Samstag, 16. August 2008

Alles umsonst, oder: Das Eigentor der Woche

Wie sich die ZEIT, die ich recht regelmäßig lese, verhält, wenn es ihr vermeintlich an den Kragen geht (natürlich durch den bösen Feind Internet), druckt sie gerne großflächig auf Seite 1 – in Form eines panischen und höchst verqueren Kommentars von Herausgeber Josef Joffe, der die Huffington Post wohl für so etwas wie einen gruseligen Parasiten hält, der in nicht allzuferner Zukunft dem QualitätsPrintjournalismus auch den letzten Tropfen Blut aussaugen wird. Online findet man den Text (noch) nicht.

Um so lesenswerter und umfassender ist, was Thomas Knüwer vom Handelsblatt darüber schreibt. Schon schade, auf was für einem argumentativen Niveau man plötzlich so herumkrebst, wenn man sich vom Aussterben bedroht fühlt.

Kommentare:

  1. Stimmt! Blogger und Internetmedien sind momentan Joffes Lieblingsthemen. Die hat er erst kürzlich in seinem wöchentlichen Kommentar auf den Meinungsseiten aufs Korn genommen. Eigentlich ein guter Mann...wahrscheinlich werden wir seine Weitsicht aber erst zu schätzen wissen, wenn 2048 das letzte ZEIT Exemplar in unserem Briefkasten liegt.

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  2. An diesem Tag werde ich auch die letzte Schallplatte der Welt anhören. Versprochen.

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