Erinnert sich noch jemand an Stakka Bo? Nein? Der hatte 1993 mit "Here We Go" mal einen etwas zappeligen Konsumkritikhit. Danach ist er offenbar ziemlich weit hinten in der Schublade für One-Hit-Wonder verschollen.
Was ich sogar selbst für die letzten zwei, drei Jahre völlig vergessen hatte, bis gestern: Sein zweites Album "The Great Blondino" (1995) ist fan-tas-tisch. Etwas verträumter, aber aufgeräumter TripHop gone Pop für alle Lebenslagen und mit wirklich prima Songs. Hier der Titeltrack:
Auch "Softroom" stammt von besagtem Album. Auch sehr schön.
Obendrein gibt es sogar noch mehr unnützes Wissen, denn Stakka Bo, bürgerlich Johan Renck, ist inzwischen ein gar nicht so unwichtiger Musikvideoregisseur, u.a. für:
Madonna (Nothing Really Matters, Hung Up), Suede (She's In Fashion), All Saints (Black Coffee), New Order (Crystal, Krafty), Kylie Minogue (Love At First Sight), Beyoncé (Me, Myself And I), The Streets (Dry Your Eyes) und Robbie Williams (Tripping)
(Quelle, IMDB)
Dankesehr, weitermachen – ich drück auf Repeat.



