Samstag, 17. November 2007

Der Bahnstreik und seine mediale Aufarbeitung

Findet eigentlich irgendjemand Radiocomedy wirklich lustig? Ich meine, es muss ja irgendeinen Grund geben, dass Konzerne wie Sony BMG ernsthaft solche Pressemeldungen verschicken:

Der Kleine Nils, Deutschlands erfolgreichster Telefonschreck, hat sich heute als Schlichter in den Streik der Lokführer eingeschaltet. In einem Telefonat mit Manfred Schell, dem Vorsitzenden der Lokführergewerkschaft GDL, bemühte sich der Fünfjährige darum, Klarheit in den Stand der Auseinandersetzung zu bringen und übersetzte den Streit um Prozente in eine viel verständlichere Gummibärchen-
Rechnung!

In insgesamt drei Telefonaten verhandelte Der Kleine Nils zunächst mit GDL-Chef Schell, unterbreitete danach seine Vorschläge der Deutschen Bahn, um anschließend deren Reaktion - und damit einen entgegenkommenden Vorschlag - wieder Manfred Schell mitzuteilen.

(Aus meiner Inbox. Originaltext z.B. hier)


Wenigstens Ahoi Polloi bringt die prekäre Lage auf Deutschlands Schienen auf den Punkt. Aber vielleicht bin ja auch ich der humorlose Part hier.

1 Kommentar: