Donnerstag, 26. Juli 2007

Ich bin dann auch mal weg.

Um genau zu sein, ab morgen, hiermit:



6,80 x 2,32 x 3,15 Meter Urlaub.

Wer kann und will, findet mich am kommenden Mittwoch, den 1.8., im Stereo in Stuttgart. Hamburger Boden betrete ich wieder am 10.8., wo ich abends auch gleich bei den Assotos spiele, um die Wiedersehensfreude komplett zu machen.

Zum Abschied gibt es noch ein schönes Video von Lychee Lassi, das ich gerade gefunden habe. Ich bin raus, bleibt sauber!

Mittwoch, 25. Juli 2007

Teig!

Wenn schon Distinktion...

Oft genug muss man die Simpsons vor ihren Fans verteidigen, vor Menschen, die „Neiiin“ sagen, im homerschen Tonfall, wenn ihnen ein Missgeschick passiert, oder, wenn sie noch distinguierter sein wollen, „Dough“, wie es im amerikanischen Original heißt (...)

...dann doch bitte richtig. Auch wenn das Sommerloch schon so tief ist, dass die heutige MOPO die Seiten 2 und 3 den Simpsons opfert, ohne die Rubrikenüberschrift "Politik" am oberen Seitenrand zu entfernen.

(Zitat: faz.net)

Reife Leistung (II)

Endlich mal wieder Viagra-Spam, der es durch meinen Junkfilter schafft. Der Trick ist ganz einfach: Zufriedene Kunden und Lautmaaaalerei.

Meine Frau und ich haben Viaaaagra am letzten Wochenende ausprobiert. (...) Es gibt nur ein Wort, dass das Gefühl beschreibt: Wahnsinn. Seit ich zwanzig war, konnte ich nicht mehr so lang und so oft. Was soll ich sagen? Gute Arbeit, Viaaaagra!

Der zweite Kunde findet Alter überbewertet:

Ich habe vor kurzem Viaaaagra benutzt und ich muss sagen: Ich liebe Viaaaagra. Das ist der Fickmacher. Das Alter hat nix damit zu tun. Ich bin zwar noch jung, aber die Viaaaagra-Power kann auch durch junge Kraft nicht ersetzt werden. Das war der Hammer. Ich habe sie trockengevögelt. Ich habe mir vorgenommen, es regelmäßig zu nehmen. - 21 Jahre

Sehr schön. Mit Viaaaagra kann man also auch mit 21 noch wie ein 20jähriger. Und sogar Ciaaaaaalis kann man bestellen - damit kommt man sicher locker auf 19.

Reife Leistung (I)

Trari, Trara, die Pest Post ist da! Und sie hat einen neuartigen, effektiven Kopierschutz für Promo-CDs entwickelt:



Da muss man sich schon ganz schön Mühe geben, um das neue Album von Sharon Jones so zu zerhacken. Gratuliere.

Dienstag, 24. Juli 2007

Gebückte Männer drücken Knöpfe

Shadow, Cut Chemist und Numark - ohne Worte.



(via)

Montag, 23. Juli 2007

Morgen: "Keimzelle" im Thier

Kurz zur Erinnerung: Morgen (ja, das ist Dienstagabend) werde ich ab 22 Uhr beim hochgeschätzten DJ Woop zu Gast sein. Allerdings nicht in seinem Wohnzimmer, sondern im Thier auf dem Schulterblatt, wo es funky Musik der Gegenwart gibt, von organisch bis elektrisch - nennen wir es einfach: Neo-Funk. Oder wie auch immer du willst.

Sonntag, 22. Juli 2007

Funkanimal vs. X-Mix

Das war irgendwie ziemlich erfreulich. Bei fast allen Benefiz-Konzerten dieser Größenordnung merkt man ja schnell, dass die Dinge etwas anders laufen, und das liegt leider auch meist daran, dass keiner wirklich daran denkt, Werbung zu machen. So haben sich gestern auch nur geschätzte 200 Menschen im Docks versammelt, was bei so einem Line-Up (Torch, Toni & Band, Curse plus DJ-Set von Torch für nen Zwanni) doch ziemlich schade war.

