Donnerstag, 31. Januar 2008

And it won't stop

Schlagfertig:

In der Pro-Sieben-Sendung „Nightloft“ in der Nacht zum Mittwoch klagte ein müde wirkender Anrufer darüber, gleich zur Arbeit gehen zu müssen, worauf der Moderatorin Ziegler spontan einfiel: „Arbeit macht frei.“

Vielleicht sollte ich allmählich ein zusätzliches Blog für ungeschicktes Hitlern einrichten. Scheint ja genug Material dafür zu geben. Vielleicht sollten manche Leute aber auch einfach mal schlafen?

EDIT: Rausgeflutscht! Hier das Video.

Das allerschönste Arschgeweih…

…hat immer noch der Luther.

Arschgeweih

(Bei Holy Soulfood, Dezember in Lübeck)

Mittwoch, 30. Januar 2008

Dienstag, 29. Januar 2008

Alphatier

Ich hätte Pflanzenfresser werden können. Aber King des Rap ist ja auch nicht schlecht.


Bushido im Wirtschaftsteil der SZ.

Montag, 28. Januar 2008

Auf Bohlens Spuren

Da das Fernsehen mich seltsamerweise immer noch nicht als fachkundigen Juror für spannende Castinformate entdeckt hat (obowhl bei DSDS doch immer ein Glatzkopf mit Bauch für außen rechts gebraucht wird, oder?), werde ich heute beim Bodog Battle of the Bands Teil der Jury sein.

Ich bin zwar noch nicht ganz sicher, ob ich dazu in der Lage bin und ob ich auch Leute zum Recall einladen darf, aber wenn mein alter Homie Björn mich einlädt, bin ich natürlich zur Stelle.

Rock!

Samstag, 26. Januar 2008

Goodbye, Bunker

Staiger macht Royalbunker dicht, das einzige echte Rock'n'Roll-Label in der deutschen Raplandschaft wird Geschichte. Staiger dazu in der ZEIT.

Freitag, 25. Januar 2008

Soul On Air

Heute Abend ab 20 Uhr läuft bei den Freunden von soulsender.de mal wieder eine tolle Stunde Musik von mir. Alle Infos hier.

Objekte der Begierde

Neue Früchte meine Suche nach dem tollsten Plattenspieler:

Der Audio Technica Sound Burger, hier mit einem Actionvideo. Ziemlich cool und schrecklich unpraktisch.

Oder eben der Sharp VZ-2000 (und seine großen Brüder), eine Oldschool Boombox, die über einen eingebauten, doppelten Tangentialplattenspieler Vinyl von beiden (!) Seiten abspielt. Unendlich cool und… un-end-lich cool.

Ab auf die Jagd.

Cool Cologne: Rapvideos

Eigentlich wollte ich neulich mal ein größeres Special über alte Rapmusik aus Köln machen, und zwar in Form von Videos. Dann ist mir aber aufgefallen, dass ich da gar nicht so viel Youtube-Material zusammenbekomme, um genau zu sein sogar sehr wenig. Das ganze blieb irgendwo gespeichert, und jetzt poste ich zumindest mal die drei Kandidaten, auf die ich mich schon mit mir selbst geeinigt hatte. Subjektiv, unsortiert und sowas von unvollständig… aber alle schon richtig lange nicht gesehen. Viel Spaß.

DCS - Ohne Ende
Immer eine meiner Lieblingskombos, als sie noch aktiv waren: Daddy Lifeforce, Ex-Teilzeit-Hamburger Ro Kallis und Schivv, jetzt Anwalt und "bester Hobbyrapper der Welt". Undbedingt checken: Die Features der Jungs bei Olli Banjo.

DJ Lifeforce & Scope - Bundes-Rap-Publik Toy-Land
Mit speziellen Grüßen an my man Luke und an Falk, der das Video damals als Abschluss der Supreme-Nacht auf Viva 2 gezeigt hat, als Luke und ich mit einer Flasche Jägermeister in Heidelberg vor der Glotze saßen.

LSD Proton - Mad Scientist
Ko Lute und Defcon. "Kann man echt im Klo runterspülen eigentlich."

Ergänzungen, anyone?

Mittwoch, 23. Januar 2008

Personalnot

Deutschland hat ein Ressourcenproblem: Selbst als Nazis müssen mittlerweile “Ausländer” (Roland Koch) angestellt werden.

