Donnerstag, 12. April 2007

"Mein Gewissen ist absolut rein."

Andächtige Stille. Am Altar brennen zwei Kerzen. Durch die bunten Fenster dringt schwach das Morgenlicht. Auf der Bank in der vierten Reihe kniet ein junger Mann in einem qietschrosa (sic!) T-Shirt. Die Hände hat er zum Gebet gefaltet. Es ist Deutschlands frechstes Lästermaul – Comedystar Oliver Pocher (29, „Rent a Pocher“). (bild.de)


Kann den eigentlich irgendjemand ausstehen? Ist stumpf gleich frech gleich positiv? Ist Deutschland am Ende doch ein lustiges Comedy-Land, und ich merke es nur nicht? Und, liebe Freunde von sueddeutsche.de...

(...) wird aus Pocher noch ein deutscher Steve Martin?


I don't fuckin' think so.

Kommentare:

  1. ich glaube das ist auch ein lieblingsthema von falk...

    schlimm finde ich, dass dieser film platz in der nachtausgabe der ard findet, selbstverständlich bei spon behandelt wird, die süddeutsche ist sich auch nicht zu schade... usw.

    ohnehin ist das niveau limbo mittlerweile bei einem pegel angelangt, dass selbst frauen einen aufgestellten vollbart tragen sollten.

    wahrscheinlich steckt hinter dem film die initiative soziale marktwirtschaft, die ihre millionen dafür verwendet den menschen das hirn aus der schlecht frisierten suppenschüssel zu senden.

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  2. Bei der Süddeutschen würde man wohl auch die Pro-Alkoholiker aus meiner Oberstufenzeit hochloben, die haben das bei McDonalds auch immer gemacht:

    Was ist ein Gurkenrennen? Der "Vollidiot"-Held Simon Peters (Oliver Pocher) und sein Kumpel Flik (Oliver Fleischer) demonstrieren es nach einer langen, durchzechten Nacht.

    Bevor sie in ihre fetten Burger beißen, holen sie die zwischen Salatblatt und Bratling im Ketchup schwimmenden Gurkenscheiben hervor und werfen sie ans Frontfenster des verhassten All American Coffee Shops. Dann beobachten sie, welche der Scheiben schneller runtergleitet. Ein abgedrehtes Spiel, in dem sich auch die trostlose existentielle Lage des Helden spiegelt.

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