Donnerstag, 31. Mai 2007

Lunatic Warm-Up


Warum Defy so strahlt?


Es gab nicht nur ganz, ganz viele Platten...


...sondern auch Knabbergebäck.

Tight, oder?

(Fotos von Studenta.de und direkt von Lunatic)

Knallerbsenzaun

Angela Merkel:
All I really need can surely be found
I need G8, I need a Gipfel and a Sicherheitszaun.

Und jetzt alle!

Sicherheitszaun in the morning,
Sicherheitszaun late at night...


Der komplette, sehr schöne Text zum Schunkelhit für uns Globalisierungsskepsisbefürworter wartet hier. (via)

Neues aus Kalkutta


Aha.

(Screenshot: Joeys.de)

Mittwoch, 30. Mai 2007

Ich mag UPS - Part II

Wir erinnern uns. Das hier war die offizielle Statusmeldung vom Mittwoch letzter Woche:

22:09
MULTIPLE ERRORS EXIST IN THE ADDRESS LABEL. UPS IS ATTEMPTING TO DETERMINE THE CORRECT INFORMATION TO COMPLETE DELIVERY;A POSTCARD HAS BEEN SENT TO THE RECIPIENT REQUESTING THAT THEY CONTACT UPS.

Diese Postkarte habe ich bis heute nicht zu Gesicht bekommen. Deswegen habe ich gestern angerufen, nochmal die korrekte Adresse durchgegeben und einen neuen Zustellversuch für heute in Auftrag gegeben.

Was seitdem geschah:

16:08
A DELIVERY CHANGE REQUEST FOR THIS PACKAGE WILL BE PROCESSED;DELIVERY TO AN ALTERNATE ADDRESS WAS REQUESTED

17:03
THE ADDRESS HAS BEEN CORRECTED. THE DELIVERY HAS BEEN RESCHEDULED

Yup. Soweit gut. Dann aber, mit heutigem Datum:

9:55
A CORRECT COMPANY OR RECEIVER NAME IS NEEDED FOR DELIVERY. UPS IS ATTEMPTING TO OBTAIN THIS INFORMATION

Wie bitte? Existiere ich nicht mehr? Ist unser Klingelschild unsichtbar geworden? Wurde die Straße inzwischen nach Schäuble benannt? Und was versteht UPS bitte unter "attempting to obtain this information"? Möglicherweise ist die Kristallkugel kaputt oder die Brieftaube noch auf dem Weg, aber was man so alles mit meiner Telefonnummer anstellen kann, ist denen wohl nicht ganz klar.

Also nochmal anrufen. Die - zur Abwechslung - vernünftige Frau am Telefon konnte mir auch nicht erklären, wo auf einmal die, Achtung, falsche Postleitzahl her kommt oder was der Fahrer anderweitig verbockt haben könnte. Ausserdem bestätigt sie, dass die Adresse vom Versender von Anfang an korrekt übermittelt wurde. Mit den Worten "Wissen sie was, das ist ja albern, dass Sie so lange warten" hat sie eine pampige Mitteilung an die örtliche Zustellstation geschrieben, die mich auch tatsächlich gerade schon angerufen hat und den Fahrer heute Nachmittag nochmal vorbei schickt.

Ich bin ja gespannt.

Dienstag, 29. Mai 2007

Ich mag UPS

Diese freundlichen Paketzusteller schaffen es nicht nur, aus einer erwiesenermaßen richtig angegebenen Hausnummer eine falsche Hausnummer zu machen und das Paket erfolglos zurück ins Depot zu karren, weil ich nun mal nicht nebenan wohne. Nein, sie haben auch die ultimative Möglichkeit gefunden, von mir die richtige Adresse zu erfahren: Sie schicken mir eine Postkarte an die falsche Adresse.

Gratuliere, UPS.

Lückenhaft

Neun Postings im Zeit-Festivalblog zum Festival in Moers. Und kein Wort über Sharon Jones, Headliner am Freitag? An Antibalas gar nicht zu denken.

Hallo, Zeit, ich bewerbe mich hiermit für die nächste Saison.

Sonntag, 27. Mai 2007

Zurück aus Lüneburg

Es ist halb acht, die Platten sind in die Wohnung gewuchtet, das Auto geparkt, noch ein Scotch in der Morgensonne und dann sollte ich bald mal müde werden. Zeit wirds, ausreichend zerrockt bin ich auch.

Nur kurz - das war sehr schön, nur nette Menschen und nach ein paar Anlaufschwierigkeiten dann auch eine rundum gute Party. Ordentlich gefeiert. Vielen Dank an alle, hoffentlich auf bald, und jetzt: Gute Nacht, Welt.

Freitag, 25. Mai 2007

Und jetzt:

Raus, sobald der Regenguss vorbei ist.

Handtuch nicht vergessen, denn heute ist:



Don't panic.

Modern Talking, Doug E. Fresh und Mutzke With Attitude

Aha, aha. Während die deutsche Elite der Castingacts immer noch Modern Talking nacheifert, tritt American-Idol-Teilnehmer Blake Lewis mit Doug E. Fresh auf und will mit Leuten wie DJ Shadow oder Dan the Automator arbeiten. So oder so: Respekt dafür, dass er diese Namen überhaupt droppt, die 98% der Zuschauer absolut nichts sagen dürften.

Nur bei I'd love to work with Danger Mouse and Gnarls Barkley and Cee-Lo wird es etwas wirr. Und in Anbetracht der Tatsache, dass er laut Website in der Sendung schon Hits von Bon Jovi, Elton John und das obligatorische "Mack the Knife" geträllert hat, fragt man sich schon, was für Musik die Mischung aus Timberlake und dem Blonden von Overground so zuhause hört.

Nun ja, uns bleibt immerhin Max Mutzke mit einer komischen deutschen Coverversion von "Automobile" von Parliament - interessante Wahl.

Mittwoch, 23. Mai 2007

Jägerei

Der Conférencier kündigt Deichkind als die Band an, »die ihren musikalischen Gegner matschig klopfen« werde, und als »den Titelverteidiger«, den »aktuellen deutschen Jägermeister 2005/2006«. Kurz denke ich an den Jägermeister 1933/34. An Hermann Göring, der mit der Einführung des Dienstgrads Jägermeister im Zuge des 1934 erlassenen Reichsjagdgesetzes Inspirationsgeber war für einen Schnapsbrauer aus Braunschweig. Einen Herrn Mast, der für seinen neu entworfenen Kräuterlikör gerade einen Namen suchte. Später wird der Animator schreien: »Wollt ihr, dass die Hütte brennt, Würzburg?«

Na, das ist doch mal schön zusammenhanglos. Klar hat Jägermeister das eine oder andere historische Problem, aber man muss ja die Symbolik nicht immer an allen verfügbaren Haaren herbeizerren.

Ansonsten aber ein ganz okayer ZEIT-Artikel über die Jägermeister Rockliga, in dem sogar Kollege Hellblizel zitiert wird.

Auch irgendwie lustig: Ein Plädoyer für die CD und gegen MP3-Sammlungen, mit all den schönen Argumenten, die man vor 10 oder 15 Jahren schon für die olle Schallplatte angeführt hat. Und ganz nebenbei, "selbst zusammengestellte CDs" wären höchstens dann gleichwertig mit verschenkten Mixtapes, wenn man sie auch in Echtzeit aufnimmt und sich symbolisch mit Musikstapeln umgibt.

Warum so früh? Seit 7 warte ich auf die Sperrmüll-Jungs. Dummerweise schon seit halb 6 hellwach. Und ich stinke nach Knoblauch wie sonstwas, den Muscheln gestern Abend sei Dank.

Dienstag, 22. Mai 2007

Beastie Boys - Off the Grid

Sehr schön: Die Beasties machen wieder das, was auf ihrem letzten Album komplett abwesend war. Toll groovenden Scheiß.