Torch haben wir knapp verpasst, Toni und seine Funkband Safarisounds (in schicken roten Trainingsanzügen) brachten mich aber schnell zum Grinsen. Ich mag den alten Koch ja doch sehr gerne, die Tanzeinlagen zusammen mit Torch waren genau so herrlich wie das fünfminütige Gitarrestimmen mit Toni (Pling... Pling... "Wir haben den ganzen Abend Zeit..."), und die Band versteht ihr Handwerk auf jeden Fall, idealerweise würde ich mir das aber ganz gerne nochmal anschauen, wenn man Toni und die Bläser auch hören und verstehen kann. Offensichtlich gibt es dazu schon im August die nächste Gelegenheit.

Curse war der letzte Live-Act, und was soll man sagen... den Typen kann man bestimmt auch nachts um 5 aus dem Bett ziehen, auf eine leere Bühne vor einen Haufen Leute stellen und in Nullkommanix hat er jede Crowd in der Hand. Ich bin nicht unbedingt der größte Fan seiner Platten, aber Curse verkörpert am Ende des Tages genau das, was ich von einem MC erwarte: Präsenz, Charisma und nicht zuletzt Raptechnik. In der kleinen Besetzung, nur mit Kool DJ GQ hinter sich, merkt man das sowieso am besten, und die anschließende Session gemeinsam mit Torch, Toni und ein paar der Support-Acts war genau der kleine HipHop-Bonus, den ich gebraucht habe.

Die Party danach war leider eher kurz und schmerzhaft: Viel zu lauter Sound mit Oldschool Erdungsbrummen, hässliche X-Mix-Technoanimationen auf den Leinwänden und Longdrinks in 0,2-Plastikbechern (!) für Sechsfuffzich? Danke, aber nein danke. Trotzdem, ich seh euch alle wieder, danke für die Musik.

Samstag, 21. Juli 2007

Rap for Tibet

Der Dalai Lama, mit bürgerlichem Namen Jens Nagels (hier im Bild, Quelle), ist ja unter seiner Kutte auch ein kleiner B-Boy. Deswegen hat er heute im Rahmen seines Hamburg-Aufenthalts netterweise Torch, Toni L & Safarisounds sowie Curse & Kool DJ GQ eingeladen, die sich im Docks sozusagen die Klinke der Bühnentür in die Hand geben.

Gute Sache. Da geh ich jetzt mal hin.

Donnerstag, 19. Juli 2007

Unterschwellig

Wenn ich so aus dem Fenster sehe, merke ich plötzlich...

ich würde gerne...

einen Gabelstapler besitzen!?



Ich weiss auch nicht, wie ich jetzt darauf komme.

Fuffies schmeissen?



Leider nur noch Zwannis übrig.

Trotzdem, oder gerade deswegen, laden Herr Bufonk und ich am morgigen Freitagabend wieder in die Mandarin Bar ein: Freier Eintritt, freizügige Musik und befreiende Getränke versprechen einen hochgradig entspannten Abend. Auch zum Einstimmen vor - oder Runterkommen nach - den Fingerprints im 13. Stock ein Hochgenuss. Kommstu.

Mittwoch, 18. Juli 2007

Ge-bor-gen-heit!

Boulevardpoesie am Morgen:

Kate (auch Hollywood-Brille) im luftigen Rock hüllt Suri (große blaue Augen) in eine Kaschmir-Kuscheldecke (Geborgenheit).


Mit Jonas' Worten: "da hatte eine praktikantin grad eisprung. das hoert zwar auf, wenn man laenger als 6 wochen bei bild arbeitet, aber sie war noch neu."

