Sonntag, 30. September 2007

Is there a mid-afternoon snack?

Lettermann rettet meinen Sonntag. Groß!

Samstag, 29. September 2007

Reload

Puh. Den einen oder anderen Kubaner haben wir gestern beim Auflegen sicher befreit. Die Drinks in der Red Lounge sind aber auch immer wieder anständig. Heute dafür kaum die Augen aufgekriegt, und wenn, dann auch nur um Weltuntergang und dunkelgraues Mistwetter zu sehen.

Inzwischen ist es immerhin wieder Nacht und ich werde allmählich mal meinen Kram einpacken, denn in gut zwei Stunden werde ich auf Buzz-T und einen Haufen hoffentlich feierwilliger Skatemenschen treffen. Wer braucht da noch ein Reeperbahnfestival? Eben.


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Now playing: Olli Banjo - Hong Kong

Donnerstag, 27. September 2007

Osaka Monaurail und Wochenendvorhersage

Output und Geschehnisse, wohin man sieht: Eine überfällige Review von "Reality for the People" bei Hamburgfunk, dazu morgen mit Coolman in der Red Lounge und am Samstag die Theorieskater MasterBuzz auf der COS Aftershow.

Und kaum hat man sich erholt, wartet am Dienstag schon der fünfte Geburtstag der Fingerprints, bei dem ich auch eine Statistenrolle übernehmen darf.

Ich putz schon mal den Bagger.

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Now playing: Talib Kweli - Say Something (feat. Jean Grae)

Dap Dippin'

Je mehr solcher Videos ich sehe, desto größer wird die Vorfreude auf den 26. Oktober, wenn Sharon Jones und die Dap-Kings das Mandarin Kasino zerpflügen werden, während Kool Jerc, Lars Bulnheim und ich für den DJ-Support verantwortlich zeichnen.

Und auf den 23. Oktober, wenn ich mir das Spektakel probehalber schon mal in Köln anschaue.

Zum weiteren Vorfreuen: Casella Walk, mit Binky Griptite an der Front.



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Now playing: Cookin' On 3 Burners - Keb's Bucket

Mittwoch, 26. September 2007

Neben der Spur

Wenn sich so ein Körper zu sehr langweilt, so ein, zwei Mal im Jahr, fängt er sich gerne eine kleine Erkältung ein.



Dank Bergen von Zitronen, frischen Karotten, Saft und sonstigen Vitaminquellen bin ich aber ganz zuversichtlich. Nur Superbad und Blowfly würde ich gerne sehen heute Abend, aber ich glaube, den verrauchten Club spare ich mir lieber und bin statt dessen etwas produktiv. Spätestens Samstag, zu Dawn Penn, Dr. Ring Ding und zum Auflegen mit Buzz sollte ich dann aber wieder in Hochform sein.

So oder so: Keine spannenden Dinge hier.

Montag, 24. September 2007

Who the Fuck is Izgobrac Legemir?


(Foto)

Textor schreibt in der taz über Musik und das Geschäft damit.

Und Bomb Mitte, das beste Label seit der Erfindung des Lippenbalsams, veröffentlicht das skandalumwitterte "Back".

Schweiz! Österreich!

Man kommt aber auch durcheinander bei so viel Länderhopping. Zumindest bin ich Samstagfrüh - zu früh - mit der fast kompletten Bande nach Zürich geflogen, von dort weiter mit der Bahn nach St. Gallen, wo wir schließlich von einem Shuttle abgeholt und über die Grenze nach Dornbirn gefahren wurden, das für die vorhandenen 6 DJs und Platten eindeutig zu klein war. Aber es ging ja nicht anders.

Jedenfalls war das Wetter da unten exquisit, den Samstag habe ich weitgehend faul mit ein paar Radler in der Sonne verbracht, gefolgt von Hotelbar, Wiener Schnitzeln und Lokalterminen in diversen der Clubs, die zum City Surf gehören. Ich war in einen Club eingeteilt, der durch eine Tiefgarage zu erreichen war und von innen aussah, wie eine schicke, große Gummizelle. Der DJ-Arbeitsplatz war etwas ungünstig in der Wand versteckt und von einem Stapel Endstufen auch anständig beheizt, und dank des Improvisationstalents Didi, der als unser Reiseführer fungierte, hatte ich schließlich auch ein gutes Mischpult an Stelle des etwas überholten 8-Kanal-Monsters, das mich da erwartet hatte.

Ein kurzer Abstecher noch ins Tivoli, wo die Original Jazz Rockers für ein Mini-Set eingesprungen waren, dann um 12 wieder in "meinem" Innauer: Im Anschluss an den Resident DJ Ynny habe ich direkt mit etwas Elektro-Gekloppe übernommen (Der Opener. Ein Viech.), dann bald Druck rausgenommen und mit funky Break-Zeugs und ein wenig altem Rap weitergemacht. Darauf sind zumindest die Meisten klargekommen, auch wenn ich wohl trotz aller Bemühungen nicht so beliebt war wie die sonst dort steigenden Housepartys. Ein paar Leute haben sich aber sogar richtig gefreut.

Bis kurz vor 4 durfte ich den Laden leer spielen, die Partymeute hatte sich längst ins Conrad Sohm zu den Jazzrockern verzogen (sicher der einzige Club mit eigenem Wasserfall), wieso also nicht das gleiche tun? Das mündete dann in gemeinsamer Auflegerei mit den Herren Korthals, Lee und Sauer auf einer riesigen Bühne und mit einer Monitoranlage, die lauter war als der ganze Club vorher, und gegen halb 7 entspannt ins Hotel: Personal verwirren und proletiges Proseccofrühstück vor dem Schlafengehen. Puh.

City Surf
Michael Sauer, ein verdeckter Oliver Korthals und Marcus Lee, im Conrad Sohm.

Zwölf Stunden später hatte uns Hamburg wieder. Dass ich nach zwei Stunden Pause doch noch zu Slum Village gegangen bin, war eine gute Entscheidung - zwar habe ich ausser DJ Dez auf der winzigen Bühne des Neidklub niemanden gesehen (die sind aber auch klein), das Konzert war aber sehr erfrischend. Und dass ich danach noch kurz den Typen kennengelernt habe, der das Quasimoto-Erdferkel gemalt hat, war ein lustiger kleiner Bonus.

Freitag, 21. September 2007

Dylan, Ronson und die Dap-Kings

Kurz bevor ich mich ins Wochenende verabschiede und einen kleinen Abstecher zu den Fingerprints mache, hier noch etwas, worauf mich Freund Kühnel freundlicherweise aufmerksam machte: Mark Ronson macht sich an Bob Dylan zu schaffen, mit tatkräftiger Unterstützung der fabulösen Dap-Kings. Schöne Sache, schönes Video, finde ich.

So. Und jetzt: Packen, Powerfreitagabend und morgen früh um 9 los zum Flughafen. Auf gehts!

Stell dir vor, es ist Hype und keiner geht hin

Schwer vorzustellen. Deswegen war es gestern auch anständig voll bei Uffie & DJ Feadz, wie ein zum Leben erwecktes Vice-Magazin voller junger, hipper Menschen. Und ich mittendrin mit Buzz irgendwo am Rand.

Und auch wenn das dieser Tage keine besonders avantgardistische Meinung ist, aber dieser aufgekratzte Post-Rave, der von Frankreich aus auf die Welt eindrischt, ist fast noch mächtiger als Sarkozy. Gefällt mir. Feadz' DJ-Set hat auf jeden Fall großen Spaß gemacht, und auch Uffie war live deutlich besser als ich erwartet hatte - nur der Sound war etwas matschig, aber irgendwas ist ja immer.