(via)

Montag, 21. Mai 2007

Was vom Wochenende übrig blieb

Erstens: Explizit ist ein Club-DJ, den man auf dem Zettel haben sollte. Ich habe Freitag bei den Fingerprints zwar nur ein Set von ihm mitbekommen, aber: Sehr schön.

Zweitens: Kid Fresh habe ich sicher schon oft genug als Hausrocker vor dem Herrn gelobt - dass er Freitag vor einem fast leeren Clubheim spielen durfte, fällt wohl irgendwie unter höhere Gewalt. Sehr schade, das.

Drittens: Samstag im Waagenbau wurde anständig getanzt und gefeiert. Das kleine Dreierteam mit Defy und Bufonk scheint sich immer besser einzuspielen, die Tanzfläche war auf unserer Seite und ich freue mich extra auf kommenden Samstag in Lüneburg. Mehr Eigenlob dann bei Gelegenheit.

Viertens: Drüben bei Hamburgfunk gibt es neue Reviews, aktuell die Alben von Bamboos und Speedometer, die einiges können.

Fünftens, und eigentlich zählt das gar nicht: Irgendwann am Wochenende war mir so langweilig, dass ich per Digicam gesammelten Autoquatsch mal durch meine Hausfrauen-Videobastelsoftware gejagt habe. Hier gibts den pixeligen Low Rider bei Youtube.

Samstag, 19. Mai 2007

Freitag, 18. Mai 2007

Mark Ronson, Orgone auf Ubiquity

Der Besuch beim Schallplatteneinzelhandel förderte gerade - unter Anderem - zu Tage, dass die Flipside der okayen "Stop Me" 10" von Mark Ronson eine raw-funkige, scheppernde Coverversion von "No One Knows" enthält, einem meiner liebsten Stücke der Queens of the Stone Age. Female Vocals und alles. Hören geht hier, kaufen bei Groove City bitte.

Orgone machen es sich langsam aber sicher als eine meiner Lieblingsbands bequem, wenn sie bei Ubiquity ein Album ankündigen, das auch gleich mit zwei Singles angetreten wird: Als 12" gibt es ein Cover von "I Get Lifted" und eine saubere Afrobeat-Nummer auf der Flip, und zwei superschwere Funk-Hitter auf der "Duck Gravy" 7". Gei-el.

Sträflich verpennt habe ich 2006 übrigens das Album von Radio Citizen, obwohl "The Hop" mit Bajka schon seit Ewigkeiten ständig in meinen Sets auftaucht. Zutiefst süchtig machendes Zeug.

Neue Reviews

Ein verspätetes 58 Beats Special und Marva Whitney bei Hamburgfunk. Mehr ist in Arbeit.

Donnerstag, 17. Mai 2007

Kurzfristige Attacke im Waagenbau

Für alle unentschlossenen und clubhoppenden Ausgehmenschen am Samstag: Homerun HiFi übernehmen den, die, das Waagenbau.

El Bufonk, Defy & Master Quest (Homerun HiFi)
Funky Rapshit, Soulful Wildstyle
Samstag, 19.05., 23h im Waagenbau
Kostet nicht viel. Wenig sogar.

Alle Resident Drinkers und Freelance Dancers: Auftauchen da!

Die gelben Engel werden alt

Mein Vater ist ADAC-Mitglied. Deswegen liegt bei ihm auch immer irgendwo die ADAC motorwelt herum, das Clubmagazin, das jetzt sogar auch als E-Paper existiert. Und beim Blick in dieses Blättchen stellt sich mir schnell die Frage, was die für eine Zielgruppe definiert haben. Mein Verdacht wäre: Senioren, die entweder gehbehindert sind oder auch sonst nicht mehr Auto fahren, sondern ständig Kreuzfahrten machen.