Dienstag, 17. Juli 2007

Home Cookin': Neuer Demo-Mix zum Download

Ich war gerade mal so frei, ein wenig Musik aufzunehmen: 72 Minuten gute Sachen, von langsam bis schnell. Den kompletten Mix (MP3, 192kb/s, 100 MB) gibt es hier: Download "Home Cookin'".

Viel Spaß damit!


(Disclaimer: Wie üblich alles One-Take und nicht editiert, deswegen nicht frei von Unebenheiten. Wer anständig gemachte Mixtapes will, geht am besten zu Buzz-T.)

Sonntag, 15. Juli 2007

Kommt ein Skelett zum Arzt


O-Ton Michael Knight: "How bad is it?"

Wie soll ich es sagen... Leute! Schaut mehr Knight Rider!

Samstag, 14. Juli 2007

Endlichmalwieder

...auf den Flohmarkt geschafft. Eigentlich wollte ich ja schon heute morgen auf dem Heimweg, wurde aber überstimmt. Und trotzdem hat den ganzen Tag niemand diese Schätzchen gekauft:

Flohmarktfunde

Nur eine kleine Auswahl. Und was für Spottpreise. Besonders gefreut hat mich aber das hier:

Edwin Starr - You've Got My Soul On Fire

"You've Got My Soul On Fire", eine meiner liebsten Tempations/Whitfield-Nummern überhaupt, in einer mir bisher vollkommen unbekannten Version von Edwin Starr, die mit einem leicht hysterischen Drumcomputer (wir schreiben das Jahr 1973) loslegt, eine ganze Schippe an Energie drauflegt und in einem fabulösen Klatsch-Break gipfelt. Ein Irrsinn. Seht selbst.

Pat und Patachon? Hanni und Nanni?



Nö. Nur der Bufonk und ich. Heute morgen, viertel nach 5, nachdem wir die Party dann doch zur allgemeinen Zufriedenheit an uns gerissen haben. Die Geschichte im Kasino nebenan haben wir zumindest locker überholt. All good.

Und, man fasst es nicht, aber zum ersten Mal seit Wochen ist das Wetter in Hamburg nicht vollkommener Mist. Deswegen: Sommerfrisur erneuern und raus hier!

Donnerstag, 12. Juli 2007

Neues aus Grünwald

Der Vollständigkeit halber: Spreeblicker Malte fasst die Geschehnisse und Entdeckungen rund um Aggro Grünwald zusammen.

Termine hier und dort: Keimzelle, Fuckin' Fresh, Assoto und mehr

Ein kleiner Ausblick auf die kommenden Tage und Wochen meiner Auflegerei, wird mal wieder Zeit:

Morgen, Freitag, den 13. Juli, feiern nicht nur die Assotos ihren siebten Geburstag, sondern auch der gute Nils aus dem Hause Homerun. Okay, der hatte schon Sonntag Geburtstag und ist auch etwas älter als sieben, aber egal: Nachgefeiert wird Freitag ab 23 Uhr im Mandarin Hinterzimmer, Bufonk und ich machen Musik und Freunde des Hauses sind immer willkommen.

Am Dienstag, den 24. Juli, bespaße ich mit DJ Woop die "Keimzelle" im Thier auf dem Schulterblatt. Es gibt lecker Neo-Funk, Elektronisches und Organisches aller Art zum Feierabendgetränk.

Mittwoch, den 1. August, ist die Anreise dann etwas weiter, lohnt sich aber: Ich bin nämlich endlich mal wieder bei "Fuckin' Fresh" im Stereo, Stuttgart, zu Gast, zusammen mit NBK auf heimatlich schwäbischem Terrain. Das hat schon vor eineinhalb Jahren ganz schön Spaß gemacht.

Und alle Hamburger dürfen sich schon den 10. August vormerken, da darf ich die Assotos an den Decks ihres Heimatclubs auf dem Kiez begleiten. Aber daran werde ich zu gegebener Zeit nochmal erinnern.

