Mittwoch, 4. Juni 2008

Mit James und James durch den Sommer

Jetzt, da es allmählich Zeit wird, eine inoffizielle und zumindest vorübergehende Sommerplatte zu küren, kommt mir der hier gerade recht: James Pants hat mit "Welcome" ein tolles Album zwischen Lo-Fi-Elektrosoul und schrägem Weltraumfunk gemacht, das von Tag zu Tag größer wird. Unbedingter Hörbefehl. Und zum Gucken gibt es "Cosmic Rapp":



Bei akut lebensbedrohender Drummachine-Unverträglichkeit könnte man auch auf den Gewinner in der Kategorie Sommerplatte, alt zurückgreifen, "Well Kept Secret" von James Last – ein Jazzfunk-Juwel, das er Mitte der Siebziger in LA aufgenommen und leider nirgends so recht verkauft hat. (Außer mir, Samstag auf dem Flohmarkt.)

Diese Version von "Summertime" kann zwar nicht die hochkarätige US-Besetzung vorweisen, die das Album eingespielt hat, ist aber trotzdem sehr nahe dran, episch breit und mit einer fantastischen Rhythmusgruppe. Wirklich gut:



Bonus-Hansi: James Last spielt ein paar Jahre später "Funkytown", natürlich discoid, aber mit einem irren Bass-Part und, um Himmels Willen, mit einem Vocoder! Geil.

EDIT: "Well kept Secret" wurde übrigens gerade als "James Last in Los Angeles" wiederveröffentlicht.

1 Kommentar:

  1. das james pants video ist grandios wirr und schlechter als 90% der heutigen urlaubsvideos. kurz gesagt: wunderbar!

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