Mir ist bewusst, dass der ADAC wohl keine Autohersteller im Heft werben lassen darf. Warum das bei Autoversicherungen und Reifenherstellern okay ist, muss man ja nicht zwingend verstehen. Interessant sind aber die restlichen Anzeigen, die sich fast ausschließlich im achtseitigen Kleinanzeigenteil befinden. Insgesamt gibt es im aktuellen Heft:

- 16 Anzeigen für Elektromobile
- 21 Anzeigen für Treppenlifte, Wannenlifte etc.
- etwa 115 (!) Anzeigen für Kreuzfahrten, Busreisen, Hotels und Ferienwohnungen. Von ganzseitig bis zum Einzeiler. Aber okay, davon ist immerhin gut die Hälfte auch mit dem Auto erreichbar, gebe ich zu.

Ich bin kein Experte für Printwerbung, aber besonders nett finde ich, was der ADAC Verlag zur Leserschaft zum Besten gibt:

Kernzielgruppe: AUTOmobile Elite
Die Leser der ADAC motorwelt sind klar abgegrenzt vom Bevölkerungsdurchschnitt. Sie sind jünger, besser gebildet und haben ein höheres Einkommen. (...)

ADAC motorwelt-Leser sind im berufstätigen Alter
70% der Leser sind zwischen 18 und 59 Jahre alt. Der Anteil älterer Menschen ist in der Gesamtbevölkerung deutlich höher.

Die ADAC motorwelt-Leser haben Niveau
44% der Akademiker lesen die ADAC motorwelt, das sind 3 Millionen Personen. Damit ist der Anteil von Akademikern bei den Leser der ADAC motorwelt um 34% höher als in der Gesamtbevölkerung. Sie wird von jedem zweiten leitenden Angestellten/Beamten oder über 40% der Freiberufler/großen Selbstständigen gelesen. (...) (Quelle)

Komisch, dass das Heft trotzdem irgendwie immer aussieht, als hätten sie versehentlich den Anzeigenteil der Apothekenrundschau übernommen. Naja, eine ganzseitige Anzeige kostet ja auch nur 104.000 Euro. Überlege ich mir auch mal.

Dienstag, 15. Mai 2007

Im Land der Tomatensaftbesteller

Es ist doch immer wieder ein Spaß. Um 19.30h geht mein Flug, also sollte man um 19.00h allmählich einchecken. Und ich stehe wie bestellt und nicht abgeholt an der Bushaltestelle, wo ich... naja, nicht abgeholt werde. Den einen Bus um 2 Minuten verpasst, der nächste - 20-Minuten-Takt, planmäßig 18.38h - kommt einfach nicht. Danke, HVV.

18.45h keine Lust mehr, 18.53h kommt endlich ein Taxi, 19.02h stolpere ich ins Terminal. Der Check-In-Automat führt mich freundlich durchs Prozedere, um mir dann am Ende mitzuteilen: Zu spät. Die Dame am Schalter findet mich erst gar nicht (also im Computer), wird hektisch und schickt mich dann doch noch "schnell zum Gate." Angeblich läuft das Boarding längst. 19.12h.

Und dann? Dann sitzt man nochmal entspannt zwölf Minuten am Gate, bis der Vogel wirklich fertig zum Boarding ist. Spacken!

(Wenn ich mich nicht verhört habe, heisst unser Pilot David Lipgloss.)

Montag, 14. Mai 2007

It's the... was bitte?

Wer erklärt mir bitte, was NuStyle ist? Das lange erwartete neue Element von HipHop?

Die Google-Ergebnisse verwirren mich nur noch mehr. Eine diplomierte Visagistin und Hairstylistin, ein Hersteller von Langarm-Quilting-Maschinen, ein neuseeländischer Fenster-und-Türen-Spezialist... aber nichts, was auch nur im entferntesten mit HipHop zu tun hat. Es sei denn, man lässt "improving the real property in the community" gelten.

Hm. Ich bewerbe mich vielleicht einfach mal.

Kein Moers

Das mit Moers hat sich dann wohl erledigt. Zwar könnte man Sharon Jones zu einem akzeptablen Preis über ein Tagesticket sehen, aber schlauerweise zählt der Gig von Antibalas zum Nachtprogramm. Und das gibt es nur mit Festivalticket für 68 Euro zu sehen. Danke, aber nein danke, da geh ich lieber mit Defy in Lüneburg auflegen. Am 26.5. nämlich.