Was Guru mit 40 Jahren so zu sagen hat

Leider ausserhalb seiner Texte nicht viel. Gestern abend hauptsächlich Dinge wie "When I say (...), you say (...)!", "Bo, bo, bo! Fire!" oder Phrasen über "real hip hop and jazz" und "a musical journey". Vielleicht war er aber auch nur eingeschnappt, weil Solar bei H&M fast die gleichen Klamotten gekauft hat oder weil der verrückte Trompeter viel mehr Mikros benutzen durfte. Der hat mich ein wenig an meinen Deutsch-LK-Lehrer erinnert, der immer Tische und Stühle quer durchs Klassenzimmer gerückt hat, nur eben statt dessen mit Mikrofonständern.

Bester Satz: "No we gonna play another classic from Jazzmatazz three!" (Song fängt an) "Ehm... two, actually."

Montag, 9. Juli 2007

Klappe zu

Instrumentale Musik ist ja eine ganz eigene Disziplin in diesen lauten Zeiten. Es bedarf schon einiges an Können und Gelassenheit, einfach mal für eine Stunde die Mikros wegzulegen und nur die Instrumente sprechen zu lassen. Keine Hooks zum mitgrölen, keine Geschichten, kein Gequatsche. Aktuellstes Beispiel sind unsere lieb gewonnenen Tunichtguts des Rap, HipHops über vierzigjährige Tick, Trick und Track. Nachdem ihr letztes Album eine laut gekrächzte Liebeserklärung an alten Rap und den großen Apfel war, ist "The Mix Up", das ja inzwischen endlich draussen ist, ein totaler Gegenentwurf dazu: Mikros und Sampler weg, es wird wieder von Hand musiziert.



Natürlich erfindet dabei keiner das Rad oder sonstwas neu. Aber das muss auch keiner. Ein paar gut abgehangene, knarrende Funkjams sind dabei trotzdem herausgekommen, die im Gegensatz zum schönen, aber zusammengewürfelten "The In Sounds From Way Out" (1996) auch viel mehr als musikalische Einheit daher kommen. Gut ist das, sehr angenehm, und zur Abwechslung auch mal wieder erwachsen.

Etwas anders liegen die Fakten bei Staten Islands Budos Band, die auch schon mit ihrem Debütalbum den Tanz auf dem Vulkan - ganz ohne Vocals - bravourös gemeistert haben. Seit einigen Tagen rotiert hier bei mir das Nachfolgewerk, das logischerweise "The Budos Band II" heisst und wieder hochklassigen, bläserlastigen Schwergewichtsfunk mitbringt. Dauert noch eine Weile bis zum offiziellen Release, und deswegen gibt es ein wenig Livematerial zum Gucken.



Die sind ganz schön super.

Illic People

Guten Tag und herzlich Willkommen, sie kommen gerade rechtzeitig zum aktuellen, vorhersehbaren Montagmorgenneuewochepost.

Also: Es ist Montagmorgen, eine neue Woche beginnt. Das heisst aber auch, dass ein Wochenende mit zwei Großereignissen der anstrengenden Sorte hinter uns liegt, und dafür kann man dankbar sein. Zum Glück wohne ich ausreichend weit vom Kiez entfernt, um den Schlagermove nicht direkt vor der Haustür zu haben, und so kam die Konfrontation erst spät. Aber immerhin. Durch eine Fügung glücklicher Umstände und die Verleugnung physikalischer Grundsätze habe ich es mit dem Fahrrad unbeschadet zur Auflegerei im Mandarin geschafft, obwohl die Straße ab dem kieznahem Drittel des Heiligengeistfeldes aussah, als hätte eine Horde Elefanten in einer Brauerei Polterabend gefeiert. Ein Scherbenteppich für Fahrradfakire.

