Sonntag, 4. Mai 2008

Gangstas don't die

… they just move to Miami.

Jetzt wo ich es endlich mal höre, während draußen der Frühling wütet und Hamburg sonnengeflutet daliegt, ist Snoops "Ego Trippin'" ganz viele Dinge: Voller simpler Synths, voller 80s-Singsang und abgeschmackter Themen. Vor allem aber macht es verdammt gute Laune, hat erfreulich viel Soul in Produktionen von DJ Quik und Teddy Riley, ist genauso sonnig wie dieser Sonntag – und in seiner Gesamtheit so schön anders, dass man sich vielleicht doch an den Gedanken gewöhnen muss: Snoop ist ein kleines bisschen erwachsener geworden. Und trotzdem will er eigentlich nur spielen. Was wäre ein besserer Beweis dafür als dieses Album zwischen dem überdrehten "Sexual Eruption" und der Everlast-Kollabo-Countrynummer "My Medicine"? Liebenswert.

Lesestoff: Michael Palin in der SZ.

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