Ein Skandal, ein Skandal

Das Dschungelcamp hat endlich seinen wohlverdienten, handfesten Skandal, Rauswurf inklusive: DJ Tomekk hitlert beschwipst durchs Hotel und lässt sich dabei filmen, kann sich aber an nix erinnern. Und wer auch immer das gefilmt hat, war dann auch noch blöd schlau genug, das später der "Bild" zuzuschanzen, während RTL ganz entrüstet so tut, als hätten sie das erst jetzt gesehen. Vielleicht waren die Redakteure ja grad an der Hotelbar, im Hintergrund ist jedenfalls alles voller Kameras. Man darf gespannt sein.

Steine! Kleine Steine, spitze Steine, runde Steine!

Popcooorn!

Montag, 21. Januar 2008

Lieblingsrapinternetfernsehen

Huss & Hodn endlich bei Mixery Raw Deluxe. Classy.

Fat Dschungel Strut

Da wächst zusammen, was zusammen gehört: Dirk Bach fasst die letzten zwei Tage dieses Blogs zusammen und trägt… einen Mandrill.

Sonntag, 20. Januar 2008

Madig

Eigentlich sollte dieser Text mit dem Satz "Carlo Thränhardt ist ein scheinheiliger Labersack" beginnen. Weil das aber zu billig und plakativ ist, und der Text generell nicht spannend genug für so einen Aufriss, fängt er jetzt so an:

Ich gucke ja ganz gerne das Dschungelcamp, Verzeihung, die RTL-Sendung mit dem griffigen Titel "Ich bin ein Star, holt mich hier raus!" Nachdem ich einige Monate lang den Fernseher kaum noch eingeschaltet habe, traue ich mich tatsächlich ausgerechnet dafür wieder ran. Nett finde ich zum Beispiel, dass die Präsentation durch das Zietlow-Bach-Urwaldmoderationsgespann sich einerseits den Spaß an unverhohlener Bosheit bewahrt, und dass die zwei zudem auch nicht besonders motiviert so tun, als hätte man es hier wirklich mit so etwas wie Stars zu tun („Was designt Barbara Herzsprung?“ — „Dirndlschürzen!“ — „Es gibt Designer für Dirndlschürzen?“ — „Barbara Herzsprung!“). Dass auch solche Aussagen wie die von DJ Tomekk über den Äther gehen dürfen, der sinngemäß sagte: "Schade für die Lisa, die hätte das ja ganz gut brauchen können. Ihre Karriere ist ja noch ganz am Anfang", ist ja fast schon erschreckend viel Offenheit für das deutsche Fernsehen.

Schade ist dabei einfach nur, dass da im Wald außer fortschreitender Verblödung (um Ross mache ich mir schon Sorgen) überhaupt nichts zu passieren scheint. Entsprechend bemüht wird jeder Minikonflikt in der Tageszusammenfassung dramatisch aufgeplustert, bis er vermeintlich wirkt wie Bürgerkrieg zwischen Ungeziefer.

So weit, so uninteressant. Was mich ärgert: Wieso kommt der olle Hochsprungzausel Carlo Thränhardt jetzt auf einmal um die Ecke und darf dem Spiegel erzählen, Er verstehe nicht, wie jemand da heute noch einsteigen könne. Nur, um dann gleich für sich selbst eine Ausnahme zu machen: Er selbst verbuche seine Teilnahme als soziologisches Experiment und interessante Erfahrung.

Wem will er dieses Gefloskel weismachen? Ist in Deutschland denn wirklich noch jemand einfältig genug, diese Sendung zu sehen und den Kandidaten drei Staffeln lang ihr Herausforderungs-Selbstverwirklichungs-Motivationsgequatsche abzunehmen, ohne auf die Idee zu kommen, dass die auch was davon haben? Hätte Carlo diesen supi Soziologietrip auch gemacht, wenn man ihn für lau ohne Kameras im Hochschwarzwald weggesperrt hätte? Oder kommt der gute Mann am Ende wirklich nicht auf die Idee, dass diese versammelten D-Promis, Ex-B-Promis, Ex-Sportler und Ex-mit-Promis-Tänzerinnen einfach ein bisschen Geld und Publicity brauchen können?

Nee. So doof kann der Thränhardt auch nicht sein. Sonst könnte er SpOn im März auch ein Interview über den Osterhasen geben, das würden die auch noch veröffentlichen.