Die erste Gruppe Gäste im Mandarin kam dann auch zweifellos direkt von der Veranstaltung, die ich gerne für Hamburgs Ersatzkarneval halte. Eine Gruppe Holländer, die so verflixt gut drauf waren, dass sie auch zu den obskuren, langsamen Funkbreaks, die ich gerade spielte, sofort auf die Sitzmöbel stiegen, weil es sich dort besser tanzen lässt. Vor lauter Freude entstand auch schnell eine nette Unterhaltung, die nur dadurch etwas einseitig wurde, dass sie in hollädischer Sprache über mehrere Meter quer durch den Raum geführt wurde. Immerhin, sie hatten Spaß, und ich auch, während der Rest des Abends eine interessante Gästemischung aus Schlageristen, Mainstream-Flashdance-Crowd von nebenan und erfreulich vielen bekannten Gesichtern entstehen ließ. Es war die ganze Nacht gepackt voll, bis dann so nach halb 6 nur noch knutschende Pärchen und schlafende Besoffene übrig waren. An dieser Stelle ein Dank an Buzz-T, der mir netterweise eine zwanzigminütige Pause in deutlich über 6 Stunden Plattenspielen beschert hat. Und Danke, Herr Serato, you made my night.

So war es dann ein Leichtes, am Sonntag keinen Kontakt zum zweiten Großereignis herzustellen: Dem Motorradgottesdienst. Letztes Jahr hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, mit dem Fahrrad unterwegs zu sein, und musste mir in Windeseile überlegen, auf welcher Seite der Strecke ich die nächste Stunde lieber verbringen wollte.

Alles in Allem also sehr gut. Nur, dass ich leider den Auftritt von Bata Illic auf dem Heiligengeistfeld verpasst habe und mich so mit ausdauerndem Scherzen über Afrika Bam-Bata und die Illic People zufrieden geben musste.

Freitag, 6. Juli 2007

777 - Music to drink by

Überall erwähnt, nur hier fast vergessen: Morgen, Samstag, spiele ich in der Mandarin Bar Musik. Gute, zumeist. Und wer trotz Splash, Lunatic und Schlagermove nichts Besseres zu tun hat, ist herzlich willkommen.

Bodo mit dem Bagger

Aus der Reihe "Dinge, die man morgens um 7 nicht vor dem Fenster haben möchte":



Bei Arthur Dent hat es auch so angefangen.

Mittwoch, 4. Juli 2007

Aggro Grünwald

Zugegeben: Sich über Rap lustig zu machen, ist nicht schwer. Dabei lustigen oder gar besseren Rap zu machen, hingegen sehr. Die "Stehkrägen", Top-Act von Aggro Grünwald, liegen mit ihrer Rich-Kid-Rap-Nummer irgendwo in der Mitte - während die Musik ziemlich grausig bleibt, zeugen wenigstens die Künstlerbiographien von Yachtmeister und Posse von etwas Humor. Der repektable MC Erbgraf legt z.B. Wert darauf, "fernab vom Mainstream auch die Golfplätze anderer Kulturen kennen zu lernen", während Goldmann X schon früh gelernt hat, was Verantwortung bedeutet, "denn er konnte Berater von McKenzie bei der Arbeit beobachten".

Ob das jetzt allerdings den Platz für ein unlustiges Telefoninterview wert ist, den die TAZ einräumt, oder überhaupt hier darüber zu schreiben, ist wohl Geschmackssache. Dass aber tatsächlich darüber diskutiert werden muss, ob die Stehkrägen das ernst meinen, wie die letzten zwei Absätze des TAZ-Artikels nahelegen, finde ich schon etwas seltsam.

Da höre ich dann doch lieber weiter Icke & Er, deren Album nicht nur erstklassig produziert ist, sondern auch ähnlich viel Spaß macht wie vielleicht Sidos "Maske", nur anders.

(Danke an Jonas für den Tip.)

Aggro London

Keb Darge steigt sich selbst aufs Dach und tritt Sachen kaputt.


(Foto: Tim Schnetgöke)

Das Foto ist eines von vielen Mitbringseln einer musikalischen Fotosafari durch London, die mein langjähriger Münsteraner Funkbruder Tim Schnetgöke hinter sich gebracht hat. Ein paar weitere Eindrücke gibt es auf seiner Myspace-Seite.