Uffie of course. (Foto)


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Now playing: Talib Kweli - NY Weather Report

Herbolzheimer, Fitzgerald, Dick

Ein paar ausgesprochen sehenswerte Performances der deutschen Funk-Geschichte hat Falk da heute ausgegraben - Peter Herbolzheimers Rhythm Combination & Brass, Ella Fitzgerald, Kingsize Dick (!) und einiges mehr. Props.

(Und Novakane Groove von Dres ist auch super:)



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Now playing: Kanye West - Good Morning

Dienstag, 18. September 2007

Justin Biwak in Hannover: Bilder

Die erste Ladung Fotos der Ausstellung Justin Biwak in Hannover ist jetzt online bei Biwaker.de.

Montag, 17. September 2007

Unvorstellbar

Besser als Ahoi Polloi hätte man meine Gedanken nach der Currywurst gerade eben nicht in Worte fassen können.


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Now playing: Antibalas Afrobeat Orchestra - Who Is This America Dem Speak of Today

Ich surf die Stadt

Hallo Süddeutschland, Österreich, Schweiz, ach, was sag ich - Bodenseeraum! Dornbirn!

Als Teil der großen, lustigen Mojo-Club-Reisegruppe bin ich kommenden Samstag in Dornbirn bei Bregenz, um Musik zu spielen. Ein paar (rudimentäre) Infos, das Lineup und mein mutwillig in ein Wort gequetschtes Pseudonym gibt es auf der City Surf Website. Das könnte doch ein schöner Wochenendausflug werden.


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Now playing: Joy Denalane - Soweto '76-'06
via FoxyTunes

Ereignisreich

Donnerstag: 1000 Jahre Groove City im Pudel, Kutmasta Kurt im Hafenklang. Freitag: Assotos im Neidklub, Coolmann & Sparc in der Red Lounge. Samstag: Soul Allnighter im Waagenbau. Sonntag: Main Concept, Vierzueins etc. im Uebel & Gefährlich.

Und ich? Ich war nirgends. Auch ne Leistung.

(Habe ich erwähnt, dass Prison Break - obwohl manchmal etwas vorhersehbar - gerade der Shit ist?)


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Now playing: The Beatnuts - Cocotaso
via FoxyTunes

Tungtvann. Hä?

Norwegen sagt: Velkommen te Nordland.

TungtvannVelkommen te Nordland

Freitag, 14. September 2007

Gammelfleisch in der Disco

Schwarzlicht, Nebel und ein Stroboskop. So haben wir uns mit 15 eine echte Disco vorgestellt. Wenn man älter wird und viel Zeit in Nachtlebensräumen verbringt, lernt man zuallererst das Stroboskop hassen, weil es etwa den gleichen Effekt auf die Wahrnehmung hat wie ein schwerer Schlag mit dem Hubble-Teleskop auf den Hinterkopf.

Schwarzlicht hingegen sorgt dafür, dass man - im Gegensatz zum Stroboskop - viel mehr sieht, als einem lieb ist. Zähne, Schuppen, Neonfarben: Dabei sind die 80er doch schon so schön lange vorbei.

Bleibt Nebel. Nebel ist eigentlich auch Mist, ist aber in kleinen Clubs irgendwie doch super, wenn a) nix los oder b) man völlig betrunken ist, um seinen gefühlen Ausdruck zu verleihen. Gerne erinnere ich mich auch an das Display der Nebelfernsteuerung im Stereo in Stuttgart: "Ready to fog", war zu lesen. Nett.

Eigentlich komme ich aber auch nur darauf, weil die Zeit berichtet, dass unser Landwirtschaftsminister verurteiltes Gammelfleisch (besondere Props für die Einführung des Wortes Makelmett!) gerne mit fluoreszierenden Stoffen brandmarken würde, anstatt es einfach stumpf mit Lebensmittelfarbe anzumalen. Eine bemerkenswert krude Idee, die aber Deutschland schnell zum Disco-Land #1 machen könnte, wenn sich jeder Haushalt eine UV-Leuchte in der Küche montiert. Wenn das Fleisch nicht leuchtet, kann man dann ja auch gleich vor Freude tanzen.

