Dienstag, 9. September 2008

Planlos in Hamburg

Gestern, mein geliebtes Fahrrad überrascht mich mit plattem Hinterreifen und ich muss schnell zur Begehung der Kuchenplatten-Location. Taxi bestellt. Taxi kommt.

Ich: Zur Großen Bergstraße bitte.
Taxifahrer: Große Bergstraße … das ist … Altona, oder?
I: Eh, ja, die riesige Fußgängerzone.
T: Ach so, ja, wissen Sie, ich bin neu in dem Gewerbe. Hm. Wie fahr ich denn da am besten?
I: (WTF!) Hier gleich rechts zum Schlump, dann die Max-Brauer-Allee runter bis zum Altonaer Bahnhof. (1)
T: Ach so, ja. (biegt in die Bundesstraße ab) Oh, fahr ich jetzt richtig?
I: Jaja, geht auch. Wissen Sie, von welcher Seite man da weiter reinfahren kann? Es gibt da doch eine Straße, ich muss nämlich direkt zum alten XY-Gebäude.
T: Oh, nee, da bin ich überfragt. (Würdigt das Navigationssystem keines Blickes und fährt weiter konstant 45 km/h) Und das kostet dann ja auch mehr.
I: Ach so, ja.

Ich bin dann den Rest der Strecke doch gespurtet. Musste man als Taxifahrer früher nicht rudimentäre Ortskenntnisse vorweisen können?

(1) Für Nichthamburger: Wir sprechen von einer simplen Kombination von zwei dicken Hauptverkehrsstraßen, mehr nicht.

Kommentare:

  1. na ja, solange es deinem magen nicht schlecht erging...

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  2. WTF? In Hamburg müssen Fahrer sich eigentlich immer noch einer Ortskenntnisprüfung unterziehen, bei der außerdem noch die kürzesten Routen abgefragt werden. Das war nicht 211211, oder?

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  3. geradeaus kann so schwierig sein :-)

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