Diamonds is forever

Plattensammlers Freud und Leid: Der Kenny Dope von Wien, namentlich DJ Urbs, hat mir gerade zu einer Platte verholfen, die ich vor 14 Jahren mal kommentarlos im Radio gehört habe. Bis heute wusste ich nicht, was ich da suche. Sehr schön.

Und zum Dank kaufen sich jetzt alle seine schön abgehangene Dopebeats-EP in bester "Nervous Breakbeats"-Tradition, die "Diamonds EP" auf Hongkong, und raten dann, welches Sample ich gesucht habe. Hehe.

Besten Dank!

Montag, 2. Juli 2007

Von zuhause nach Hause

Ein paar komische, aber irgendwie doch gute Tage zuhause im Süden. Viel Ruhe, viel Natur, viel Zeit mit meinen Eltern verbracht, das war wichtig. Trotz, oder gerade wegen des Anlasses, der die Zeit überschattet hat: Meine Oma ist gestorben, vor eineinhalb Wochen. Und schon ist der Kopf heute wieder voll mit neuen Sachen, und ich bin gleich wieder auf dem Weg in mein anderes Zuhause.

Irgendwie ist sie immer wieder toll, die kitschige Fahrt durch ein dunkles Hamburg zum Dammtorbahnhof, mit Jungfernstieg und allem. Heute Abend sicher wieder. Hamburg, hold on, I'm coming!

Sonntag, 1. Juli 2007

Ich bin zwei Reisebüros

Vorgestern habe ich ein Onlineticket für die Heimfahrt mit der Bahn gebucht. Heute habe ich gemerkt, dass ich es nicht ausdrucken kann. Ist ja verständlich, wieso sollte Epson denn auch Drucker bauen, die ohne Magenta-Tinte noch schwarz drucken können? Wie abwegig. Dann habe ich das Onlineticket storniert und 3 Euro verloren, weil Platzreservierungen dabei zwar verfallen, aber nicht erstattet werden. Ein neues Ticket kaufe ich morgen am Automaten. Natürlich habe ich aber gleich online neue Plätze reserviert, dazu muss ich ja nichts ausdrucken. Und natürlich kosten mich die Sitzplätze ohne Fahrschein gleich 7 statt 3 Euro.

Morgen sitze ich also zu allem Überfluss von Frankfurt bis Hamburg in einem Abteil. Ich hasse Abteil. Bestimmt ohne Steckdose. Oder ich falle doch einfach dem Streik zum Opfer.

Bahn, ich hab dich lieb.

Trauernicht

Was genau befähigt nochmal die Ministerin für Soziales, Gesundheit, Familie, Jugend und Senioren in Schleswig-Holstein dazu, für Kernkraftwerke zuständig zu sein? Und wann wird Schäuble Minister für Tierschutz und Kindererziehung?

Die Bahn kommt - nicht.

Sehr geehrter Herr Theil,

wie Sie vielleicht schon den Medien entnommen haben, haben die
Bahngewerkschaften mit Streiks nach Ablauf der Friedenspflicht
am 30. Juni gedroht. Zu möglichen Einschränkungen im Reiseverkehr
ab dem 1. Juli liegen uns derzeit leider noch keine Informationen vor.

Die Deutsche Bahn wird in jedem Fall alles dafür tun, eventuelle
Unannehmlichkeiten für Reisende so gering wie möglich zu halten.

Informationen über den aktuellen Stand, betroffene Verbindungen,
mögliche Verspätungen etc. erhalten Sie unter unserer Service-
Hotline 0 8000 99 66 33* oder auf www.bahn.de/fahrplanaenderungen

Danke für Ihr Verständnis.


Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Marc Fleischhauer
Leiter Kundenbindung

Großartig. Ich freue mich ja auf den Weg zurück nach Hamburg, den ich eigentlich Montag antreten wollte. Idioten.