Montag, 30. Juni 2008

Jay-Z / Glastonbury

Dazu muss ich ja auch noch was sagen.

1. Humor: Eine Million Sympathiepunkte für den Move, auf einem Rockfestival "Wonderwall" jaulend mit umgehängter Gitarre auf die Bühne zu schlurfen und dafür auch noch gefeiert zu werden, nachdem im Vorfeld Noel Gallagher ausführlich über Jay-Z als Headliner genoelnölt hatte.

2. Die BBC warnt per Laufschrift davor, dass während der Show Stroboskope eingesetzt werden? Wie rücksichtsvoll.

3. Beim ersten Track habe ich mir die Frage gestellt, wann genau Jigga eigentlich verlernt hat, mal mehr als zwei Zeilen am Stück durchzurappen und wer sein debiler Backup ist. Das wird aber besser. Das komplette Set kann man sich in Ruhe hier anschauen, inklusive Beyoncé jumping up and down, going batshit crazy for a set she has to watch every night. (So weit bin ich aber noch nicht.)

4. Irgendwie erinnert mich das an den Auftritt der (damals noch Absoluten) Beginner beim Bizarre Festival, wo sie fluchend in Cowboystiefeln, Metalshirts, Perücken und hautengen Jeans aufgetreten sind und ständig "Und jetzt sagt alle: Rockgitarre!"-Sprechchöre veranstaltet haben. Leider finde ich das nirgends online, und deswegen ist es auch nicht besonders lustig. (Hat irgendwer eigentlich diese DVD?)

5. Splash?

Kommentare:

  1. zu 2.)

    tja dat ist auch richtig so das die BBC das so gemacht hat....
    Ich selbst habe bereits während einem Konzert wegen des Lichts mal einen Anfall gehabt....
    Epilepsien mit spezifisch ausgelösten Anfällen

    Bei diesen Epilepsien werden tonisch-klonische Anfälle als Antwort auf spezifische, gut abgrenzbare Reize ausgelöst. Daher heißen sie auch Reflexepilepsien. Sie sind überwiegend idiopathisch. In seltenen Fällen von symptomatischen Reflexepilepsien treten auch fokale Anfälle auf. Zu den auslösenden Reizen gehören überwiegend Flickerlicht und andere visuelle Reize (s. Photosensibilität). Diese seltene Form der Epilepsie liegt vor, wenn Anfälle durch Fernsehen oder Videospiele ausgelöst werden. Bildschirme können durch Hell-Dunkel-Wechsel, durch wechselnde Farbkombinationen und durch Muster bei empfänglichen Menschen epileptische Anfälle provozieren. Durch sehr schnelle Farb- und Hell-Dunkel-Wechsel löste 1997 in Japan die Kindersendung Pocket Monsters bei über 600 Zuschauern ohne epileptische Vorgeschichte, zumeist Kindern, epileptische Reaktionen aus, so dass 200 von ihnen im Krankenhaus übernachten mussten. Ähnliche Wirkungen sind bei Computerspielen möglich. In vielen Handbüchern zu Computerspielen findet sich daher an prominenter Stelle eine Epilepsiewarnung.

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  2. es werden in den usa und england auch alle musikvideos und sonstiges was so über den bildschirm flimmert getestet...schaut euch mal ein wenig die seite an. man lernt jeden tag dazu
    http://www.hardingfpa.com/

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