PS: Hier kann man mal sehen, wie fernab der Zivilisation dieser mordsgefährliche Dschungel liegt. (Quelle)

Samstag, 19. Januar 2008

Das finnische HipHop-Wörterbuch

Sune hat es nicht leicht. Er ist HipHop-DJ in Finnland, traut sich nicht an Frauen ran und die heisse Nelli will, dass er ihr Demo produziert. Das ist aber noch nicht mal das größte Problem, sondern: Er ist eine Figur in einem Film, der im Original "Tyttö sinä olet tähti" heißt. Das ist finnisch und bedeutet laut Wikipedia "Girl you are the star".

Den Titel fand offenbar niemand cool genug, deswegen wurde daraus in der englischen Version: Beauty and the Bastard. Aber auch auf deutsch leidet der DJ, denn hier heißt der Film: Das Mädchen und der Rapper.

Fragt sich, was blöder ist. Und ob Deutschland vielleicht nach dem Dschungelcamp mit Tomekk weiß, was so ein DJ ist.

(Ach ja, läuft gleich im Fernsehen, das skandinavische Machwerk.)

Gewalt in deutschen U-Bahnen

…und immer trifft es die falschen. Berlin zumindest hat die Chance verpasst, den wirren, gruseligen Wagner gleich in der Unterwelt zu behalten. (via)

The ape, the band: Mandrill

Apropos Mandrill. Ich habe gerade entdeckt: Neftali Santiago, langjähriger Drummer dieser oft unterschätzten Überband, hat einen Youtube-Account, auf dem er der Welt ein paar Kostbarkeiten zugänglich macht.

Mein Highlight ist ein (Radio-)Mitschnitt einer Live-Version von "Fat City Strut", das anscheinend nur zweimal überhaupt live gespielt wurde. Mit Interview und hübsch ausgesuchtem Fotomaterial dazu. Raw!

Ausserdem: Eine fantastische Performance von "Hang Loose" bei Soul Train, die meinetwegen gerne auch eine halbe Stunde dauern dürfte, "Polk Street" 1972 im Central Park und der erste TV-Auftritt der Band 1971, mit schön psychrockigem Vibraphonsolo:



Bei der Gelegenheit sei jedem, der noch ein bisschen was über diese Band, der man mit der einfachen Bezeichnung "Funkband" Unrecht tun würde, erfahren möchte, Ausgabe 24 von Wax Poetics ans Herz gelegt, die sich mit Mandrill befasst. Mandrillis.com ist die offizielle Website.

(Fotoquelle)

Nein, hier ist keiner da

Habe mich vorgestern mit einer Portion Sushi angelegt. Leider nur den zweiten Platz belegt, zumindest meinem Magen nach zu urteilen. Keine Details.

Dementsprechend: Keine Aktivitäten, keine Neuigkeiten.

Aber hört doch einfach noch ein bisschen gute Musik. Mandrill zum Beispiel:

Donnerstag, 17. Januar 2008

Elec/ktro?

Lustig: Während ich hier drüben Wahres über den Unsinn der Nichtgenrebezeichnung "Elektro"/"Electro" lese, pustet parallel "Rock Da Most" von DJ FK (wer das wohl sein mag…) über die Anlage. Ist wohl ein Zeichen.

Die kleine Gehirnwäsche für zwischendurch

Tom Cruise macht mir Angst.

Man ist kurz versucht, zu denken: Was für ein geiler Schauspieler… wie beängstigend gut er diesen fanatischen Maniac mit Weltrettungsfantasien gibt. Aber ganz so einfach und harmlos ist es leider nicht.

(via)

Toronto Buses and Trolley Buses

Da hab ich eben nochmal dilletantisch das Cover gebastelt.


Weitere schöne Machwerke unter Anderem bei Galopp Records, kleinski, Subcess, Nilz, in Kreuzberg und beim Winkelsen, der für mich den tollsten Bandnamen erwischt hat.

Und ich möchte feststellen: Richtig gut ist es nur, wenn man sich daran hält, das dritte Bild auf der Seite zu nehmen, nicht irgendeins. Noch jemand? Nee? Ist auch gut jetzt.

[EDIT: Ganz viele, ganz toll, hier!]

Mittwoch, 16. Januar 2008

Memory Club - Impressionen in Pink

Ein erster Schub Bilder mit Lieblings-Spinnern… alle zum Großklicken.

Skeptisch
Memory Club Gruppenbild
Rabbi, digging
Feuer

Dienstag, 15. Januar 2008

Guns don't kill people - rappers do



Abgesehen davon hatte ich ja sowieso vor, mal wieder mit den Sopranos anzufangen, spätestens seit Tödliche Versprechen mich wieder auf das Mob-Thema gebracht hat.