Ich packe meinen Koffer

Dabei will ich das gar nicht. Aber da ich heute zum ersten Mal seit Inkrafttreten der tollen neuen Handgepäck-Vorschriften wieder die Lufthansa beehre, stehe ich vor der Wahl, entweder für mein Deo und Duschgel im Handgepäck einen transparenten, wieder verschließbaren Plastikbeutel ( z. B. sogenannte "Zipper") mit max. einem Liter Fassungsvermögen zu besorgen, der mich als friedliebenden Menschen ausweist, oder einfach zwei paar Socken mehr mitzunehmen und den ganzen Quatsch einzuchecken. Tut aber auch alles nichts zur Sache.

Sonst war eigentlich nix. Nach dem ausufernden Wochenende mit Vadim, AG bzw. Killah Priest, Das EFX, Assotos, Coolmann/Sparc, Betalounge und Cut Killer habe ich gestern einen Tag Auszeit zelebriert und verschwinde heute für ein paar Tage gen Süden. Yip Yip.

Samstag, 12. Mai 2007

Waldspaziergang

Nur nebenbei... das hier sollte man mal eben bookmarken und sich daran erinnern, wenn man eine halbe Stunde Auszeit im Wald braucht. Auch bei Regen. Sehr schön gemacht. (via)

Freitag, 11. Mai 2007

Soundcatcher Soundsystem

DJ Vadim ist ja immer so eine Sache. Seine DJ-Sets sind für mich irgendwie schon vor einiger Zeit uninteressant geworden, wobei ich nichtmal sagen kann, wieso. Wenn Vadim auflegt, landet er irgendwo, stöpselt seinen Rechner an und legt auf. Gute Musik, aber halt Routine irgendwie. Zieht keine Wurst vom Teller. Soll lieber Platten machen.

Vadims Live-Touren sind aber immer geil. Als One Self damals im Waagenbau waren, hatte ich aus Faulheit die Platte noch gar nicht gehört und war total davon gekillt, wie die Crowd gefeiert hat. Sowas habe ich in Hamburg selten erlebt. Als hätten drei Viertel das Album vorsorglich auswendig gelernt, falls auf der Bühne jemand den Text vergisst. Auf jeden Fall war das eine großartige Show, damals mit DJ Woody am zweiten Set, einem Percussion-Mann, der kleinen großartigen Yarah Bravo und Blu Rum.

Deswegen war ich gestern auch ganz zuversichtlich, was die Live-Umsetzung von Soundcatcher angeht. Klar, auch dieses Album hab ich immer noch nicht aufmerksam gehört, aber Vadim macht Livekram und bringt Yarah Bravo (und natürlich noch mehr Leute) mit, was soll schiefgehen? Das war toll, wieder mal.

Nur eine Sache war wohl eher unfreiwillig komisch. Wenn Yarah den guten alten "Rap war früher besser und der ganze commercial shit macht alles kaputt" Konsens-Vortrag hält und die Native Tongue zelebriert, sollte man als nächstes vielleicht nicht gleich mit einem Beat starten, der wie ein besoffener Timbaland vs. Lil Jon klingt. Da musste ich ein wenig lachen.

Und an den alten Gag von Ugly Duckling denken, wenn sie das Publikum fragen, ob sie Rakim, Big Daddy Kane, Kool G Rap usw. kennen, dann nach dem ausgedachten "Big Dog Ice" fragen und immer noch 50 Leute grölen.

Also, Soundcatcher: Top. Dummerweise so spät, dass wir AG verpasst haben und nur noch einen kläglichen Restauftritt von Killah Priest sehen durften. Dayum.

Heute: Der Himmel regnet sich die, ehm, Seele aus den... Wolken (?!) und ich verkriech mich zuhause. Hoffentlich wird es zu Das EFX heute abend mal trocken, ich hätte gerne die Option nach draussen zu gehen, wenn die zu abgewrackt sind. Und ich würde es sehr zu schätzen wissen, wenn sie rocken.

Mittwoch, 9. Mai 2007

Alles Terroristen!

Was geht denn bitte ab? An jeder Ecke in Hamburg stehen Bullen, weil erstaunlicherweise doofe Linke dagegen sind, dass das bekannte Terrorzentrum Rote Flora mal eben mit 300 Mann gestürmt und auseinandergenommen wird - die stellen sich aber auch an, die ganzen Subjekte "aus dem militanten linksextremistischen Umfeld".

Und dann darf man sich noch mit so geil platter Polemik befassen wie in diesem tollen Spiegel-Kommentar?

Hallo, Fronten. Bye, Sinn.

Die einfachen Welt- und Feindbilder sind doch immer die schönsten, hier wie dort.

Musikpost

Endlich wieder anständiges Futter für die nächsten Tage:

Marva in der Küche

Das neue Album von Marva, das sich tatsächlich ziemlich gut und sehr vintage anhört, denn Backingband sind die fantastischen Osaka Monaurail. Dazu Speedometer und die Bamboos. Funkytime, sozusagen.

Dienstag, 8. Mai 2007

Glück gehabt

Vorbei die Tage der Ghettokultur: HipHop-Artisten erobern die große Bühne.

Puh, danke, lieber Spiegel. Ich dachte schon, HipHop inkl. Breakdance wird immer eine auf ewig erfolglose Nischenkultur bleiben.

Musik von hier und dort

Gerade aus dem Stones Throw-Newsletter geangelt: "Real Thing" von Erykah Badu und Madlib. It's about to get metaphysical!

Ausserdem, Madlib wird sich auch nach der Auflösung seiner imaginären Band YNQ sicher nicht so schnell langweilen, wenn man das hier liest...

Malik, Joe, Ahmad, Monk & Otis have called it quits. The last YNQ record, Otis Jackson's solo joint "Jewelz EP" will drop on vinyl in June. In July, the Yesterdays Universe album will feature the next phase in the YNQ universe: 10 new groups produced by Madlib, all of whom will have records released in the next 12 months. Check out "Free Son" from the Yesterdays Universe album at Stones Throw's page on Uber:
www.uber.com/stonesthrow


Genug Übersee, oder? Der gute Skar von den Fingerprints hat ein wenig Musik für zuhause zurechtgebastelt, hier direkt zum Download.

Katzenmörder

Hihi. Nee, Cut Killer. Der Franzos', der olle. Nämlich Samstag im Mandarin Kasino, nebenan in der Mandarin Bar der Herr Defy und der Herr Quest. Ab 11, bis der Wodka alle ist, like we always do.

Aggro

Ende der Durchsage.

Montag, 7. Mai 2007

Komma klar

Vielleicht sollte ich hier eine neue Rubrik für Pedantismus und Spelling-Flames aufmachen. Aber manchmal, fasst man sich schon, an den Kopf, wenn man sieht, wie manche Leute, mit Satzzeichen, umgehen. Interpunktion und Sprache als Kampfsportart:

"Wer hätte noch im Jahre 2002 gedacht, das wir mit der Idee, Beatbox Battle soviel Erreichen würden."

"In den Eliminations, bekommt jeder Teilnehmer, die Chance ein 2 Minuten Beatbox Set zu präsentieren."

"Pro Finalist, ist es Ermessenssache der Jury noch einen letzten Trick zu fordern in dem Falle, dass es zu Punktgleichstand kommt."

(Quelle)

Extra aua:

"Während des Wettkampfes wird der Moderator Bee Low, wird mit seiner Uhr, die Zeit der einzelnen Teilnehmer stoppen und als Schiedsrichter, die gesamte Meisterschaft überwachen."

(Wohl aus dem Hamburg-Pressetext des gleichen Stalls, online hier.)

Ach, wäre Korrekturlesen doch auch ein Element von HipHop...