Dass mich die in Entwicklung befindliche Strahlenkanone als Gammelfleischdetektor schon wieder an ein Stroboskop denken lässt, dürfte aber doch eher an den Haaren herbeigezogen sein. Hoffe ich.



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Now playing: Jungle Brothers - Brain (Stereo MCs RMX)
via FoxyTunes

Donnerstag, 13. September 2007

I Know You Got Soul

Es hört nicht auf... der großartige Bobby Byrd ist gestern im Alter von 73 Jahren an Krebs gestorben.



PS: Am Rande auch interessant, was Just Blaze dazu erzählt...

Mittwoch, 12. September 2007

Schattig

Gerade durch Zufall gefunden: Google Maps hat neue Satellitenfotos von Hamburg, jetzt mit Messeneubau, Karostar und solchen Sachen. Und der Fernsehturm wirft einen malerischen Schatten:


Größere Kartenansicht

Montag, 10. September 2007

Schlau, schlau

Gut: Reist man als Südafrikaner nach Deutschland, ist man dank dieser Seite nicht nur ziemlich gut auf Wurst und Brot vorbereitet, sondern hält Deutschland auch für ein von klassischer Musik dominiertes Kulturland, in dem die coolen Kids auf dem Pausenhof über Händel und Haydn diskutieren. Kein Wort über Bushido und Tokio Hotel. Schmeichelhaft.

Schlecht: Verlässt man sich als Südafrikaner darauf, wird man zweifellos schon beim ersten musikalischen Kontakt mit dem deutschen Massengeschmack herb desillusioniert, wenn man das wirklich geglaubt haben sollte. Geht man einmal quer über den Hans-Albers-Platz, implodiert man vermutlich. Wäre interessant zu wissen, ob sich jemand auf sowas verlässt.

Auch die Infoseite über stumpfe deutsche Mamafeldwebel mit Tendenz zur anschließenden Opferinszenierung fehlt noch. Zum Glück.

[Nachtrag: Wie üblich sagt Ahoi Polloi es am besten.]

Weiter im Text

Zurück aus Hannover, der Stadt, die ich immer noch nicht so recht verstehe. Und somit zurück von einer Biwaker-Ausstellung, auf die man wirklich stolz sein kann - Danke, Jungs, und danke, Demir. Bildmaterial werde ich sicher bald nachreichen können.

Ansonsten habe ich den Sonntag weitgehend mit Prison Break verbracht, zudem ein höchst charmantes Konzert von Joe Bataan gesehen und gerade eben den Mietwagen wieder bei Europcar abgekippt. Meinetwegen kann die Arbeit morgen also wieder losgehen.

Donnerstag, 6. September 2007

Klassenfahrt: Mit den Biwakern in Hannover

So, Feierabend hier, langt dann auch auf allen Seiten.

Morgen, High Noon, gehts los nach Hannover, was genau passiert, erfährt man nach einem beherzten Klick auf den kleinen Flyer. Wiederschaun, gell.

Dienstag, 4. September 2007

Montag, 3. September 2007

Nix los?

Doch, geht. Bin nur nicht besonders in Anekdotenstimmung, muss ich zugeben.

Freitag zuerst beim Frauenarzt-Konzert, danach bei Suave, Static & Nat Ill. Samstag die Betalounge mit Urbs verpasst, dafür endlich mal wieder Philarmonix im 13. Stock gelauscht. Sonntag habe ich angefangen, Prison Break zu gucken, das zählt ja eigentlich auch als Aktivität.

Diese Woche warten unter Anderem die Alben von Osaka Monaurail und den Dynamics darauf, dass etwas über sie geschrieben wird, Dienstag Abend bin ich wieder bei Woops Keimzelle zu Gast, Freitag geht es mit den Biwakern nach Hannover, und mit etwas Glück bin ich Sonntag zu Joe Bataan wieder da. Und zwischendurch auch noch ein neuer Mitbewohner, glaube ich.

Wollen wir doch mal sehen, wie das alles wird.