Heute hätte ich aus irgendwelchen Gründen ausgerechnet Lust auf diese Folge. Komisch.

Out now

Meine Band heisst: Toronto Buses And Trolley Buses
Das Album: "Of Saying Something Serious"

Und das hier wird das Cover, auch wenn ich das jetzt nicht selber montieren werde. Ich finde, der extrem tiefsinnige Bandname und Titel sichern schon einen beachtlichen Erfolg in diesen harten Zeiten.

Warum der ganze Quatsch? Weil das hier eine tolle Idee ist.

Ach ja… et läuft.

Montag, 14. Januar 2008

Kleine Werkzeugkunde

Gut: Ich weiss jetzt endlich, was Torx-Schrauben sind.

Schlecht: Ich brauche einen T8-Schlüssel, habe aber keinen kleineren als T10.

Blöd, das. Fortsetzung folgt.

Heute Abend schon was vor?


Immer wieder eine aufregende Beschäftigung: Neue Festplatte, neues Betriebssystem. Jetzt aber erstmal in den Club, den ganzen Quatsch von Samstagnacht abbauen. Und die Memory Club-Nachlese kommt dann auch noch, jetzt nur soviel: Whoa!

Samstag, 12. Januar 2008

Memo-Aufbau-Liveblogging


Die Halle. Dunkel. Pretty big, eh?


Backstage: Zockerei!

Noch 7 Stunden.

Mocambo im Fundbureau

Man kann ja fast schon die Uhr danach stellen, so verlässlich ist das: Alle paar Monate schaffe ich es, Mocambo irgendwo zu sehen, und jedes Mal sind sie wieder einen Tacken besser als zuvor. Besonders das zweite Set, gemeinsam mit Gizelle Smith, war grandios vorhin - eine traumhafte Rhythmusgruppe, eine gut gelaunte Frontfrau und dann irgendwann sogar anständig gemischte Horns, begleitet von Suppe, Horst, Mirko, Marius und alkoholfreier Brause. Gut.

Also, bitte, supportet Mocambo, besorgt euch beispielsweise die Mocambo Funk Forty Fives Compilation. Ich werde das auch versuchen. Hust. Danke!

Hinterher wollte ich noch kurz die aus Berlin importierte Russendisko von Kaminer & Konsorten anschauen, was dann aber zwischendurch irgendwie in Dingen wie Dschingis Khan, 50 Cent oder Seeed gipfelte. Wieso auch immer. Thema verfehlt, lieber über Karneval in Köln debattiert.

Jedenfalls gehts jetzt in die Falle. Nacht!

Freitag, 11. Januar 2008

Nix los, oder was?

Hat schon ein bisschen was von Ruhe vor dem Sturm. Der letzte Tag vor dem ersten Memory Club seit dem letzten Memory Club vor einem Jahr (Und vierter Geburtstag, Baby!) bestand bisher aus einem kurzen Besuch im Club, wo die künstlerisch und handwerklich Begabten aus unseren Reihen (was mich ja ausschließt) fleissig am Dübeln, Bohren und Werkeln waren. Danach exzessizes Passivklamottenshopping, Bürozeug, Gästelisterei und Kleinkram galore.

Ich war auch, um mein noch offenes Plattenspielerproblem zu lösen, in dem hübschen kleinen High-End-Laden zwei Häuser weiter. Leider war der diensthabende Mensch so sehr mit seinem Mantel-und-Schal-tragenden Kunden beschäftigt, dass er mich ganz übersehen haben muss. Somit bin ich da nicht wirklich weiter gekommen und hatte dann auch irgendwann keine Lust mehr.

Einerseits finde ich ja, dass die Debut-Reihe von Pro-Ject mit einem Basispreis ab € 230 schon sehr verlockend ist, dummerweise ist das Gerät dann aber so nackt, dass man sogar den Antriebsriemen umlegen muss, um von 33 auf 45 zu schalten. Und mit ein paar Extras wie einem Geschwindigkeitsschalter und einer Endabschaltung ist der Preisvorteil dann auch wieder weggeschmolzen.

Naja. Thema verschoben. Kaufe ich mir eben erstmal einen Festplattenspieler für mein MacBook, denn es wird jetzt Zeit für anständige 250 GB Platz auf der Kiste. Allerhöchste Zeit.

Heute Abend: Mocambo im Fundbureau, die ich ja neulich vor Osaka Monaurail professionell verpasst habe. Morgen ab 12 in den Club, räumen und aufbauen, auf Scope & Defcon sowie möglicherweise den Soulrabbi warten und sich auf einen guten, sehr guten Abend vorbereiten. Hölle ja.