Sonntag, 6. Mai 2007

Päff, the magic dragon

Neulich in Köln, zu Kleinskis Geburtstag.

Hauptsache Funk
Das Geburtstagskind

Wilde Geste
Gefuchtel: Der Kühnel und ich

Is it a bird?
Das Hemd liegt leider immer noch bei Kleinski

Samstag, 5. Mai 2007

Ich, Stockfisch

Stöckchen-Dekonstruktivismus? Werfen um des Werfens Willen? Gefangen von hier, ausgehend von dort. Schön wirr.

Bist du dagegen oder dafür?
(Ja, Nein und 42 sind als mögliche Antworten ausgeschlossen)

Ich muss wohl.


Mit viel Schwung und besten Grüßen an Subcess, Kleinskizzle und erstmals an Andi808.

Freitag, 4. Mai 2007

Rekonstruktion einer Nacht

Ich möchte nur kurz auf die Bildergeschichte von letzter Nacht verweisen, die Herr Luther hier nebenan zusammengestellt hat. Herrlich.

Weekender Nachlese

Samuel L. Ayers
Roy Ayers, als Samuel L. Jackson verkleidet

Marva
Marva Whitney

Beide Fotos von Hannes Piltz. Der hat auch noch viel, viel mehr gemacht, wir warten allerdings noch darauf, dass die irgendwo veröffentlicht werden. Etwas mehr gibt es hier.

In Wirklichkeit will die Welt aber ohnhin nur die Fotos von letzter Nacht sehen, wo als krönender Abschluss für einen lustigen Abend dem Luther der Kopp rasiert wurde, die sind sicher unterhaltsamer. David, your turn.

Ach ja, die kleine Party nach Ugly Duckling hat ziemlich Spaß gemacht, auch davon sollten demnächst irgendwo Fotos auftauchen.

Donnerstag, 3. Mai 2007

Suchspaß

Ich habs geschafft: Schon gut 30 Leute sind über die Suche nach

knut killerspiel
knut-killerspiel
killerspiel knut
knut geballer

hier gelandet. Da scheint es ja doch Bedarf zu geben.

Enttäuschte Gesichter gab es sicher auch bei den Leuten, die folgende Dinge gesucht haben:

nasse alkoholiker konzept (Was ist denn das für eine Therapie? Saufen gegen Alkoholismus?)
flat rate party tuttlingen (Scheiss drauf, saufen, egal gegen was!)
plakate vom p. didy (Ich könnte einen Fanshop aufmachen, wo es dann auch die Pickelcreme gibt)
pocher tour geschenk in show kritik (Say what?!)

Mittwoch, 2. Mai 2007

Das Entlein kommt wieder

Auf ihrer seit mehreren Jahren andauernden Hamburg-Tour machen Ugly Duckling mal wieder Station im Mandarin Kasino, und zwar morgen, Donnerstag, ab 20.00h - damit man aber nach dem ausufernden letzten Wochenende nicht mehr so lange Feierpause machen muss, biete ich zusammen mit El Bufonk dann auch gleich die Gelegenheit zum Schwof.

Kurz: Ugly Duckling Aftershow in der Mandarin Bar, nach dem Konzert Eintritt frei (sag ich jetzt mal), mit den Drei Lustigen Zwei a.k.a. Bufonsen und Questi Quest von Homerun HiFi. Kommt dahin und macht es lohnend.

EDIT: Weiss der Teufel, was meinem beschädigten Hirn da einen Streich gespielt hat, aber Soulfood sind am Samstag NICHT, wie hier ursprünglich stand, im Hinterzimmer. Dieses Foto bleibt trotzdem stehen, weil super. Ende der Durchsage.

Dienstag, 1. Mai 2007

Mayday

Ein wenig nachgeholter Schlaf, ein entspanntes Frühstück mit Haferflocken, Kaffee, frischem Orangensaft und zwei Folgen Red Dwarf, und jetzt? Raus ans Wasser, würde ich sagen. Immerhin ist heute Tag der Arbeit.