lang Breaks und neue Schätzchen galore.

Den ersten Teil gibt es übrigens immer noch hier.

Cut & Post

Ich freue mich ja, wenn sich jemand Mühe gibt, eine bei Ebay verkaufte Platte gut und sicher zu verpacken. In Zeitung eingewickelt (BamS, aber naja) und außenrum mehrere Lagen Karton, der eigens zugeschnitten und verklebt wurde. Da ruckelt nix mehr.

Da ist es sicher um so ärgerlicher, wenn einem der Profi-Cutter, mit dem der Karton bearbeitet wurde, mit ins Paket rutscht und in Hamburg landet.

Dienstag, 5. Februar 2008

Meckr

Die Flickr-Gemeinde probt mal wieder den Aufstand, diesmal gegen Microsoft. SpOn berichtet schon von beeindruckenden 800 Aktivisten, die Yahoo offenbar toll, M$ aber ganz böse finden. Drei Jahre, nachdem Flickr überhaupt erst von Yahoo gekauft wurde. Da wird Bill Gates sicher gleich von seinen Plänen Abstand nehmen.

Montag, 4. Februar 2008

Vinyl Junky

Zum Gucken: Vinyl Junky ist ein hübsches, kurzes Digging-Filmchen über Shane Hunt, über dessen Sureshot Symphony-Projekt ich hier geschrieben habe. (Danke, Falk)

Keine schwulen Rapper

Schön, bei einem krachenden Savas-Gig im Grünspan noch einen okayen Sitzplatz in Eingangsnähe zu ergattern, von dem aus man das Geschehen auf der Bühne parallel auch auf einem Fernseher beobachten kann. (Wenn man schon nicht im Graben mit dem Mopo-Rumpelstilz rumspringt.) Wenn man da zwischen den ganzen skeptischen Erziehungsberechtigten chillt, fühlt man sich auch gar nicht mehr so alt wie noch draußen in der Schlange.

Ich hatte schon ganz vergessen, wie albern das Shots-geben mit einer Tüte aussieht und dachte zuerst, da küssen sich jetzt zwei HipHop-Jungs. Aber das wäre wohl zu gewagt gewesen.

Erstaunlich

… dass man heute noch auf die Idee kommt, aus dem knapp 15 Jahre alten "It's Cool, Man"-Werbespot eine total originelle Überschrift zu basteln.

EDIT: Bei näherer Betrachtung - wieso sollte die Überschrift auch tiefgründiger sein als der Artikel?

Samstag, 2. Februar 2008

Kick that ol' robotic, futuristic…

… George Jetson, crazy joint!

Und jetzt alle: DasOriginalIstBesserAlsDerRemix, DasOriginalIstBesserAlsDerRemix, DasOriginalIstBesserAlsDerRemix.



(Pures Dope. Lief sicherlich auch irgendwann letzte Nacht bei der Powerhouse-Party mit Mirko Machine, Marius #1 und Coolmann, allerdings nicht, während ich reingeschaut habe.)