Wir sehen uns dort!

Donnerstag, 10. Januar 2008

Der Hafer- und Bananenblues

"Thriller" wird 25* und MC Winkel hat damals schon Platten gekauft. Ich hingegen war noch klein genug, um Platten geschenkt zu bekommen. Habe ich irgendwann mal erwähnt, was meine erste Single war, die ich damals zu Weihnachten bekommen habe?

Der Hafer- und Bananenblues. (Den ich leider nirgends in voller Länge finde.)



Erschienen ist die Single, soweit ich das jetzt rekonstruieren kann, wohl 1982, und dürfte damit zumindest etwas älter als "Thriller" sein. Und um das gebührend zu feiern gibt es hier noch viel mehr vom Äffle und vom Pferdle, völlig ohne Will.I.Am.


* Komisches Timing, weil das Album eigentlich im Dezember 1982 veröffentlicht wurde, aber hat wohl nicht anders gepasst.

Dienstag, 8. Januar 2008

Robosaurus

Nachdem ich ja neulich dieses dezente Kleinod eines Feriendomizils erwerben konnte, habe ich allmählich die Schnauze voll davon, immer mit dem Bootchen zum Einkaufen zu schippern. Man muss ja auch repräsentieren, ihr wisst ja wie Nachbarn sind.

Da kommt es mir gerade recht, dass der Robosaurus zum Verkauf steht.



Und sooo teuer ist der Sprit zur Zeit ja auch wieder nicht.

Montag, 7. Januar 2008

Ersatzbeschäftigungen

Eigentlich wollte ich ja heute was ganz Anderes machen. Das hab ich mir aber selbst untersagt.

Dann wollte ich wenigstens einen neuen alten Plattenspieler für mein Schlafzimmer kaufen. Da steht zur Zeit der kleine tragbare Numark, den ich wirklich mag, der aber auf Dauer auch seine Mängel hat, z.B. wenn man LPs hören will. Also soll ein alter, würdiger Player mit mindestens Halbautomatik her, damit man auch nicht ständig aufstehen muss, um die Platte abzustellen. Dummerweise kommen einem solche Gedanken auch immer erst Sonntags, wenn zwar ganz viele Auktionen bei Ebay auslaufen, aber auch reichlich gelangweilte Leute zuhause am Rechner sitzen und fleißig in Echtzeit mitbieten. Das Thema Plattenspieler wird also auf einen günstigeren Zeitpunkt vertagt.


Das ist zwar nicht meiner, sieht aber immerhin so aus. (Foto)

Dafür habe ich erstmal eine überfällige Review zum Album von Lack of Afro bei Hamburgfunk abgekippt und somit endlich einen Stapel zu beschreibender Musik in Angriff genommen. Ob ich gleich weitermache?

Sonntag, 6. Januar 2008

Doof ist nicht gleich doof

Beispiel 1: Doof, aber weitgehend harmlos.

Eine interessante Sammlung von Heldentaten des Herrn Uri Geller, für den ja gerade im Fernsehen ein Nachfolger gesucht wird. Fragt sich, ob wir irgendwann auch noch Nachfolger für Däniken, Karsten Speck und den reimenden Spee-Fuchs suchen müssen, oder ob wir rechtzeitig merken, dass wir das eigentlich gar nicht wollen.


Beispiel 2: Doof, machtgeil und gemeingefährlich.

Die NPD denkt, das sei ein Wahlwerbespot, sollte aber eigentlich dankbar für jeden halbwegs klar denkenden Menschen sein, der dieses - auch schauspielerisch aufwühlende - Machwerk nicht zu sehen bekommt. Die Geschichte dazu hier.

Samstag, 5. Januar 2008

What's Up Fatlip?

Super Nummer. Und ein total großartiges Video von Überchef Spike Jonze, das bis gestern völlig an mir vorbei gegangen ist…

Freitag, 4. Januar 2008

Kwik-E-Art Finissage


(Foto: Gruppe Biwak)

Nicht vergessen: Heute öffnet der Biwaker-Store Kwik-E-Art in Winterhude zum letzten Mal seine Pforten. Die schönsten Weihnachtsgeschenke kauft man ja sowieso im Januar, dazu gibt es Restglühwein, Überraschungen und entspannte Sounds von meiner Wenigkeit.

Kuchenplatte: Nächste Runde

Remember where you read it first:

Die nächste Hamburger Kuchenplatte findet am Samstag, den 22.03.08 statt. Wieder im Haus 73, wieder mit lecker Waffeln und allem drum und dran, und bitte auch mit Euch da draußen. Toll!

Alle Infos: www.hamburg.kuchenplatte.de.

Schöne neue Welt

Bundestrojaner, Vorratsdatenspeicherung… und?

Interpol und Deutsche Bank, FBI und Scotland Yard
Finanzamt und das BKA, haben unsere Daten da


Kraftwerk habens gewusst. 1981.



It's more fun to compute - findet eben auch unser Innenminister.

Mittwoch, 2. Januar 2008

Abnutzung und Paranoia

Ich weiss ja, dass Taxifahrer in der Silvesternacht etwas gestresst sein können. Ist ja auch nachvollziehbar bei soviel Alkohol, Geböller und Irrsinn da draussen, da muss man schon hart im Nehmen sein. Aber der hier hätte vielleicht doch lieber einen Kamillentee zur Beruhigung trinken sollen.


(Foto)

Neujahrsmorgen, so gegen 6. Vor der Neuen Flora. Ich komme gerade vom Auflegen und will noch kurz ins Mandarin Kasino. Während ich versuche, ein Taxi herbeizuwinken, sprechen mich zwei Typen an - Anfang 20, alkoholisiert, aber völlig okay und nett - und fragen, wohin ich fahre.

Ich: Kiez.
Typ: Oh, wir müssen zum Pferdemarkt, teilen wir uns ein Taxi?
Ich: Klar, wieso nicht.
Typ: (Wühlt, tuschelt) Oh, scheisse, vergiss es, ich dachte wir geben dir nen Fünfer dazu, aber wir haben beide nur nen Fuffi… kannst du wechseln oder so? Sonst nehmen wir halt das Nächste.
Ich: Ist doch egal, ist ja genau auf meinem Weg. Steigt halt ein.


Währenddessen hielt ein Taxi, der Fahrer hörte durch die offene Tür mit und rief uns entgegen, dass er "immer nur eine" Fahrt macht und auf gar keinen Fall will, dass die zwei Jungs mitkommen. Mit einer Mischung aus netter Überredung und einfachem Einsteigen konnten wir ihn dazu bringen, uns doch alle zu fahren, trotzdem hörte er nicht auf, leise vor sich hin zu meckern.

Nachdem die Jungs am Pferdemarkt ausgestiegen waren, ging es wieder los (sinngemäß auf Hochdeutsch übersetzt):

Er: Deswegen nehm ich nie andere Leute mit!
Ich: Weswegen denn? Ich hab doch gesagt, ich zahle. Und die Jungs haben doch gar keinen Stress gemacht.
Er: Ja, aber das kostet doch auch mehr Sprit! *
Ich: Aber Sie nehmen doch sonst auch mal drei Personen mit, oder?
Er: Ja, aber…
Ich: Okay, wieviel mehr Sprit denn? Ich zahl das natürlich.
Er: Nein, darum geht's ja nicht.
Ich: Ach so. (Pause)
Er: Und wie die die Türen zugeschlagen haben!
Ich: Was?
Er: (leicht hysterisch) Die Türen! Zugeknallt! Das ist ja auch Abnutzung! **
Ich: Ist das Ihr Ernst?
Er: Ja! Deswegen mache ich nie zwei Fahrten gleichzeitig.
Ich: Wegen verfickten 5 Cent für Sprit und weil die Türen sich so schlimm abnutzen? Aha. Naja, schlagen sie soviel auf den Preis, wie sie für angemessen halten, das geht auf mich.
Er: Nein, darum geht's ja nicht.



Ich hoffe, die zwei Euro Trinkgeld haben ihn nicht zu sehr beleidigt. Verstanden habe ich ihn trotzdem nicht, Verzeihung.


* Wir sprechen hier von dieser Strecke.
** Wir sprechen hier von einem W202. Gebaut bis 2001 und außerdem recht stabil.

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Now playing: Justice - Genesis

Du willst nochmal ein "Frohes Neues!!" lesen?

Bitte, weiter zum nächsten Blog.

Ich sage lieber wieder Danke, und zwar all denen, die meine Silvesternacht geteilt haben. Ihr wisst schon. Skar, Vena: You rock.


Symbolfoto: White Square (Foto)

Jahrespoll oder nicht

Ich habe gerade eine schlüssige Argumentation gegen meine Lieblingsplattenliste 2007 gefunden. Vielleicht vervollständige ich die Aufstellung aber doch eines Tages.